Ein Buch schreiben -wie es klappt und was du brauchst

Ein Buch schreiben -wie es klappt und was du brauchst

Ein Buch schreiben – wie es klappt und was du brauchst

Wenn ein Traum wahr wird und der Traum mit dem ersten „richtigen“ eigenen Buch zu tun hat, dann muss man darüber schreiben, oder? In dieser Woche gab es einen sehr besonderen Moment für mich. Das langersehnte Paket vom Verlag lag auf dem Briefkasten und wartete. Ich rannte hoch, riss es auf, fühlte, staunte und war kurz in einer eigenen Welt. Es fühlt sich manchmal nicht echt an, wenn etwas Wirklichkeit wird, was lange nur eine Idee im eigenen Kopf war. Ich bade immer noch ein diesem Gefühl. So so gut. Und damit ich nicht alleine bleibe, lass mal darüber sprechen, wie man das machen kann – ein Buch schreiben und auch, wie es jetzt hier weitergeht.

Ein Buch schreiben

Dies wird kein Schreibkurs, denn dafür gibt es andere, tollere, kompetentere Autor:innen, da bin ich mir sicher. Dennoch will ich gerne meine Tipps mit dir teilen. Wenn du ein Buch schreiben willst, dann sollte in deinem Kopf bereits eine Idee sein, die unbedingt rauswill. Vielleicht ist es eine Geschichte, vielleicht ein Ratgeber – was auch immer da schwebt, schau mal hin, wie es dort gelandet ist.

Ideen aus Liebe oder aus Mangel?

Es gibt Ideen, die kommen in diesen feinen, ruhigen Momenten zu uns und formieren sich dann in unserem Kopf nach und nach zu einem richtigen Konzept. Dieser erste Funke, der entsteht aus Liebe. Liebe zu dem, was uns interessiert, Liebe zum Leben und zum Prozess des „etwas in diese Welt bringen“. Alles, was hier entsteht, wird mit Sicherheit wunderbar – egal, was der Erfolg oder irgendwelche Marketingauswertungen sagen. Es gibt aber auch Ideen, die sind wie eine fixe Idee. Sie formieren sich aus der Angst vor Unbedeutendsein oder Nicht-gesehen-werden. Alles, was aus einem Mangel in uns erwächst, kann diesen nie beseitigen. Das ist die eigentliche Illusion. Alles was passiert, ist das uns das Anstrengung beschert. Leichtigkeit und fließender Prozess sehen anders aus. Es ist aber auch eine Chance in den Griff zu kriegen, was uns da ungut antreibt. Zu fragen: Wozu schreibe ich dieses Buch? Beweise ich mir etwas? Oder muss eine Idee einfach ans Tageslicht – oder ist es ein bisschen von beidem tut gut vor dem Start.

Lieb dein Buch

Lieb dein Buch – und zwar bevor es rauskommt, bevor es ein Verlag gesehen hat, bevor du begonnen hast. Die Idee sollte sich in dir anfühlen, wie etwas, was unbedingt passieren muss. Es sollte ein Drang da sein, eine Freude, eine innere Aufregung. Ich wollte unbedingt ein Buch schreiben, was ich selbst gerne vor 10 Jahren (oder mehr) gehabt hätte. Ein Buch, was all meine Lieblingstechniken aus Coaching, Achtsamkeit und Yoga vereint und mit einer Prise Spiritualität auf eine Reise einlädt. Ich hab es so genossen zu überlegen, welche Techniken unbedingt reinmüssen und selbst beim Schreiben hab ich noch umgewählt und mich vom inneren Kompass leiten lassen. Also lieb dein Buch und das heißt auch: glaub an dich.Nur du kannst das Buch schreiben. Dann hältst du es auch aus, wenn Agent:innen und Verlage nicht sofort vor Begeisterung ausrasten sollten.

Wie du schreibst

Am Anfang hab ich mich ganz schön abgelenkt. Etwas zu planen und es dann zu tun, sind zwei paar Schuhe, wie man so schön sagt. Die Angst, es nicht zu können, diese Schreiberei, hat mich alle möglichen anderen, vermeintlich dringenderen, Aufgaben abarbeiten lassen. Ich hatte, redete ich mir ein, einfach zuviel zu tun. Der Abgabetermin des Verlages rückte näher und irgendwann musste ich beginnen. Hier lauert die nächste Falle: Lies nicht, was du gerade geschrieben hast. Du landest sonst in endlosen Korrekturschleifen und verbarrikadierst dich im Kleinkram. Schreib jeden Tag und lies einmal in der Woche ohne zu genau zu sein. Die Feinarbeiten kommen später. Erstmal geht es darum, dein Ding auf das Papier zu bekommen. Wenn man einmal drin ist, entsteht mit viel Glück auch sowas wie Flow.

Nicht ablenken lassen

Zwischendurch kamen – zumindest bei mir – gefühlt alle alten, und längst überwunden geglaubten, Zweifel und limitierenden Glaubenssätze wieder hoch. „Du schaffst das nie“, „Das ist doch profan“ und „Wen soll das interessieren?“ schallte es durch meinen Kopf. Meine Haut wurde schlechter und ich brauchte alle (!!) meine Techniken, um durch diese Phase zu kommen. Jede Menge Tränen und das bei einem Buch über das Glück – ich kam mir vor wie eine Scharlatanin (gibts das Wort?). Mit der Zeit jedoch wurden die Stimmen leiser und ich konnte wieder Licht sehen. Durch manches darf man sich durcharbeiten, liebe Menschen an der Seite und ein paar gute Übungen, die den eigenen Kopf über Wasser halten mit an Bord.

Korrekturschleifen

Irgendwann am Ende schickt man es ab. Ich war voll Angst. In der Mail an den Verlag habe ich sinngemäß geschrieben, dass jetzt wohl alles passieren kann: Eine spontane Erhöhung der Auflage oder auch ein Rücktritt vom Vertrag mit mir. Meine Lektorin hat entspannt abgewunken. Anscheinend sind die meisten Autor:innen am Ende nahe des Nervenzusammenbruchs. Ich beruhigte mich, als sie mir versicherte, dass es sich ganz fein lesen lassen würde und überarbeitete entspannt ihre Änderungsideen ein. Als dann die erste Ansicht kam, mit all den Bildern von Miriam (www.liebaeugeln.com) neben meinem Text und dem hübschen Layout, war ich außer Rand und Band. Ab dem Moment machte alles nur noch Spaß!

Den Schatz in den Händen halten

Und nun liegt es hier, nächste Woche (spätestens am 15.7.21) liegt es in allen Buchläden, mein „Willkommen auf dem Glücksplaneten“ und ich freu mich riesig. Meine Hoffnung ist, dass die Techniken und Gedanken anderen genauso helfen können, wie sie mir helfen und geholfen haben. Wenn das passiert, ist alles perfekt. Dankbar bin ich gerade sehr und auch demütig. Ohne meine Lehrer:innen, Familie und Mentor:innen wäre all das nicht möglich geworden. Auch ohne meine Verlag nicht. Also danke.Danke. Danke.

Lesung und Ruf

Wer dabei sein will, wenn ich meine erste Lesung halte: Am Freitag, den 9.7.21 findet sie um 18 Uhr via ZOOM statt. Den Link gibts in der Glückspost, für die du dich hier anmelden kannst. Auf dem Handy findest du das Fenster, wenn du runterscrollst – auf dem PC auf der Seitenleiste. Ich freu mich auf dich. Und will dir heute sagen: Schreib dein Buch, hör auf den Ruf. Tue es nicht nur für dich. Tu es, damit jemand anders lesen kann und von deinen Gedanken profitiert. Wir sind alle zusammen hier, um uns gegenseitig zu helfen. Also los gehts.

Alles Liebe,

Silja

PS: So schaut es aus:

Wie immer gilt: Im Lieblingsladen ordern (und ihn direkt bitten, das Buch ins Sortiment mit aufzunehmen:-)) – wer über den Link bestellt muss wissen, dass ich hier ein wenig profitiere (Affliliatelink).

Hallo, ich bin Silja. Gründerin von Glücksplanet und Trainerin, Coach, Yogalehrerin, fröhliche Mama von drei Söhnen, glückliche Ehefrau, begeisterte Pflanzenesserin, beseelte Yogaübende. Mein Herz schlägt für Psychologie und Coaching, Yoga und gutes, gesundes Essen. Ich schreibe mit Leidenschaft über alles, was helfen kann ein glückliches, entspanntes und begeistertes Leben zu leben. Mehr findest du auf meiner "Über mich" Seite. Für tägliche Inspiration folge mir auf Facebook oder Instagram.

2 Kommentare

  1. Petra 2 Monaten vor

    Liebe Silja,
    dein Text hilft mir gerade sehr, da ich mitten in meinem Buchprojekt stecke mich aber gerade so unglaublich in Kleinigkeiten verfange. Es gibt Momente, da brauche ich gefühlt eine Woche nur um eine einzige Seite zu schreiben – ich lese und lese noch einmal und noch einmal… Dein Tipp, erst einmal zu schreiben und dann ein mal in der Woche zu lesen, hört sich für mich sehr gut an und ich werde ihn beherzigen und testen, was passiert. Schon jetzt DANKE dafür 🙂

    Ich möchte dir auch noch einmal ganz herzlich zu deinem Buch gratulieren. So schön – und ich freue mich, es bald in meinen Händen zu halten.

    Alles Liebe
    Petra

    • Autor
      Silja 2 Monaten vor

      Liebe Petra,

      ich wünsche dir ganz viel Erfolg bei deinem Buchprojekt!
      Alles Liebe,
      Silja

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