Wie du glücklicher wirst – und was ein Tagebuch damit zu tun hat

Wie du glücklicher wirst – und was ein Tagebuch damit zu tun hat

Wie du glücklicher wirst – und was DAS Tagebuch damit zu tun hat

Nun ist es schon ein paar Tage alt, dieses 2017, und es wird Zeit – neben all dem Ziele setzen und nach vorne schauen – einen wichtigen Punkt anzuvisieren: Dein Glück. Und falls du jetzt gerade den Kopf schüttelst, weil du doch mit deinen frischen Zielen und all deiner Motivation gerade jetzt deine Zufriedenheit und Freude so richtig im Visier hast  – warte ab, ich hab was für dich. Denn ich hab heute ein paar Ideen dazu mitgebracht, wie du glücklicher wirst – und die haben mit deinen Zielen nur begrenzt etwas zu tun. Aber eins nach dem anderen.

Von der Absicht hinter deinem Ziel

Fangen wir mal von vorne an: Wenn es gut gelaufen ist, dann hast du das letzte Jahr mit ein paar klärenden Fragen resümiert und dir ein paar schicke Ziele für 2017 und deine Zukunft gesetzt. Eine tolle Energie, die da entsteht und der Prozess ist so wichtig, um das eigene Leben voller Power und nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Wenn du allerdings deine Ziele nimmst und überlegst, wieso sie dir so wichtig sind, dann sind wir wieder bei der Suche nach dem Glück, oder?

Wenn ich erst…

Wir alle glauben hinter der nächsten Ecke lauere die nächste Glücksstufe. „Wenn ich erst..“ sagen wir und träumen von schlankeren Taillen, gesunden Knochen, romantischer Liebe und beruflicher Erfüllung. Manchmal sind auch Häuser und Gärten dabei, Hunde, Kinder und schicke Autos. „Wenn ich erst.. “ und wir malen uns aus, wie toll es wird, wenn wir das endlich erreicht haben.  Eine tolle Motivation, um richtig reinzuhauen entsteht so, aber hilft all das wirklich dabei zufriedener zu werden?

Warum Lottogewinner nicht so lange glücklich sind

Es gibt eine ganze Reihe von Studien, die belegen, dass wir alle ein gewisses Glücksniveau zu haben scheinen. Wir gehen durchs Leben, lachen und weinen, haben wunderbare Sternstunden und schreckliche Momente -und alles in allem bleibt unser Glücksniveau auf einem gewissen Level – also, wenn man den Durchschnitt nehmen würde. Es ist daher die Frage, ob es reicht nur auf die Erreichung deiner Ziele und Träume zu setzen oder ob etwas anderes dazu gehört auf dem Weg zur inneren Freude und Glückseligkeit.

Wie du glücklicher wirst

Ich liebe die Theory of Awesomeness diesbezüglich, denn sie zeigt so schön plastisch das, was von der modernen psychologischen Forschung, der uralten Yogalehre und einem Kurs in Wundern aufgezeigt wird: Für die Zufriedenheit in unserem Leben, ja sogar für die Erfüllung unserer Träume, brauchen wir zwei Dinge: Den klaren Blick auf das, was wir wirklich wollen samt beherztem Zupacken auf diesem Weg und das Wohlfühlen im Jetzt, in diesem Moment. Beides ist wichtig und beides zusammen macht dich stark, erfüllt, neugierig und tatendurstig.

Eine glücklich-machende Routine etablieren

Und angenommen, du würdest nun – in diesem fabelhaften, frischen 2017, mit einer garantiert glücklich-machenden Routine starten? Du würdest, neben den Schritten auf dem Weg zu deinen Träumen und Zielen, täglich darauf achten, dass es jetzt und hier gut und schön ist? Wäre das nicht wunderbar? Die Forschung belegt, dass ein paar simple tägliche Schritte unser Gehirn umprogrammieren und dafür sorgen, dass unser Glückslevel steigt. Die bildbegebenden Verfahren der Neurowissenschaften belegen, dass sich unser Gehirn richtig gehend umbaut und wir positiver und optimistischer werden können – wenn wir täglich ein paar Dinge tun.

Das, was du ab jetzt täglich tun solltest

Die Schritte, die dir in ein glückliches Jetzt helfen, sind eigentlich total simpel und ungeheuer wirksam. Du lässt einfach die unglücklich machenden Angewohnheiten weg und brauchst einfach nur:

  • Eine tägliche Dankbarkeitspraxis etablieren (Die Studie, die das belegt ist hier)
  • Täglich meditieren (Anleitung findest du hier und ein kleines Video mit einer Meditation hier und hier)
  • Positiv in den Tag starten und überlegen, worauf du dich freust
  • Täglich jemandem helfen und etwas Gutes tun
  • Lernen und dich weiterentwickeln, jeden Tag ein bisschen und auf eine zufrieden machende Art und Weise
  • Die kleinen und größeren Sternstunden deines Lebens bewusst wahrnehmen und dir bewusst machen

Wie du all das nicht mehr vergessen kannst

Hört sich alles simpel an und zu bewerkstelligen, oder? Und es ist so wirksam – du wirst sehen. Ein viel positiverer, entspannterer Blick auf deine Welt ist die Folge und der wird dich in eine positive Gefühlsspirale nach oben katapultieren. Allerdings war ich bis vor kurzem jemand, der immer mal wieder etwas von diesen tollen Ideen vergessen hat. Aber damit ist jetzt Schluss, denn seit Ende Dezember bin ich stolze Besitzerin des 6- Minuten- Tagebuchs. Erst dachte ich: Oh, ein neues Tagebuch – nichts besonderes, aber liebe Leute, das Buch enthält genau die Dinge, die wir brauchen, um an unserem täglichen Glück zu schrauben.

Das 6-Minuten-Tagebuch

6-Minuten-Tagebuch

In einer kleinen und fundierten Einführung erklärt mein neuer täglicher Helfer zu Beginn, warum man künftig 6 Minuten am Tag investieren sollte. Jede Menge wissenschaftliche Studien werden leicht und verständlich zitiert und prominente Beispiele angeführt bevor man startet. Seit dem 1.1. schreibe ich nun täglich in das kleine Büchlein. Ich vermerke am Morgen, wofür ich dankbar bin in meinem Leben und was meinen Tag wundervoll machen würde. Dann werde ich ermuntert eine kleine Selbstbekräftigung (Affirmationen – jipiieh!) zu notieren. All das kostet keine drei Minuten, ich bin also weiter pünktlich und entspannt zu meiner ayurvedischen Morgenroutine am Start. Am Abend reflektiere ich dann, was ich Gutes getan habe, was ich hätte besser machen können und  welche wunderbaren Dinge ich erlebt habe. Tut gut und macht ebenfalls Spaß. Zwischendurch gibt es im Buch noch jede Menge anregende Fragen und Zitate. Ich muss daher gestehen, dass ich ein ziemlicher Fan dieses neuen Begleiters auf meinem Nachttisch geworden bin (darum ist es auch Buch des Monats geworden).

Der Hüter des eigenen Glücks sein

Wir haben es selbst in der Hand unser Glück zu finden – du und ich. Wir können in den Tag hinein leben und hoffe, dass alles toll wird oder wir können anfangen unsere Tage bewusst und achtsam zu leben. Wir können unsere Träume anvisieren und an ihnen arbeiten und wir können lernen jeden Tag auszukosten. Wir können jeden Tag das schätzen, was ist. Jeden Schritt unseres Weges zu lieben lernen ist keine leichte Aufgabe – aber eine, die sich lohnt. Und warum nicht dieses frische 2017 nutzen, um es so richtig anzugehen?

Ich wünsch euch eine gute Zeit ihr Lieben und sage bis bald,

Silja

PS: Dieser Post ist in Kooperation mit Dominik entstanden, der das 6-Minuten-Tagebuch selbst herausbringt und damit die Welt ein wenig heller machen will. Ihr könnt das gute Stück hier bestellen:

PS: Der Link führt zu Amazon und ich profitiere von einer Bestellung ein wenig.

Und so schauts gerade bei mir morgens aus – ich wünsch euch viel Spaß!

6-Minuten-Tagebuch

 

 

 

Hallo, ich bin Silja. Gründerin von Glücksplanet und Trainerin, Coach, Yogalehrerin, fröhliche Mama von drei Söhnen, glückliche Ehefrau, begeisterte Pflanzenesserin, beseelte Yogaübende. Mein Herz schlägt für Psychologie und Coaching, Yoga und gutes, gesundes Essen. Ich schreibe mit Leidenschaft über alles, was helfen kann ein glückliches, entspanntes und begeistertes Leben zu leben. Mehr findest du auf meiner "Über mich" Seite. Für tägliche Inspiration folge mir auf Facebook oder Instagram.

10 Kommentare

  1. Jessica 10 Monaten vor

    Hallo Silja, Danke für diesen tollen Beitrag. Je mehr ich mich mit mir selbst und der Eigenverantwortung glücklich & zufrieden zu sein beschäftigtige, umso mehr fallen mir die Menschen in der Warteschlange auf, die ihr Glück im Aussen suchen, Andere verantwortlich machen Wieso, Weshalb und Warum sie nicht zufrieden sind etc.

    Über diese Perspektive bin ich dankbar! Liebe Grüße, Jessica

    • Autor
      Silja 10 Monaten vor

      Hi Jessica,

      ich weiß, was du meinst. Und mich erwische ich allerdings auch immer mal wieder im „alten“ Gedankenmuster. Ich glaube, jeder ist da in seinem Tempo unterwegs. Bin aber auch sehr dankbar dafür. Ich wünsch dir einen tollen Tag und sag bis ganz bald,
      Silja

  2. Sonja 10 Monaten vor

    Liebe Silja,
    kennst du „Mein guter Plan“? Ist ähnlich u begleitet mich seit einem Jahr.. spannend ist vor allem, dass es ein Crowdfunding Projekt ist.. einfach mal online gucken 🙂
    LG!
    Sonja

    • Autor
      Silja 10 Monaten vor

      Hi Sonja,
      nee kenne ich gar nicht. Wird auch angeschaut. Kann nicht genug von dieser Art Helfer geben! Danke dir für den Impuls und liebe Grüße
      Silja

  3. Laura 10 Monaten vor

    Liebe Silja, Vielen Dank für deinen Tipp mit dem Buch, das klingt wirklich toll! Allerdings gibt es das bei Amazon leider gar nicht mehr..
    Liebe Grüße!

    Laura

    • Autor
      Silja 10 Monaten vor

      Liebe Laura,
      schau noch mal – das muss ein Fehler sein. Über den Link oben kann ich es bestellen.
      Ich schick dir liebe Grüße
      Silja

  4. Jessica 10 Monaten vor

    Guten Morgen, mit dem „alten Muster“ bist Du nicht alleine. Sobald mich körperlich etwas plagt, ich nicht so „funktioniere“ wie gewohnt, geselle ich mich mit allen Anderen in die Warteschlange 🙂 ich muss auch noch vieeeeeel üben.

    Liebe Grüße, Jessica

    • Autor
      Silja 10 Monaten vor

      Juhu Jessica – wir alle, echt. Ich glaub das ist ein Langzeitprojekt 😉
      Liebe Grüße und ein schönes WE wünsch ich dir
      Silja

  5. Mel Lavender 10 Monaten vor

    Liebe Silja.
    Mein 6-Minuten-Tagebuch ist heute angekommen. Ich habe es bisher nur mal kurz durch geblättert.
    Wie gehe ich das ganze am besten an?
    Sollte ich erstmal die Einführung komplett lesen?
    Oder Stück für Stück und dann direkt etwas eintragen?

    Liebe Grüße

    • Autor
      Silja 10 Monaten vor

      Liebe Mel,

      wie cool – das ging aber schnell! Nun gehts also los – ich bin immer noch begeistert dabei! Ich war neugierig und hab daher erstmal die Erklärung am Anfang gelesen. Die ist auch interessant, aber eigentlich kannst du gleich morgen früh loslegen mit der ersten Seite und den Tag mit den drei Fragen starten und Abends mit den anderen dreien abschließen. Ich nutze das Buch morgens nach der Meditation und am Abend vor dem schlafen- gehen. Aber alles vorm / beim Frühstück und am späteren Abend geht denke ich klar. Schau, wo du es reinschieben kannst. Die Fragen sind selbsterklärend. Wenn du dich für die direkt-loslegen-Variante entscheidest, dann lies trotzdem in den nächsten Tage den vorderen Teil. Mir hat gut getan, noch mal so komprimiert zusammen gefasst zu bekommen, warum das gute Fragen / Ideen sind. Motiviert irgendwie.
      Ich wünsch dir viel Spaß und lass mal bitte hören, wie es dir mit der neuen Routine geht!
      Alles Liebe,
      Silja

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