Quick help: Drei Wege zu mehr Achtsamkeit

Quick help: Drei Wege zu mehr Achtsamkeit

3 Wege zu mehr Achtsamkeit – meine persönlichen Lieblingsübungen

Wenn die Tage voll sind, wie bei mir zuletzt, dann ist es egal, ob sie voller guter Momente oder voller Stress sind – volle Tage, Räume, Züge, Terminkalender brauchen einen Gegenpol. Sie suchen eine Stille in uns, die sich ausdehnt. Die uns einhüllt, schützt, stärkt und dabei hilft all den Menschen und Situationen gut zu begegnen. So dass wir aus dem Herzen handeln können und unser Ego trotz all des Lärms gut im Griff haben. Was nicht leicht ist, ich will ganz ehrlich sein. Ich neige dazu, schnell zurück in mein altes Muster des Jammernd und Stöhnens zurück zu fallen,  mich überlastet und angestrengt zu fühlen und den unbewussten Wunsch zu entwickeln, ich möge bitte gerettet werden. Nun, Rettung naht – aber eher von Innen als von Außen, denn unser Umfeld kann nichts fürs selbstgewählte Schicksal. Was mir hilft durch die Tage zu kommen sind drei kleine schnelle Hilfen für mehr Achtsamkeit im Leben – und ich mag sie gern heut mit euch teilen, weil sie mir so gut tun.

Wenn Zeiten wild sind

Auch wenn dem Wahnsinn gerade keine Chance gegeben wird, so gibt es doch genug an Gewusel und Plänen und eine kleine Stimme in Kopf und Nacken, die mich antreiben will. Was nicht gut ist, ich weiß das. Du auch, oder? Und doch rennen wir manchmal. Lassen uns hetzen oder hetzen uns selbst. Ein Einblick  gefällig, wie ich es schaffe, mich ein wenig aufzureiben? Nun es ist so: Der Jüngste soll bitte schön einen selbstgebastelten Adventskalender haben, mit dem Supermann will ich ausgehen, Freundinnen sehen und umarmen, all meine schönen Businesspläne voran bringen und dabei bitte auch entzückend aussehen und, nun kommt endlich das wichtigste, in Freude und Frieden durch die Tage schlendern. Jodel. Alles ist nett, alles macht Spaß und alles erfordert kühles Planen und gleichzeitig Raum für Genuss. Ich muss also innehalten- sonst kommt der Wahnsinn doch. Daher: 

Drei Wege in die Achtsamkeit – egal wo du bist

Dass der Wahnsinn nicht um sich greift liegt an drei kleinen Tools, die ich gerade immer nutze, wenn die Luft knapp, das Herz schwer oder der Tag zu kurz wird. Sie retten mich, geben mir Luft zum atmen, lassen meinen Rücken sich entspannen und sorgen dafür, dass mein Lebensgefühl ein anderes wird, jedes Mal. Es lohnt ich daher, sie auszuprobieren, würde ich sagen. Teste also in stressigen Zeiten einmal folgendes:

Tipp 1: Verlangsame den Moment

Dieser Tipp der bezaubernden Gabby Bernstein hat mich gefühlt schon 2123 Mal vorm Nervenzusammenbruch gerettet. Immer, wenn ich fühle, wie der Stress sich anpirschen will und noch eine Chance habe zu reagieren, dann verlangsame ich. Was so easy ist und so gut wirkt! Es ist so einfach: Was immer du gerade tust, stell dir vor, du wärst auf Slow Motion Modus. Werde sofort langsamer. Und dann fühl nur. Spür beim laufen, wie all diese Knochen und Muskeln arbeiten. Fühl deinen Fuß abrollen, deine Schultern oben bei den Ohren und dann entspann dich wieder. Lass deinen Atem länger werden und bleib im Slow Motion Modus für ein paar lange, genüssliche Sekunden. Hilft immer. Echt.

Tipp 2: Halte ordentlich fest

Die zweite Möglichkeit ist es festzuhalten. Manchmal können wir einfach nicht langsamer werden. Zu dick ist das selbstgeschnürte Paket in unserem Nacken, zu wenig glauben wir an unsere eigene Wahlmöglichkeit, zu tief stecken wir schon drin. Wenn es so ist und du den Moment der Anspannung gut fühlen kannst, dann spann dich noch mehr an. Spann alle Muskeln an, die dir einfallen. Greif ganz fest das, was du in der Hand hast, beiß die Zählen aufeinander, press die Zunge an deinen Gaumen! Du kannst sogar die Bauchmuskeln aktivieren, den Beckenboden bewusst nach oben ziehen, deine Arme an den Köper pressen. Alles ist möglich. Für diese ganze Spannung und halt sie aus – und dann, nach ein paar unendlich langen Atemzügen, lass los. Fühl, wie sich alles löst. Es ist so wunderbar! Spür, wie die Zunge vom Gaumen in deinen Mund fällt, die Augen weicher werden, die Schultern sinken. Dann atme ein und aus. Ich frag mich dann gerne: Wozu? Wozu nur all das? 

Tipp 3: Tanz es raus

Nun einen kleiner Klassiker samt passender Playlist. Was auch ist, wann du es auch spürst – es gibt eine Sache, die hilft mir jedes Mal und das ist, in den Körper zu gehen. Schüttel Arme und Beine, spack wild herum, sing und vor allem: Tanz! (Oder spring auf einem Trampolin) Tanzen ist so natürlich, also los und raus mit der Lieblingsmusik! Sie wird dich mitreißen, auch wenn du dich blöd fühlst. Stell sie laut und beweg dich. Stresshormone bauen sich in Bewegung viel besser ab und du kannst sicher sein, dass danach gute Laune und inneren Raum garantiert sind. Wenn wir tanzen und hüpfen, müssen wir plötzlich über all den Irrsinn grinsen, den wir uns da antun. Wir schütteln Hüften, Hände, unseren Kopf und mit all dem kommt die Lebensfreude zurück. Es geht gar nicht anders. Reiß die Arme hoch, lass deine Hüften kreisen und lach das Leben an. Wir sind so kurz hier, besser wir genießen diesen wilden Ritt. Ihr findet meine momentane Lieblingsliste auf Spotify (silja.mahlow – die Playlist heißt „Friday mood“ und die Einbettung via Link funktioniert gerade nicht. seufz)

Die Veränderung beginnt 

Die Chancen stehen gut, dass dir dein Glück und Wohlbefinden wichtig sind, denn du liest einen Blog der Glücksplanet heißt und nimmst dir Zeit für einen Post wie diesen. Was bedeutet, du hast Lust auf innere Freiheit, auf jede Menge guter Momente, Lachen und Liebe in deinem Herzen. Wofür wir selbst verantwortlich sind. Unser Leben mag nicht immer leicht sein und die Menschen nicht immer so zu uns, wie wir es uns wünschen – aber wir entscheiden. In jedem Moment, in dem wir Anstrengung fühlen, können wir bewusst für Raum sorgen und damit für ein Gegengewicht. Wir können vergeben, beten, tanzen, meditieren, laufen, kochen, im Grünen herumlaufen, einen Baum umarmen, stricken, singen – und was auch immer dir einfällt. Nichts dauert lange und nichts darf auf heute Abend oder das Wochenende verschoben werden. Jetzt ist der Moment, in dem es dir besser gehen sollte. Jetzt ist die Zeit.

Achtsamkeit, das musste ich erst lernen, beginnt immer Jetzt.

Hab eine gute Woche, 

Alles Liebe,

Silja

PS: Die wunderschönen Bilder hat Martin für das Glücksjahre-Buch gemacht (samt Outtakes) – wer das Buch für ein glückliches, wunderbares 2019 noch nicht hat – der Link ist in der Seitenleiste 🙂 (Werbung, eigenes Produkt und Fotograf)

PPS: Wer Lust hat auf eine meiner Lieblingsmeditationen probiert gerne diese hier aus, die schon älter ist, sich aber immer wieder gut anfühlt:

Hallo, ich bin Silja. Gründerin von Glücksplanet und Trainerin, Coach, Yogalehrerin, fröhliche Mama von drei Söhnen, glückliche Ehefrau, begeisterte Pflanzenesserin, beseelte Yogaübende. Mein Herz schlägt für Psychologie und Coaching, Yoga und gutes, gesundes Essen. Ich schreibe mit Leidenschaft über alles, was helfen kann ein glückliches, entspanntes und begeistertes Leben zu leben. Mehr findest du auf meiner "Über mich" Seite. Für tägliche Inspiration folge mir auf Facebook oder Instagram.

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