Weiter lernen -warum das Lernen einen festen Platz in deinem Leben haben sollte

Weiter lernen -warum das Lernen einen festen Platz in deinem Leben haben sollte

Weiter lernen -warum das Lernen einen festen Platz in deinem Leben haben sollte (sponsored)

Vor Jahren, als ich mich mit Herzklopfen an der Universität für das Psychologiestudium eingeschrieben habe, hab ich mich gefragt, ob ich das noch kann – lernen. Mit über 30 und zwei kleinen Jungs im Schlepptau, kam mir die Schulzeit Lichtjahre entfernt vor. Ich war mir schlicht nicht sicher, ob irgendwas Neues (außer vielleicht absurde Liedtexte) noch in mein Hirn passen würde. Aber alle Sorge war unberechtigt und es begann eine Zeit voller Fortbildungen und Entdeckungen, die bis heute anhält. Ich möchte keine Sekunde missen und darum gehts heute um das „weiter lernen“. Mir hat es ganz schön was gebracht und ich hab tolle Tipps, wie es klappt mit dem Wissensdurst und wieso es so gut tut, endlich loszulegen. Also, frei nach Helge Schneider: Hefte raus! Klassenarbeit! Jetzt wird gelernt!

Der große Unterschied, wenn man nochmal anfängt zu lernen

Es ist ein Riesenunterschied, wieso und wann man lernt ihr Lieben. Nach der Schulzeit sind die meisten von uns noch sehr unsortiert was Zukunft und Pläne angeht. Von wilden Phantasien und hyperrealistischer Schwarzmalerei war bei mir alles dabei und so suchte ich mir meine ersten Lernziele nach dem Abitur nicht nach Neigung oder Motivation, sondern nach der vermeintlichen Vernunft aus. Was dabei rumkommt, ist meist nichts Gutes. Entweder finden wir uns ab und erledigen pflichtbewusst einen mittelmäßig spannenden Job, den wir uns nach und nach schönreden, oder wir dümpeln vor uns hin, immer mit der Frage von „das war es jetzt?“ im Kopf. Mit über 30 hatte ich eine andere Klarheit über das, was ich will und kann. Die Gedanken vor meinem Studium waren weniger von Jobaussichten, sondern mehr von echter Neugier getrieben und das, ihr Lieben, das macht den Unterschied!

Wieso man später noch viel besser lernen kann

Die emotionale Bindung an das Lernthema macht das Lernen so viel leichter. Es ist der Hammer! Statt in einem Widerstand von “ wofür mache ich das alles? “ unnötige Energie zu verschwenden, setzen wir Motivation und Begeisterung frei. Was folgt ist ein echter Lern-Flow und der kann uns absolut beflügeln.

Ins Lernen zurück finden, drei kleine Tipps mit denen es sofort klappt

Außerdem haben mir ein paar kleine Tipps aus der Lern-Trickkiste geholfen, meinen Alltag trotz Kindern und Teilzeit-Führungsjob auf ein Studium einzugrooven. Alles geht, wenn du es nur willst und ein paar kleine Dinge beachtest:

Sei ausgeschlafen!

Erinnerst du dich noch, wie du nach einer durchtanzten Nacht morgens in der Schule oder Uni gehockt hast? Die Augen kaum offen und überhaupt nicht beim Thema? Genau. Müde können wir nicht lernen. Also war ich, in den Hochzeiten meines Studiums und Fortbildungen, zeitig im Bett. 7 – 8 Stunden sollten wir schlafen, um voll leistungsfähig zu sein und nicht bei der Fachbuchlecktüre wegzunicken.

Mach den Erklär-Bär!

Die Lerntechnik, die mir am meisten gebracht hat ist folgende: Fass die Inhalte in deinen Worten stichpunkthaft zusammen und dann beginn sie anderen zu erklären. So hab ich trotz miserabler Oberstufen-Matheergebnisse die vier Semester Statistik schadlos überstanden und auch fünf bis sechs Klausuren pro Semester irgendwie hingekriegt. Die Zusammenfasserei beginn schon gleich zu Anfang, sonst hast du am Ende, vor den Prüfungen, einen Riesenhaufen, der dir Sorgen macht. Am effektivsten fand ich die Lerngruppen mit Gleichgesinnten, die sich alle den Kram gegenseitig vorgebetet haben. Gratis-Vorlesungen und außerdem Top- Lerntechnik!

Sei diszipliniert!

Lernen klappt, wenn du es dir vornimmst und verschiedene Dinge diszipliniert einhältst:

  • Sorg dafür, dass du nicht gestört wirst. Mein Handy war im Flugmodus und die Kinder im Bett, wenn ich gelernt habe.
  • Finde deine Zeit: Wir alle haben eine Energiekurve am Tag. Überleg also: Wann bist du am wachsten und fittesten? Bei mir ist das der Vormittag und dann wieder der Abend. Abends lernen war also eine feine Sache, wenn auch ein bisschen nachteilig für die Sozialkontakte.
  • Sei knallhart zwischendrin: Ich neige total dazu, mich selbst abzulenken. Hier mal kurz was wegräumen, da mal eine Pflanze gießen. Mein Wohnung war nie so aufgeräumt, wie in Klausurzeiten. All das ist natürlich großer Quatsch, daher setz dich hin und stell dir den Timer. 1, 5 – 2 h solltest du am Stück lernen, bevor du dir gerne eine kleine Kram – oder Krümelpause gönnen kannst!

Der Lohn

Wenn wir nach und nach entdecken, was unsere Bestimmung ist und ihr folgen, dann setzt das ungeahnte Glücksgefühle frei. Das liegt daran, dass unser Bedürfnis nach Vervollkommnung, nach Wachstum und Verstehen befriedigt wird. Das motiviert uns weiter zu machen und tatsächlich wird der Weg mit jedem Schritt leichter. Ich weiß noch, wie schwer ich das erste Semester fand und wie leicht nun die Dinge laufen. Es ist, als würde ein Muskel trainiert und auch die Inhalte ergeben ein wunderschönes Ganzes. So verbinden sich für mich die Punkte meiner unterschiedlichen Ausbildung immer wieder neu und überraschend und ich freu mich über all die kreativen Ideen, die daraus entstehen. Ob das meine Trainings oder Workshops sind, Coachings oder dieser Blog, es ist so irre zu sehen, was sich entwickelt, wenn man einmal losgeht. Es lohnt sich also sehr. Ich kann darum nicht aufhören und hab einiges an Plänen im Gepäck…

Die nächsten Steps

Ich habe lange überlegt, was die nächsten Ausbildungen sein werden und mich nach langem Hin- und Her entschieden mein Yogawissen auf ein neues Level zu bringen. Darum startet für mich im März eine 300 hrs + Ausbildung im wunderschönen Köln bei den Couchies und ich bin richtig aufgeregt. Aaaah! Auf Coachingfortbildungen will ich aber auch nicht verzichten und nach vielen Jahren in Münster werd ich mal das schöne Hamburg besuchen und freu mich über Tipps für tolle City-nahe Yogastudios. Gelernt wird dort in diesem Jahr die Wingwave Coachingmethode und ich werde berichten, was die kann und mich darüber freuen, mit noch mehr Wissen helfen zu dürfen. Ihr seht, jedes Jahr muss hier was sein -ich bin ein wenig lernsüchtig.

Wie du herausfindest, was du lernen willst

Eigentlich ist es nicht so schwer herauszufinden, was man eigentlich lernen will. Das Schwere ist es, dieser Wahl zu vertrauen und dem Leben ebenso. Denn da gibt es diese kritischen inneren Stimmen, die sagen „das kannst du nicht“ oder „davon gibt es schon soviele“ oder „das ist eine brotlose Kunst“ und so stutzt die vermeintliche Realität unsere Träume zurecht. Was für ein Mist. Wenn du wissen willst, wohin es dich zieht, dann lies meinen Post über deine Bestimmung und hartnäckige Fälle suchen sich einen guten Coach. Die meisten jedoch wissen, was sie wollen. Sie müssen nur aufschreiben, was sie sich für ein Leben wünschen und was sie gerne wären. Dann braucht man nur noch überlegen, was man dafür lernen muss und dieser Wahl zu vertrauen.

Womit ich noch so liebäugele

Ich weiß noch nicht, wohin mein Weg mich tragen wird. Die nächsten Lernsteps stehen schon mal fest und ich bin mir sicher, da wird noch einiges kommen. Mich begeistern auch viele Randfelder. Ayurveda und ganzheitliche Medizin zum Beispiel, über die ich viel in den Informationen der Deutschen Heilpraktikerschule gefunden habe. Das Team ist auf mich zugekommen und so hatte ich die Chance zu stöbern. Nicht nur, dass die Schule über 20 Standorte hat, in denen sie im naturheilkundlichen und psychotherapeutischen Bereich aktiv ist (z.T. haben diese sogar auch Wingwave im Angebot) –  auch die vielen Möglichkeiten der Fernakademie sich Weiterbildungen in Gesundheitsberufen zu gönnen, reizen mich. Ich finde das Konzept, Zuhause lernen zu können für mich toll und die Ergänzung um einige spannende und vertiefende Blockseminare ebenfalls. Seit ich im Kontakt mit der Schule bin, hab ich also schon darüber sinniert, ob so eine Ausbildung nicht mein Spektrum gut abrunden würde. Wer ebenfalls neugierig ist, schaut mal auf der Seite vorbei, das Infomaterial lohnt sich sehr.

Keine Angst vorm Invest

Ein letzter Punkt fehlt noch, denn neben guten Fachbüchern kosten auch Ausbildungen meist einiges an Geld. Wie macht man das? Ich hab das für mich so gelöst: Jeden Monat spare ich einen bestimmten Prozentsatz meines Geldes für Ausbildungen. Ein Sparbuch – ein Ziel. Der Dauerauftrag läuft seit Jahren und das tut, neben der steuerlichen Absetzbarkeit der meisten Ausbildungen, sehr gut. Es ist ein Polster, was für mich und diesen Zweck da ist und ich hab noch nicht einen Cent bereut. Zumal ich früher soviel Geld für Quatsch ausgegeben habe. Die 10. Handtasche und das 15. Paar Schuhe. Ich mag das nicht mehr so wahllos machen und so bleibt ein wenig was übrig im Monat. Wenn ich aufpasse. Und am Ende des Jahres ist immer was zusammen für die nächste kleine Ausbildung und ich kann mich freuen und wieder in mich selbst investieren. Angestellte können übrigens bei branchennahen Ausbildungen auch mit ihrem Arbeitgeber verhandeln. Eine Ausbildung ist ein tolles Mitarbeiterbindungsprogramm und das Unternehmen profitiert enorm von den neuen Impulsen.  Fragen und verhandeln sind also weitere Optionen für alle, die nicht sparen mögen.

So ihr Lieben, ich bin gespannt, wie ihr es mit dem Lernen so handhabt. Lest ihr wilde Fachbücher oder besucht ihr auch Seminare? Noch jemand genauso spät in ein Studium eingestiegen? Lasst mal hören, was ihr so macht und lasst uns all denen Mut machen, die noch überlegen etwas zu tun. Es ist nicht so schwer und es tut so gut.

Alles Liebe und viele erfüllte Träume wünscht euch,

Silja

PS: Dieser Post ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Deutsche Heilpraktikerschule entstanden. Du erkennst Posts, die eine Kooperation beinhalten, am Label „sponsored“ (s.o.). Wie immer gilt: Meine Meinung ist nicht käuflich, ich berichte, was ich denke und ich mache nur Kooperationen, die zu Glücksplanet und mir passen und von denen ich glaube, dass sie euch gut tun können.

PPS: Foto von meinem Lieblingsfotografen Martin 

Hallo, ich bin Silja. Gründerin von Glücksplanet und Trainerin, Coach, Yogalehrerin, fröhliche Mama von drei Söhnen, glückliche Ehefrau, begeisterte Pflanzenesserin, beseelte Yogaübende. Mein Herz schlägt für Psychologie und Coaching, Yoga und gutes, gesundes Essen. Ich schreibe mit Leidenschaft über alles, was helfen kann ein glückliches, entspanntes und begeistertes Leben zu leben. Mehr findest du auf meiner "Über mich" Seite. Für tägliche Inspiration folge mir auf Facebook oder Instagram.

5 Kommentare

  1. Simone Olschowsky 9 Monaten vor

    Liebe Silja, das liest sich so toll. Kann dich absolut verstehen. Mir geht s ähnlich. Ich bin 38, als Ergothetapeutin selbstständig und habe immer das Gefühl meinen Patienten ein breites Wissen und Angebot bieten zu wollen. Deshalb reizen mich Fort- und Weiterbildungen auch immer. Habe neben meinen berufsspezifischen Fortbildungen auch einiges im Bereich Qi Gong und Achtsamkeit gemacht. Außerdem verschiedene Massagetechniken usw. Das unterschiedliche Wissen macht die Arbeit viel spannender und ganzheitlicher.
    Zur Zeit liebäugelt ich ganz stark mit dem Bereich der TCM. Speziell auch der Ernährungsberatung im Bezug auf TCM. Mal gucken – vielleicht wage ich auch nochmal einen neuen großen Schritt.
    Danke für deine motivierenden Worte,

    Momo

    • Autor
      Silja 9 Monaten vor

      Hallo du Liebe!

      Das ist aber eine tolle Kombination! Kann ich mir sehr gut vorstellen – und ja, irgendwie spüren wir, wohin es uns zieht, oder?
      Folg deinem Herzen – ich find es eine sehr gute Idee.
      Liebe Grüße und danke dir für die lieben Worte
      Silja

  2. Katrin 9 Monaten vor

    Hallo!
    Danke für diesen Artikel! Erst vorgestern habe ich deinen Post über Bestimmung gelesen…

    Es liest sich, als könnte ich ihn in 5-10 Jahren schreiben, fast erschreckend. Deine Interessensgebiete stimmen ziemlich genau mit meinen überein. Über ein Psychologiestudium denke ich seit Studiumsbeginn-immerhin 18 Jahren nach und bisher habe ich mich nicht getraut. Jetzt ist der zweite Sohn auf der Welt und erneut überlege ich, ob dies machbar wäre. Wo hast du denn studiert? Per Fernuni?
    Wie hast du es zeitlich neben Job untergebracht?
    Ich bin gespannt, ob und wann ich es wagen werde – Danke auf jeden Fall für die Motivation!

    • Autor
      Silja 8 Monaten vor

      Liebe Kathrin,

      das ist ja witzig. Wie schön, gleiche Themengebiete und das Studium ist wirklich spannend, wenn auch sehr Statistik-lastig. Machen, wenn du wirklich Lust auf die Themen hast und das wissenschaftliche arbeiten nicht scheust. Ich habe das Studium an einer Präsenzuniversität gemacht – an der Ruhr Universität Bochum. Das war toll, weil ich Gleichgesinnte getroffen habe. Ich habe allerdings Freundinnen, die per Fernuni Studieren und sehr glücklich sind. Und ich denke ja auch über einen Fernkurs (für später) nach, siehe oben. Das ist einfach eine gute Möglichkeit, um zu lernen und trotzdem da zu sein für die Familie. Ich war vormittags an der Uni oder im Job und an langen Tagen haben meine Eltern sich gekümmert. Nebenbei habe ich gearbeitet -aber die Belastung war dann so schon sehr hoch. Meine Kids waren zu der Zeit schon im Kindergarten / Schule und so war die Betreuung morgens gesichert. Gelernt habe ich dann am Abend, wenn alle im Bett waren und am Wochenende. Man muss schon ordentlich diszipliniert sein, aber es ist sehr bereichernd. Vielleicht einfach mal ein Semester ausprobieren? Ist doch besser als ein „hätte ich mal“

      Ich drück dich und bin gespannt!
      Liebe Grüße
      Silja

  3. Katrin 8 Monaten vor

    Danke für diesen inspirierenden Post. Ich überlege gerade ob ich doch noch Psychologie studieren soll, war immer mein Traum. Bin dann aber sehr früh Mutter geworden. Jetzt habe ich vier Kinder, Mann, Haushalt und Teilzeitjob. Doch irgendwie fehlt mir trotzdem noch was. Zweifle aber ob ich das schaffe. Ich warte einfach noch ab, gehe in mich und spüre ob ich wirklich will.
    Ich finde Deinen Durst nach Lernen klasse. Mach weiter so, das bist genau Du.
    Ganz liebe Grüße
    Katrin

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