Embrace yourself – das Selbstliebeprogramm für alle Seelensucher

Embrace yourself – das Selbstliebeprogramm für alle Seelensucher

Embrace yourself- das Selbstliebeprogramm für alle Seelensucher

„Wir können uns selbst erst lieben, wenn wir uns ganz erkennen“ habe ich irgendwo gelesen und gedacht: Ja, kann sein. Andererseits kennen wir uns oft schon ganz gut. Wir grübeln und denken, werfen uns Nachts hin und her und es bleibt ein Gefühl von Unzulänglichkeit. Defizitär, wie wir groß geworden sind, fallen uns einfach immer eher unsere kleinen Fehler und großen Macken auf, als dieses wunderschöne Bild vom Großen und Ganzen, was wir alle auch sind. Selbstliebe beschäftigt mich daher in Coachings, Trainings und bei mir selbst immer und immer wieder. Darum dachte ich, es wird Zeit ein kleines Mini- Selbstliebeprogramm mit euch zu teilen, was mir einfach gut tut und mich stärkt.

Was ist denn nun Selbstliebe?

Echte Selbstliebe ist für mich ein sanftes Schauen auf sich. Akzeptanz für die Person, die man ist und das Umarmen unserer Stärken, aber auch unserer Schwächen. Letzteres ist echt gar nicht so einfach, darum habe ich hier und hier und hier schonmal was zu gelebter Selbstliebe und stärkenden Gedanken geschrieben. Sich selbst ein ermutigender, guter Freund zu sein, ist irgendwie eine Lebensaufgabe, scheint es. Sie hat mit Ehrlichkeit zu tun, mit Liebe und damit, das eigene Leben anzunehmen. Wenn du tiefer einsteigen willst, dann schau dir gerne nochmal die älteren Post zu dem Thema an. Heute teil ich mit dir ein paar kleine, aber feine Schritte, um noch ein bisschen mehr Frieden mit dir selbst zu schließen. Mit haben sie gut getan oder besser tun es noch.

Das Selbstliebeprogramm für alle Seelensucher

Ist dir schon mal aufgefallen, dass über diesen besonderen, friedlichen Momenten, in denen wir ganz wir selbst sind, ein Zauber liegt? Magisch handeln wir aus dem Herzen und sind in einem besonderen Einklang mit uns. Für mich fühlt sich das immer an, als wäre ich ganz bei mir. Und ich will mehr davon! Dieser Einklang schafft eine ganz tolle innere Ruhe und eine Menge von uns suchen genau die. Ich glaube, weil wir in all dem Lärm den Kontakt zu unserer Mitte, unserer Seele, ein wenig verloren haben. Auch darum gehen wir zum Yoga, meditieren, laufen durch die Natur oder lesen inspirierende Bücher. Und all das ist wundervoll und tut so gut. Heut allerdings hab ich ein paar kleine Aufgaben für dich, die deine Selbstliebe noch ein wenig mehr entwickeln können. Ich mag sie halt alle, aber schau mal selbst:

Sei sanft mit dir

Prüf einmal deinen Alltag auf Momente, in denen du es dir extra schwer machst. Trägst du alle Einkäufe alleine hoch und scheppst lieber fünf Tüten gleichzeitig? Oder packst du deine Tage so voll, dass du kaum Zeit für dich findest? Es wird Zeit, sanfter zu dir zu sein. Wir meinen viel zu oft, wir müssten uns durch etwas hindurch quälen. Was für ein Quatsch, denn eigentlich wissen wir längst, dass es keinen Sinn macht auf den Feierabend/ das Wochenende/ den Urlaub zu warten. Wir sollten immer dafür sorgen, dass es uns gut geht. Ja, anstrengen darf man sich auch mal – aber nicht permanent. Punkt eins des Selbstliebeprogramms ist daher Sanft-sein. Mach mal ein paar dieser kleinen aber feinen Dinge:

  • Sorg für Ruhepausen nach anstrengenden Momenten: Geh an die Luft, gönn dir eine Massage oder wenigstens eine warme Badewanne – tu etwas, was dir gut tut und zwar direkt im Anschluss (und das bedeutet: Am gleichen Tag!)
  •  Sprich sanft mit dir: Hör auf dich anzufeuern, sondern wechsle innerlich zu einer lieben und sanften Stimme. Mahn dich zur Ruhe, sei fürsorglich und liebevoll – die innere Stimme hat ganz schön Einfluss und es ist viel schöner, wenn sie nett ist.
  • Mach es dir leichter: Fang an, deinen Alltag von zu anstrengenden oder unschönen Dingen zu befreien. Lass dir allzu schwere Dinge liefern, wenn keiner mit anpacken kann oder gönn dir für ganz verhassten Tätigkeiten eine professionelle Hilfe.
  • Gönn es dir: Du liebst Blumen? Dann kauf dir ein paar. Du magst Bücher? Geh in Ruhe in die Bücherei oder deinen Lieblingsbuchladen. Sorg für kleine Inseln, die dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Umarm deine schrägen Seiten

Neben einer fürsorglichen Sanftheit gehört zur Selbstliebe auch, all die nicht so schokoladigen Seiten zu umarmen. Dazu kannst du super eine Technik aus dem NLP anwenden. Reframing heißt sie und setzt Sachverhalte in ein neues Licht. Mach hierzu erst einmal eine schöne Liste mit allen Dingen, die du an dir blöd findest. Wenn du z.B. findest, dass du zu unordentlich bist, zu sehr das Essen genießt und und und – dann schreib all das auf. Lass etwas Platz zwischen den Punkten und dann fang an, jeden einzelnen neu zu betrachten. Die Frage ist: Wann, wo oder in welchen Kontexten ist diese „Schwäche“ eigentlich fast positiv? Konkret hört sich das dann so an: Ist die Schwäche beispielsweise „zu unordentlich sein“ dann wäre die Frage: Wofür, wann oder wie kann das gut sein? Die Antworten könnte so aussehen: Da schafft es  jemand Fünfe gerade sein zu lassen und seine Zeit für wichtigere Dinge als das Aufräumen zu nutzen oder, wenn bei dieser Person mal eingebrochen werden sollte, finden die Einbrecher im Zweifel nichts – und so geht es weiter und weiter. Jede unserer „Schwächen“ spiegelt auch etwas Gutes. Zeit, das zu sehen finde ich. Werd also kreativ und freu dich an den Schokoladenseiten deiner Schwächen. Fühlt sich gut an, sie mal so zu betrachten. Sollte dir diese Übung schwer fallen, dann mach sie mit einem Freund zusammen – das ist noch lustiger.

Hüpf raus aus deiner Komfortzone

Echte Selbstliebe hat auch mit Mut zu tun. Nicht nur mit dem Mut die eigenen kleinen Schwächen anzuschauen, sondern mit dem Mut sich rauszutrauen. Oft sind wir unsicher, weil wir reinpassen wollen und uns vergleichen. Unser Selbstbewusstsein jedoch steigt, wenn wir uns überwinden und etwas trauen. Daher hüpf bewusst raus aus deiner Komfortzone. Mach jeden Tag eine Kleinigkeit, vor der du etwas Respekt oder vielleicht sogar etwas Angst hast. Überwinde dich, sprich dir gut zu und freu dich über deinen Mut und deine neuen Erfahrungen. Geh mal andere Wege, sprich mit anderen Menschen, bestell andere Gerichte – Kleinigkeiten reichen schon. Schau, wie bunt das Leben ist und wie viel du dich traust. Die Komfortzone ist ein bequemer Ort, aber er kann uns einengen.

Geh ran an deine Träume

Selbstliebe ist, wenn du deine Träume und Sehnsüchte ernst nimmst. Schreib dir auf, was du dir alles in deinem Leben wünschst und dann fang an zu überlegen, mit welchen Schritten du hier näher kommst. Wer davon träumt Schauspieler zu werden, aber seit Jahren im Büro sitzt, der kann sich nach einer kleinen Laien-Schauspielgruppe umschauen. Wer Sängerin werden wollte, geht mal zu einem Chor im Viertel und die vermeintlichen Künstler malen etwas oder besuchen ein offenes Atelier, in dem man mitmachen kann. Es gibt unzählige Möglichkeiten das zu tun, wovon man träumt. Ja, mag sein, dass so nicht die großen Karrieren entstehen, aber auf jeden Fall wächst so die Zufriedenheit und das ist irgendwie noch wichtiger, oder?

Schreib es dir auf

Beginn zu schreiben. Nein, muss kein Blog sein, ich meine eher ein kleines Tage- oder Notizbuch. Schreib dir darin auf, was du alles an dir magst. Mach eine Liste mit den Dingen, die du unbedingt noch erleben willst in deinem Leben. Überleg dir, wie du dich fühlen willst und schreib dir auch alles auf, was dich glücklich macht. So ein Buch ist ein toller Schatz. Du kannst auch morgens nach der Meditation intuitiv schreiben und einfach, ohne das groß zu steuern, aufschreiben, was dir in den Sinn kommt. Diese Praxis ist manchmal richtig befreiend. Je mehr du aufschreibst, was dich bewegt und wovon du träumst – umso genauer schaust du auf dich und lernst dich kennen. Fühlt sich gut an, probier es mal aus!

Kleine Meditation

Zum Schluss teile ich mit euch noch eine kleine Meditation, die am Wochenende schon im Newsletter war. Sie ist wirklich einfach und fühlt sich toll an. Du sitzt dafür wie immer gerade und aufrecht und atmest tief. Schließ die Augen und denke mit jedem Atemzug „Ich bin“. Vervollständige den Satz nicht, sondern lass einfach diese zwei Wörter alles sein. Ich bin. Fühl nach und nach, wie du aus deinem Herzen strahlst. Ich bin. Fühl, dass du mehr bist als dein Job, deine Gedanken, deine Ideen, dein Körper oder was auch immer. Ich bin. Du bist – viel mehr als all das. Zeit, dich ganz zu umarmen, oder?

Alles Liebe,

Silja

Hallo, ich bin Silja. Gründerin von Glücksplanet und Trainerin, Coach, Yogalehrerin, fröhliche Mama von drei Söhnen, glückliche Ehefrau, begeisterte Pflanzenesserin, beseelte Yogaübende. Mein Herz schlägt für Psychologie und Coaching, Yoga und gutes, gesundes Essen. Ich schreibe mit Leidenschaft über alles, was helfen kann ein glückliches, entspanntes und begeistertes Leben zu leben. Mehr findest du auf meiner "Über mich" Seite. Für tägliche Inspiration folge mir auf Facebook oder Instagram.

4 Kommentare

  1. Bine 4 Monaten vor

    Liebe Silja,
    vielen Dank für diesen tollen Post und für’s erinnern, dass wir auch unsere schrägen Seiten umarmen und annehmen, dass wir auch mal schwach sein dürfen, dass wir nicht alles alleine stämmen müssen.
    Fühl dich ganz lieb gedrückt ❤
    Bine

    • Autor
      Silja 4 Monaten vor

      Ja genau und sehr gern geschehen liebe Bine. Ich schick dir liebe Grüße ❤

  2. Kristina 4 Monaten vor

    Ach liebe Silja, vielen Dank für Dein TEILEN! Alles was ich bisher von Dir gelesen und gesehen habe, finde ich wirklich großartig! Es berührt, erinnert und inspiriert mich und ich bin Dir sehr dankbar dafür!!
    So Ham ♥ Alles Liebe, Kristina

    • Autor
      Silja 4 Monaten vor

      Kristina – So Ham ❤ Danke für deinen lieben Kommentar, dass du meinen Texten deine Zeit schenkst und überhaupt. Ich drück dich!
      Silja

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