Go green – Die Anleitung für grüne Smoothies

Go green – Die Anleitung für grüne Smoothies

Go green – Die Anleitung für grüne Smoothies : easy und lecker!

OK, dies ist ein Basic-Artikel für alle, die so richtig leckere grüne Smoothies selber bauen wollen. Ist nämlich total einfach und schmeckt hervorragend. Der Supermann an meiner Seite und ich nehmen jeden Tag ein frisches Glas mit ins Büro, denn ein grüner Smoothie ist die perfekte Zwischenmahlzeit. Vor allem, weil er einen ordentlichen Boost an Vitaminen und Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen und vielem mehr gibt und satt macht ohne zu beschweren. Außerdem wird man durch ihn nicht müde sondern, mit zwei Teelöffeln Matchapulver, richtig wach. Perfekt also für alle, die zu kleinen Zwischentiefs neigen und im Laufe des Tages mehrmals Sehnsucht nach Mittagsschläfchen bekommen. Wenn du bereit bist grüne Smoothies selber zu mixen, dann hilft dir bestimmt meine Anleitung heute. Mit ihr erklärt sich quasi alles, was du wissen musst, um demnächst die wildesten Mischungen für dich auszutesten.

Und so gehts:

Erstmal das Equipment. Du brauchst einen soliden Mixer. Ich nutze den Bianco Puro, der schon einiges gekostet hat, aber schick aussieht und einen bärenstarken Motor hat. Neulich war eine Kleinigkeit defekt und ich habe ihn einschicken müssen. Was sich erst blöd anhörte, endete super: Der Kundenservice war der Hammer, denn ich hatte meinen Mixer nach nur 3 Tagen wieder Zuhause zurück. Das ist eine ziemlich legendäre Reparaturzeit muss ich sagen. Hier also mein scharfes Gerät:

Der Vitamix soll übrigens auch super sein, den hab ich allerdings selber noch nicht testen können. Ihr wühlt euch am besten mal durch die verschiedensten Rezensionen durch, wenn ihr überlegt in einen richtig guten Mixer zu investieren. In meinem ersten Jahr mit grünen Smoothies habe ich übrigens den Philipps genutzt. Das ging auch ganz gut und ist natürlich in der Anschaffung viel günstiger, allerdings ist das Ergebnis dafür auch nicht ganz so atemberaubend wie bei einem echten Hochleistungsmixer.

Ansonsten brauchst du für mein Basisrezept für grüne Smoothies (alles in Bioqualität wenn möglich):

  • 2 Handvoll Grünzeug, am besten Feldsalat, Romansalat oder frischer Spinat – gewaschen und ein wenig kleingezupft
  • 1 geschälte Banane, 1 gewaschenen und geviertelten Apfel
  • 150 ml Mandelmilch
  • 1 EL Mandelmus
  • 2 EL Gerstengraspulver
  • wer mag: 1-2 TL Zimt
  • wer müde ist: 2 TL Matchapulver

Wieso diese Zutaten?

Salat schmeckt ziemlich neutral, genauso wie Spinat. Das ist spitze für einen Smoothie am Vormittag, gerade wenn man den gemüsigen Drink noch nicht so gewohnt ist. Das frische Grünzeug wird durch den Mixer zerstückelt, so dass die Nährstoffe viel besser durch die Darmwände in den Organismus gelangen können.

Apfel oder auch Birne sind heimisches Obst, im Sommer jedoch kommen sie von weit her, darum kannst du sie gerne gegen Nektarinen, Pfirsiche oder auch Beeren ersetzen. Schmeckt super. Die Banane ist für mich ein guter Sattmacher und muss oft mit rein. Ich bin ein hungriger Morgenmensch. Generell sorgt das Obst für eine gute Süße im Smoothie und verändert den ungewohnten Gemüsegeschmack in eine frische- obstige Richtung, was den meisten von uns besser schmeckt. Vitamine, Nährstoffe etc. hat natürlich beides en masse! Lecker und gesund also.

Die Mandelmilch und das Mandelmus sind ein wenig fetthaltig, weshalb sie fettlösliche Vitamine verwertbar machen. Sie machen den Smoothie dann auch noch schön cremig und enthalten außerdem Vitamin E, was eine tolle Nervennahrung ist. Gerade an Bürotagen für mich unverzichtbar.

Mandelmus

Das Gerstengraspulver nehme ich gerne, wenn ich „nur“ Salat nutze. Im Winter, wenn ich meine grünen Smoothies mit Grünkohl mache, dann lass ich es meist links liegen. Gerstengraspulver enthält viel mehr Kalzium als Milch (für die, die das noch trinken) und eine irre Menge an Vitamin B und C, an Eisen und Zink. Gutes Zeug also – gibt deinem Smoothie einen weiteren Nährstoffboost!

Zimt ist lecker. Ich liebe ihn, darum hab ich ihn hier mit genannt. Außerdem ist Zimt ein eher wärmendes Gewürz und kurbelt unseren Stoffwechsel ein wenig an. Er kann außerdem die Blutzuckerspiegel und Cholesterinwerte senken, habe ich hier gelesen.

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Und so gehts:

Für optimale Ergebnisse packt die Zutaten in dieser Reihenfolge in euren Mixer:

1.) Salat

Salat

 

2.) Obst

Apfel

 

3.) Graspulver und eventuell Zimt

4.) Mandelmus und Mandelmilch

Alles gut mixen und dann eventuell erstmal kühl stellen, da durch die Zerkleinerung alles nun etwa lauwarm ist. Ich bereite meine Smoothies meist abends vor. Manchmal sogar für 2 Tage. Hält sich im Kühlschrank gut und ich mag sie gekühlt auch einfach lieber.

Ich sage also guten Appetit oder besser noch: Prost! Und bin gespannt, wie euch der Smoothie schmeckt oder was eure Lieblingsrezepte sind.

Bis bald,

Silja

 

Hallo, ich bin Silja. Gründerin von Glücksplanet und Trainerin, Coach, Yogalehrerin, fröhliche Mama von drei Söhnen, glückliche Ehefrau, begeisterte Pflanzenesserin, beseelte Yogaübende. Mein Herz schlägt für Psychologie und Coaching, Yoga und gutes, gesundes Essen. Ich schreibe mit Leidenschaft über alles, was helfen kann ein glückliches, entspanntes und begeistertes Leben zu leben. Mehr findest du auf meiner "Über mich" Seite. Für tägliche Inspiration folge mir auf Facebook oder Instagram.

4 Kommentare

  1. Theresa 1 Jahr vor

    Hallöchen Silja,
    1000 Dank für deinen tollen & inspirierenden Glücksplaneten, der sich heimlich, still und leise in meinen Alltag geschlichen hat :). Deine Artikel sind informierend – und vor allem motivierend!
    Ich bin ein großer Fan von grünen und anderfarbigen Smoothies und mache es mir gerne leicht mit Unterstützung der Gemüsepulver (z.B. von lebepur), vorallem bei „Special-Gemüse“. Bei mir ist Basis: Wasser o. Mandelmilch + Banane u.o. Obst + Pulver (z.B. Rote Bete, Grünkohl, Weizengras, Maca) + Ingwer, Zitrone, o.ä.
    Würde mich sehr freuen, wenn du mir sagst, was du von denen hälst 🙂 Sonnige Grüße, Theresa

    • Autor
      Silja 1 Jahr vor

      Hallo liebe Theresa,
      ach ist das schön, dein liebes Feedback zu lesen. Muss ich gerade ganz breit grinsen – danke dir dafür! Die Gemüsepulver hab ich noch gar nicht ausprobiert – au weia. Ich nutze schon mal Gersten- oder Weizengraspulver und Spirulina-Pulver, Gemüse verwende ich bisher frisches. Aber die Basis hört sich bei dir super an und wenn es dir schmeckt ist es toll! Sicher auch zeitsparend, oder? Ich kann mir vorstellen, dass ganz frische Sachen noch mehr Nährstoffe enthalten aber wenn du eine positive Wirkung spürst, dann weiter machen. Rote Beete übrigens, kann man gut roh (also geschält) in den Mixer tun, da kannst du dir das (wahrscheinlich teurere) Pulver eventuell schenken. Kannst ja mal ausprobieren. Im Winter, wenn es wieder frischen Grünkohl gibt, nutze ich den so oft es geht. Er ist so gesund, dass ich die Wirkung eines Grünkohl-Smoothies wie eine Frische-Infusion empfinde. Musst du mal testen im Winter! Ich hoffe, das hat deine Fragen ein wenig beantwortet?

      Liebe Grüße und bis bald
      Silja

      • Theresa 1 Jahr vor

        Liebe Silja,
        sehr, sehr gerne! 🙂 Und danke dir für deine schnelle Antwort 🙂
        Ja, da musst du dich mal durchklicken bzw. -probieren 🙂 Lebepur hat, meiner Meinung nach, sehr gute Ideale und die Produkte verlieren ihre Nährstoffe in dem schonenden Verfahren nicht (äähhh.. ich platzieren hier gerade Produktwerbung, sorry hihi) deine Idee mit der Roten Bete und Grünkohl ist super, frisch und regional ist ja immer am schönsten. Und die Pulver haben den Nachteil, dass die Konsistenz zunächst natürlich sehr wässrig ist. Da muss man etwas nachlegen 🙂 Das Pulver ist schon ziemlich teuer, hält aber auch ewig – ist also recht fair. Und ja, es ist echt fix gemixt.
        So, genug gefachsimpelt, jetzt schmeiß ich den Mixer an .. juhu! 🙂 Liebe Grüße, Theresa

        • Autor
          Silja 1 Jahr vor

          Hi Theresa,
          wird auf jeden Fall ausprobiert, wenn ich mal an nix Frisches komme. Danke dir für den Tipp und bis bald,
          Silja

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