Detox Fazit – was klappt und was echt nicht geht

Detox Fazit – was klappt und was echt nicht geht

Mein Detox Fazit -was klappt und was echt nicht geht

Kinders, der Detox-März ist in Windeseile vorbei gerauscht und ich danke euch allen für die vielen tollen Ideen, Nachfragen, Meinungen und ach, dafür, dass ihr alle da seid! Bevor wir uns um andere Dinge kümmern, gibt es daher heute ein ungeschöntes Fazit zu den verschiedensten Ideen, die ich im März ausprobiert  habe. Da war ja einiges los. Ich hab ja zwischendurch sogar vergessen, von einzelnen zu berichten. Tse! Darum heute der Kurz- Durchlauf für alle, die neue Anregungen brauchen können oder sich gefragt haben, wie die Sachen so ausgegangen sind. Mein ganz persönliches Detox Fazit :

Die Idee des etwas anderen Detox Programms

Vor einiger Zeit habe ich hier schon beschrieben, dass ich im Alltag sowieso einiges mache, um gesund und glücklich durchs Leben zu huschen. Von Apfelessig und warmen Zitronen-Cayenne-Wasser war die Rede, von ayurvedischen Morgenritualen sowieso und von Meditationseinheiten. Aber ich dachte im Februar irgendwann: Trotz all der schönen Detox-Alltagsrituale fühle ich mich ein wenig beschwert. Daher kam mir die Idee von einigen besonderen Detox-Ideen gerade richtig. Ich hab überlegt: Wo läuft es (noch) nicht gut und wo kann ich was anders machen? Und raus gekommen waren diese Ideen:

Das Handy Detox

Die Idee des Handy Detox war es, künftig nur noch vereinzelt auf mein Handy zu schauen und so noch mehr im echten Leben präsent zu sein. Der Effekt an den ersten (sehr motivierten) Tagen, war ganz schön irre. Ich hatte irgendwie mehr Zeit und ich habe erstmal gemerkt, wie oft ich den Impuls habe, mein Handy zu benutzen. Sei es um schnell was nachzuschauen, um Likes und Posts zu checken oder um einfach eine kleine Ablenkung zu haben – ich hab mich richtig erschreckt. Als jedoch die erste Euphorie abebbte, fühlte ich mich irgendwie abgeschnitten von der heißgeliebten Social Media Community und das Gefühl keimte, diese Welt könnte zu kurz kommen. Verrückt eigentlich. Nach und nach jedenfalls wurden es wieder mehr Handy-Momente am Tag. Allerdings versuche ich die nächtliche Pause gut einzuhalten und morgens nicht zu früh zu starten. Das tut richtig gut. Ebenfalls gut tun bewusste Handy- freie Momente am Tag. Durchatmen und mich ganz im Analogen verlieren ist super. Ab und zu 😉

Die Schlafkur

Ich schlafe echt wenig. Obwohl ich hier und hier schonmal beschrieben habe, wie wichtig guter Schlaf ist, schien ich bereit für eine echte Schlafkur. Mein Plan war so einfach wie simpel: 22 Uhr im Bett sein und damit ausreichend Schlaf abkriegen, um wie gewohnt um 5:15 h in meinen Tag zu starten. Nun gab es folgende Hindernisse im Alltag: Mein Mann ist eine echte Nachteule und arbeitet oft engagiert bis zum späteren Abend. Wenn ich ihn also sehen will, dann bleibe ich ein wenig länger wach- und schon ist die Schlafkur mal wieder dahin. Ein weiteres Phänomen ist, dass mir in meinen entspannten, müden Momenten (so gegen 21:30 h) die besten Dinge einfallen. Ich hab dann die Wahl: Nur kurz eine kleine Notiz machen und hoffen, daraus morgen irgendwie wieder schlau zu werden (Chancen liegen bei 50:50) oder anfangen zu schreiben. Tja, wenn ich letzteres tue, dann schreib ich mich irgendwie wach- auch keine gute Lösung. Für meinen Alltag wirklich tauglich ist die Schlafkur daher noch nicht, was ich aber mache ist, darauf zu achten generell etwas früher ins Bett zu gehen. Auch wenns nicht 22 Uhr ist, 23 h ist auch schon besser als Mitternacht. Ihr versteht, was ich meine?

Das mehr- Rohkost- Detox

Ich hatte, mitten im wunderbaren Detox-März einen echten gesundheitlichen Rückschlag. Angefressen von Eisentabletten und einer sehr empfindlichen Reaktion auf Chlorella-Alge in meinem Smoothie, war mein Magen für ca. 14 Tage richtig empfindlich. Plötzlich wurde mir übel von zuviel Obst und Rohkost (Smoothies gehen bis heute noch nicht wieder) und auch auf Berge von Salat hatte ich keinen wirklichen Appetit mehr. Somit ist mein Vorsatz mehr Rohkost zu essen, absolut gescheitert. Stattdessen gab es viel gedünstetes Gemüse, leckere Suppen, Reis und Quiona. Was mir erstaunlich gut getan hat, nicht nur magen-mäßig. Irgendwie fühlte ich mich, mit diesem zwangsweise reduzierten Rohkostanteil, wirklich gut. Nach meinem Urlaub will ich daher schauen, wie ich wieder frische Säfte und Smoothies integrieren kann, ohne auf dieses neue Gefühl verzichten zu müssen.

In Bewegung kommen

Mein sportliches Ideal-Ich träumt davon, dass es täglich kraftstrotzend durch die Gegend joggt und danach ungefähr 100 Push ups, Sit ups und was-weiß-ich-ups erledigt. In meinen Gedanken sehe ich dann eine sehnige, durchtrainierte Frau einarmig mehrere Wasserkästen in die Wohnung schleppen. Mein Alltag sieht anders aus und da ich das bereits seit Jahrzehnten weiß, habe ich hier über mein Minimal-Bewegungsprogramm berichtet. Und das, ihr Lieben, hat fabelhaft funktioniert. Ergänzt werden soll das Ganze übrigens durch Trampolin-springen. Ich suche mir gerade das richtige Sprungbrett raus und werd es mir zum Geburtstag gönnen. Jipieh. Fazit: Kurz in Schwung kommen tut ziemlich gut!

Die Trinkkur

…war ein voller Erfolg! Mensch, ich hab vorher schon ordentlich Wasser und Tees getrunken, aber mit der neuen Aufmerksamkeit auf dem Thema, war es ein wenig anders. Ich merke, dass mich der halbe Liter, den ich nun so ca. mehr zu mir nehme, noch etwas frischer und wacher macht. Sehr zu empfehlen also, diese Trinkkur und wem es schwer fällt: Schreibt euch mal ein paar Tage lang auf, was ihr so trinkt. Das hatte ich vorher gemacht und so habe ich überhaupt erst bemerkt, dass es doch gar nicht so viel war, wie ich ursprünglich dachte.

Nicht jammern

Last but not least der beste aller Vorsätze mit dem besten aller Ergebnisse: Nicht zu jammern ist einfach toll ihr Lieben! Ich falle zwar immer und immer wieder in das alte Muster zurück, aber merke es (manchmal) früher und kann dann meine Gedanken und Gespräche sanft umlenken. Eigentlich ist zu Technik und Tipps schon alles hier beschrieben und in diesem Video erklärt. Die Leichtigkeit und das positive Gefühl, was entsteht, wenn man einfach aufhört rumzumeckern, ist perfekt! Das beste Detox und ich bleib daher dran! Wer noch?

Das also zum Abschluss meines Detox-reichen März. Ich hoffe, ihr habt auch gute Erfahrungen gemacht. Wer mag, teilt sie gerne unten in den Kommentaren mit mir – ich freu mich sehr von euch zu hören. Wie im Newsletter bereits angekündigt, gehts jetzt nicht ans Ausmisten meiner Wohnung, sondern viel lieber an das Wohlfühlen, sich selbst gut akzeptieren und und und. Hab ich mehr Lust zu – daher : Stay tuned!

Liebste Grüße,

Silja

PS: Wunderbares Buch um auf gute Gedanken zu kommen, ich lese seit Jahren jeden Abend eine Seite :

Wie immer gilt: Beim Lieblingsbuchladen ordern, oder über den Link bestellen, dann profitiere ich ein wenig. Vielen Dank!

 

 

 

 

Hallo, ich bin Silja. Gründerin von Glücksplanet und Trainerin, Coach, Yogalehrerin, fröhliche Mama von drei Söhnen, glückliche Ehefrau, begeisterte Pflanzenesserin, beseelte Yogaübende. Mein Herz schlägt für Psychologie und Coaching, Yoga und gutes, gesundes Essen. Ich schreibe mit Leidenschaft über alles, was helfen kann ein glückliches, entspanntes und begeistertes Leben zu leben. Mehr findest du auf meiner "Über mich" Seite. Für tägliche Inspiration folge mir auf Facebook oder Instagram.

12 Kommentare

  1. Tanja 8 Monaten vor

    Was die Rohkost angeht, kann ich aus eigener Erfahrung sprechen:
    Letztes Jahr wollte ich in der Fastenzeit basenfasten, mit viel Rohkost.
    Ich fand mich dann wegen schlimmster Schmerzen in der linken Schulter beim Orthopäden wieder, der mich zum Krankengymnasten geschickt hat. Dessen erste Frage war: Wie sieht denn Deine Ernährung aus?
    Und da viel es mir wie Schuppen von den Augen:
    Ich bin ein Vata Typ.
    Also keine Rohkost mehr, wärmende Gewürze, warm halten.
    Die Probleme in der Schulter waren schon wenige Tage später weg…

    • Autor
      Silja 8 Monaten vor

      Das ist ja verrückt Tanja!! Danke dir fürs teilen ❤ ich schick dir liebe Grüße silja

      • Tanja 8 Monaten vor

        Mir wurde erklärt:
        Probleme mit der linken Schulter kann was mit dem Magen zu tun haben. Und Magen-Darm ist sowieso meine Schwachstelle.
        Zum Glück war’s nicht die rechte Schulter. Die wird nämlich mit der Leber in Verbindung gebracht 😉

        • Autor
          Silja 8 Monaten vor

          Ist ja spannend. Danke für die Info. (Was es alles gibt. Tse)
          ❤Silja

    • Angela 7 Monaten vor

      Da ist ja spannend. Ich habe das gleiche Problem wie du. Linke Schulter/Magen-Darm… Vata total erhöht.
      Fazit: dreimal täglich warm und leicht verdaulich essen. Und vor allem nicht zu spät am Abend! Ich kann also deine Erfahrung nur bestätigten 🙂
      Alles liebe!
      Angela

      • Autor
        Silja 7 Monaten vor

        Irre! Danke dir fürs Teilen du Liebe – und bis bald,
        Silja

  2. Nina 8 Monaten vor

    Liebe Silja, danke fürs teilen von deinen Erfahrungen und deine Ehrlichkeit. Ich denke auch, dass sich nicht alles umsetzen lässt bzw. jeder für sich schauen muss was sich gut integrieren lässt. Die Trink-Kur werde ich jetzt definitiv mal in Angriff nehmen, da ich leider viel zu wenig trinke. Liebe Grüße und weiterhin viel Spaß 🙂

    • Autor
      Silja 8 Monaten vor

      Liebe Nina,
      Danke für und sehr gern geschehen 🙂 und ja, probier einmal aus. Mir tuts richtig gut ?
      Alles Liebe
      Silja

  3. Eileen 7 Monaten vor

    Ein wirklich schöner Ansatz, den du gefunden hast. Statt sich alleine auf Detox-Kuren zu verlassen, bist du viel ursächlicher an Schwachstellen gegangen. Es macht schließlich keinen Sinn, eine Veränderung mittels Detox bewirken zu wollen, wenn es noch viele weitere Baustellen gibt. Bezüglich der Trinkkur hilft es mir am meisten, wenn ich die Menge an Flüssigkeit, die ich über den Tag verteilt trinken möchte, vor Augen habe, z.B. eine Kanne Tee, 2 Flaschen Wasser… denn leider ist man sonst viel zu oft nicht objektiv.
    Viele Grüße

    • Autor
      Silja 7 Monaten vor

      Liebe Eileen,

      das ist ja ein spitzenmäßiger Tipp! Ich werde es gleich morgen mal ausprobieren. Danke dir dafür! Und danke dir auch für dein liebes Feedback! Freu mich sehr, dass dir mein Ansatz gefällt!
      Bis bald und liebe Grüße
      Silja

  4. Marija 7 Monaten vor

    Hallo Silja,
    ich danke dir für diesen tollen Beitrag und werde mir deine Ideen zu Herzen nehmen. Die Schlafkur und das Handy Detox stehen ganz neu auf meiner Liste 😀 Ich habe beute mit einer Saftkur begonnen als Ergänzung zu meiner Fastenkur. Ich bin gespannt was es bringt und ob es nicht nur ein neuer Hype ist in diesem ganzen Detox Geschäft. Die Idee dahinter gefällt mir jedenfalls sehr.
    Grüße
    Marija

    • Autor
      Silja 7 Monaten vor

      Liebe Marija,

      ich bin gespannt -und wenn du magst, berichte mal von der Saftkur. Das hat bei mir noch nie geklappt und ich würd mich freuen, mal zu hören wie es bei jemand anderem funktioniert.

      Dir liebe Grüße und danke dir für dein Feedback.
      bis ganz bald,
      Silja

Eine Antwort hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

*