Deine ganz eigene Glücksroutine – mein Fazit zum 6 – Minuten Tagebuch (sponsored)

Deine ganz eigene Glücksroutine – mein Fazit zum 6 – Minuten Tagebuch (sponsored)

Deine ganz eigene Glücksroutine – mein Fazit zum 6- Minuten Tagebuch (sponsored)

Vor fast einem Jahr habe ich ziemlich enthusiastisch hier über mein niegelnagelneues 6 – Minuten Tagebuch und die dort verankerte Glücksroutine berichtet. Einen Helfer für mein tägliches Glücksgefühl zu bekommen und mich charmant an die wichtigsten, glücksbringenden Praktiken erinnern zu lassen, fand ich schon damals eine gute Idee. Nun, heute gibt es den Langzeit-Erfahrungsbericht darüber, wo was so richtig toll ist – und was vielleicht auch nicht so zu mir passt. Aber erstmal ein paar grundlegende Gedanken vorneweg:

Die Macht der Routinen

Die Welt dreht sich jeden Tag ein Stück weiter, wir werden älter, Zeit vergeht. Manchmal erschrecke ich mich, wenn ich feststelle, wie alt meine Söhne nun schon sind (und ich selbst anscheinend auch), oder, dass nun bald schon wieder Weihnachten ist. Hände hoch, wem das auch so geht! Die Zeit jedenfalls scheint wie im Fluge zu vergehen und wir laufen durch die Tage, erledigen unsere Sachen und ein Jahr löst das nächste ab. All das, was wir täglich tun, tun wir oft mit einer Art Automatik – und merken es meist gar nicht. Wie oft bin ich zum Beispiel irgendwo angekommen und wusste nichts mehr über die Fahrt dorthin. Unsere Gewohnheiten entstehen oft ohne, dass wir es bemerken und leider oft auch ohne, dass sie uns wirklich gut tun. Mir fallen hier spontan meine immer noch erschreckend unkontrollierten Griffe in die Chipstüte (und nein, es wird nicht besser, nur weil es Bio-Chips sind) oder das viel zu späte ins-Bett- gehen ein. Aber ich arbeite dran, echt jetzt.

Wieso wir bewusste Routinen brauchen

Daher ist die Idee des 6- Minuten Tagebuchs schon sehr gut eine kleine Routine, die unser Glück bewusst wachsen lässt, zu etablieren. Jeden Morgen und jeden Abend investieren wir wenige Minuten und können so -nach und nach- Gedankengänge, Blickwinkel und Besinnung  in unser Leben holen. Hieraus entsteht dann, über die tägliche Wiederholung, eine automatische Routine, die uns tatsächlich hilft den Blickwinkel der Zufriedenheit und des Wachstums einzunehmen.

Meine Routinen

Ich bin sowieso ein großer Freund von Routinen. Ich habe ein Morgenritual (siehe auch die tägliche Insta-Story) und ein paar kleine Abendgedanken, die mir helfen. Ich mag zudem bewusste Momente am Tag, die mich zentrieren und meine Yogapraxis. Achtsamkeit bewusst zu lernen und Mitgefühl immer mehr zu etablieren (#mettastattlametta sag ich nur) stehen außerdem hoch im Kurs. Wieso hierbei das kleine Büchlein ganz schön gut hilft, erzähl ich euch gleich. Abschließend sei nur zu sagen: Studien belegen, dass uns unsere tägliche Routinen formen, unser Hirn umbauen und uns immer glücklicher und glücklicher – oder, wenn es schlecht läuft – immer frustrierter und unglücklicher machen können. Besser also, wenn wir sie bewusster entstehen lassen.

Mein Fazit zum 6 – Minuten Tagebuch

Das handliche Büchlein hat mich nun viele Monate begleitet und ich habe mich sehr daran gewöhnt. Zu Beginn hab ich begeistert den Einführungstext gelesen und bin motiviert gestartet. Mit der Zeit hat sich dann bei mir eine eigene Routine geformt und ich dachte, es wäre schön, wenn ich diese mit euch teile.

Was ich liebe

Beginnen wir mit dem, worauf ich mich jeden Morgen: Morgens, wenn ich auf meine Matte husche, Kerzen und Räucherstäbchen (ja, ja, Klischee  olé) angezündet sind, dann klappe ich das kleine Buch auf. Neben dem täglichen Kartenziehen gehört es zum festen Morgenablauf. Ich trage das Datum ein und beantwortet die ersten Fragen mit etwas Ruhe.

Dankbarkeit

Ist der Start. Anfangs habe ich hier nur schnöde irgendwelche Allgemeinplätze wie „Gesundheit“ oder „Familie“ eingetragen, was natürlich keinen echten Effekt auf das Glücksgefühl hatte. Dabei hätte ich ja eigentlich wissen müssen, dass eine Dankbarkeitpraxis nur funktioniert, wenn wir uns bewusst an kleine Momente erinnern und diese nochmal durchleben. Also eher die konkrete Dankbarkeit üben, als allgemeine Ideen abzuspulen. Seit dieser Erkenntnis schließe ich dazu meine Augen, atme tief durch und gehe innerlich die Momente durch, in denen ich den letzten 24 Stunden so richtig glücklich war. Manchmal fällt mir auch was ein, was länger her ist und das ist auch ok.  Dann überlege ich: Wofür steht das und trage ein Wort ein, was durch diesen Moment symbolisiert wird. Durch das bewusste Erinnern werden die gleichen Glücksgefühle aufgerufen wie in der Situation selbst und, was noch besser ist, unser Gehirn erinnert sich dadurch immer besser und besser an all das Gute in unserem Leben.

Intention und Planung

Die nächste Frage dreht sich darum, was heute passieren müsste, damit der Tag wundervoll wäre. Ich liebe sie! Sie hilft mir zu überlegen, wie dieser Tag gut werden kann. Sie setzt mich zurück in den Status des Gestalters, egal welche (vermeintlich blöden) Termine ich vor der Brust habe. Sie schafft es, dass ich meine Intention der Achtsamkeit und des Mitgefühls in die Tat umzusetzen kann. Ich überlege mir also: Was muss heute passieren, damit ich heute Abend glücklich einschlafen kann und meine Ausrichtung behalten habe? Meist komme ich auf ganz simple Sachen, wie ein kleiner Spaziergang zwischen den Terminen, jemandem statt mit Groll mit Freundlichkeit zu begegnen oder eine bewusste Kuschelnde mit dem Jüngsten. Gut tut dieser Step!

Positive Selbstbekräftigung

Als Letztes folgt am Morgen die Affirmation des Tages. Dass ich Affirmationen liebe, hab ich hier schonmal erklärt – nun gilt es eine auszusuchen, die mich stärkt und mir Auftrieb gibt. Danach kann der Tag kommen, ich bin bereit.

Am Abend

Lasse ich mir durch den Kopf gehen, was ich heute Gutes für jemanden getan habe (wieder #mettastattlametta !) – und spare mich selbst dabei nicht aus. Selbstliebe zu lernen und bewusst zu etablieren ist noch immer ein Prozess für mich. Daher schaue ich: Wo habe ich jemandem geholfen und etwas Gutes bewirkt und wo habe ich mir selbst gut getan? Der letzte Punkte, das Reflektieren über die tollen Dinge, die der Tag mir gebracht hat, ist ebenfalls wunderschön. Sie zeigt mir die Fülle in meinem Leben. Es ist einfach so: An jedem noch so verrückten Tag gibt es etwas, was ich hier eintragen kann.

Was spannend ist und etwas Zeit brauchte

Dann gibt es noch einen Monatscheck. Auf einer Skala von 1 bis 10 kann ich meine Stimmung zu Dankbarkeit, Freunden, Familie, Gesundheit usw. angeben und mir dazu ein paar Notizen machen. Anfangs, da will ich mal ehrlich sein, hab ich das gar nicht genutzt. Irgendwie war die Zeit immer ein wenig knapp und ich in meiner Tagesroutine gefangen. Vor ein paar Monaten hab ich allerdings begonnen diese kleine Bewertungshilfe zu nutzen und mir dann zu überlegen: Woran liegt das? Spannend sind die Erkenntnisse und Zusammenhänge, die man so plötzlich erkennen kann. Von profanen Aha-Erlebnissen, wie „im Urlaub bin ich kreativer und hab mir Zeit für mich“ bis zu der Einsicht, dass manche Dinge mir einfach nicht gut tun, war alles dabei.

Was nett ist, aber nicht so genutzt wurde

Außerdem bietet mir mein altes 6 – Minuten Tagebuch noch an, ein paar wöchentliche Fragen zu beantworten, die mich allerdings nicht so aus den Schluppen gehauen haben. Manche waren wunderschön, wie die Frage nach dem Wertvollsten in meinem Leben, andere passten weniger zu mir und meinem Alltag. Ich war daher so frei, sie manchmal zu überblättern. Ebenso geht es mir mit den Zitaten. Mal lese ich sie und freu mich, mal sind sie mir irgendwie nicht im Blickfeld. Komisch, oder? Es ist nicht mal eine bewusste Entscheidung, aber fühlt sich für mich gut an.

Sonderpunkt: Wöchentliche Herausforderung

Eigentlich ist die Idee schön, sich jede Woche eine kleine Sache vorzunehmen, die ein wenig außerhalb der eigenen Routinen und Vorlieben ist. Leider hab ich das bisher noch nicht einmal gemacht. Ich habe sie schlicht, genau wie die Zitate, überlesen. Nun denn. Als nun das neue Exemplar ankam, fielen mir die Herausforderungen auf und ich hab mich wieder an sie erinnert. Da süße Ideen dabei sind, hab ich mir vorgenommen nun mal endlich etwas ordentlicher zu sein und die guten Vorschläge für mich zu prüfen. Ich muss ja nicht alles mache – aber das was passt? Warum nicht?

Was ich für mich verändert habe

Dann gibt es noch die Frage, nach dem, was man hätte besser machen können. Und ich mag sie nicht so gerne. Ja, ich bin bei der Idee voll dabei, dass wir alle hier sind, um zu wachsen und uns zu verbessern. Allerdings mag ich nicht jeden Abend einen Blick auf Dinge, die ich verbessern kann, werfen. Wie viele von uns, bin ich ziemlich selbstkritisch und musste mir eine sanftere eigene Fehlerkultur hart erarbeiten. Daher habe ich dieses Feld anfangs freigelassen und später durch ein kleines, positives Fazit zum Tag ergänzt. Also statt „ich hätte nicht so streng sein sollen“ stehen bei mir nun Sachen wie „Alles ist im Fluß“ oder „Zeit ist ein Geschenk“ und so ein Zeug. Einfach das, was an dem Tag eine positive Essenz für mich war. Mir tut das sehr gut – es ist allerdings etwas virtuos.

Das 6 – Minuten Tagebuch pur

Nun habe ich die neue Version geschickt bekommen (so dass meine Routine nicht unterbrochen wird, wenn keine neuen Seiten mehr frei sind). Und ich mag es sehr! Ich mag die unverändert klare Struktur und schlichte Aufmachung. Das pur kommt außerdem ohne die (mir schon bekannte) Anfangserklärung daher und beinhaltet eine Menge Seiten voller frischer Zitate, Herausforderungen und bekannter Fragen. Diese Routine des morgendlichen Ausfüllens ist nach all den Monaten fest integriert. Mir fehlt sie schon fast, wenn ich das Buch auf Reisen Zuhause lasse und gegen ein Mini-Notizbuch ersetze.

Und eure Glücksroutine ?

Nun bin ich allerdings gespannt: Welche kleinen Hilfen für eure Morgen- und Abendroutine nutzt ihr? Ist noch jemand Freund vom 6 – Minuten Tagebuch? Wenn ja: Wie nutzt ihr es?  Wie immer freu ich mich über Austausch!

Alles Liebe und bis bald,

Silja

PS: Dieser Post ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Urbestself entstanden. Du erkennst Posts, die eine Kooperation beinhalten, am Label „sponsored“ (s.o.). Wie immer gilt: Meine Meinung ist nicht käuflich und ich mache nur Kooperationen, die zu Glücksplanet und mir passen und von denen ich glaube, dass sie euch gut tun könnten.

PPS: Wenn du das 6 – Minuten Tagebuch haben möchtest und auf die Anfangserklärung verzichten kannst, dann bestell dir das Pur auf der Seite von Urbestself. Auch die „normale“ Version kannst du natürlich dort bekommen . Beides kann ein tolles Weihnachtsgeschenk für all die sein, die ein wenig mehr Blick auf ihr Glück brauchen können.

 

Hallo, ich bin Silja. Gründerin von Glücksplanet und Trainerin, Coach, Yogalehrerin, fröhliche Mama von drei Söhnen, glückliche Ehefrau, begeisterte Pflanzenesserin, beseelte Yogaübende. Mein Herz schlägt für Psychologie und Coaching, Yoga und gutes, gesundes Essen. Ich schreibe mit Leidenschaft über alles, was helfen kann ein glückliches, entspanntes und begeistertes Leben zu leben. Mehr findest du auf meiner "Über mich" Seite. Für tägliche Inspiration folge mir auf Facebook oder Instagram.

10 Kommentare

  1. Sonja 3 Wochen vor

    Liebe Silja,
    ich bin durch dich auf dieses Büchlein gestoßen und nutze es schon ein paar Monate. Die Frage “Was kannst du besser machen” ist die für mich am einfachsten zu beantwortende, da ich unheimlich selbstkritisch bin. Ich finde daher deinen Ansatz besser und werde es mal so versuchen.
    Generell ist deine Art der Umsetzung (vor allem auch das “Gutes für mich tun ist auch ok”) inspirierend, ich werde davon für mich mal etwas prüfen, denn das Megagefühl hatte sich noch nicht eingestellt.
    Danke für deine Inspirationen & bis Sonntag!
    LG
    Sonja

    • Autor
      Silja 3 Wochen vor

      Liebe Sonja,
      ja probier mal aus – ich bin gespannt, wie es dir damit geht und schicke dir ganz liebe Grüße!
      Und ja! Bis Sonntag – freu mich auf dich!
      Silja

  2. Jenny Pähler 3 Wochen vor

    Liebe Silja, danke für deine Inspirationen.
    Ich genieße es deine Posts zu lesen und deine Rituale zu begleiten, mir selbst immer etwas passendes rauszusuchen, je nachdem was gerade bei einem selbst so ansteht.
    Deine Karten fallen mir immer wieder ins Auge. Ich nutze selbst Angelcards, bin denen aber noch nicht wirklich glücklich, bzw. hätte gerne noch eine Alternative zu denen.
    Wo bekomme ich die Karten her, die du auch nutzt?
    Ganz liebe Grüße und eine wunderschöne Woche.
    Namaste, Jenny

    • Autor
      Silja 3 Wochen vor

      Liebe Jenny,
      Schau mal in die To Do Liste November, da sind die Karten für euch verlinkt 🙂 und ich mag sie sehr- also absolut empfehlenswert.
      Alls Liebe und bis bald,
      Silja

  3. Jasmin Pfeiffer 3 Wochen vor

    Liebe Silja,
    das Buch liegt nun schon ein paar Monate bei mir rum, aber ich bin irgendwie noch nicht so bereit dafür.
    Wenn ich es bin werde ich es bestimmt merken.

    LG Jasmin

    • Autor
      Silja 3 Wochen vor

      Liebe Jasmin,
      dann hoffe ich, dass der Knoten bald platzt. Was hält dich denn noch ab?
      Alles Liebe und bis bald,
      Silja

  4. Johanna 3 Wochen vor

    Liebe Silja,
    ich lese hier bei Dir schon seit paar Monaten fleißig mit und freue mich immer, wenn ich was Neues finde 🙂
    Ich liebe Deine Beiträge, Du sprichst mir oft aus der Seele.
    Das 6-Minuten-Tagebuch habe ich auch und nutze es seit Anfang Oktober, also noch nicht all zu lange.
    Bei dem Thema „Dankbarkeit“ geht es mir genauso, wie es scheinbar auch Dir ergangen ist: ich schreibe eigentlich immer Gesundheit, Familie, Frieden und sowas rein. Vielleicht kann auch ich mich hier mit der Zeit etwas weiterentwickeln 🙂
    Liebe Grüße und alles Gute für Dich!
    Namasté
    Johanna

    • Autor
      Silja 3 Wochen vor

      Liebe Johanna,
      schau mal wie dir die andere Technik gefällt – für mich ist sie schöner!
      Ich schick dir liebe Grüße und sage bis bald,
      Silja

  5. Mel Lavender 3 Wochen vor

    Liebe Silja,
    nachdem dem du im Januar schon einmal für das 6-Minuten- Tagebuch geworben hast, habe ich mir gleich eins bestellt. Ich habe, zugegebenermaßen, nicht täglich hinein geschrieben…manchmal 1-2 Wochen nicht, aber gerade im Frühjahr / Sommer sehr oft. Es hat mir morgens geholfen, indem ich schon mal analysieren konnte worauf ich mich denn heute freue und dann war die Freude über die Dinge noch ein bisschen größer 🙂
    Am Abend, und sei der Tag vielleicht stressig und blöd gewesen, konnte ich durch die Reflexion dem ganzen dann doch etwas positives abgewinnen.
    Neulich habe ich die Seiten, die ich vor 4-5 Monaten ausgefüllt habe, erneut gelesen und konnte eine positive Entwicklung erkennen.
    Alles in allem finde ich das 6-Minuten-Tagebuch super. Ich habe das Gefühl ich bin seitdem positiver und bin für Kleinigkeiten im Alltag dankbar.
    Auch wenn das Buch bald voll ist, werde ich es in ähnlicher Form fortführen.

    Liebe Grüße aus Berlin

    • Autor
      Silja 3 Wochen vor

      Hi Mel,
      das ist ja schön – mir geht es auch so! Dann weitermachen und ich freu mich, dass es bei dir ähnlich war.
      Alles Liebe und bis bald,
      Silja

Eine Antwort hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

*