Selbstzweifel überwinden – Selbstvertrauen finden

Selbstzweifel überwinden – Selbstvertrauen finden

Selbstzweifel überwinden – Selbstvertrauen finden

Bin ich gut genug? Kann ich das überhaupt? Sind andere nicht viel besser als ich? Hände hoch, wer diese verrückten Gedanken kennt und sich von ihnen sabotieren lässt. Selbstzweifel sind eine Seuche, sie verbreiten sich in uns, lähmen uns und sorgen dafür, dass wir nicht mit voller Power durchstarten können. Zeit also, all diese „schaffe ich nicht / kann ich nicht / klappt sowieso nicht“ hinter uns zu lassen. Wie Selbstzweifel entstehen, wir sie überwinden können und mehr Selbstvertrauen finden – darum geht es heute. Und es ist ein Weg, ihr Lieben. Ein echter Weg, aber ein paar kleine Tricks helfen wunderbar.

Wie Selbtzweifel entstehen

Selbstzweifel erwachsen aus unserem Selbstbild, was hauptsächlich in der Zeit des Erwachsenwerdens, als Kind und Jugendlicher entsteht – und das leider ziemlich wahllos (mehr findet ihr im Post hier). Wir machen Erfahrungen -und ziehen daraus Schlüsse. Andere beschreiben uns, sagen Sachen wie „Du bist aber vorlaut“ – und wir beginnen es zu glauben. Wir interpretieren außerdem, wie mit uns umgegangen wird. So wird die fehlende Einladung zur Party des Sommers zur Schlussfolgerung, dass uns niemand mag und wir nicht dazu gehören. Auch Vergleiche mit uns selbst gehören zum Selbstbild. All die Dinge, in denen wir besser geworden sind und auch die, die uns heute scheinbar schwerer fallen als früher.

Was dann passiert

Einmal gebacken und leider nicht mit dem Ziel des glücklich-werdens oder Ziele erreichens, ist unser Selbstbild sehr konstant. Was schlicht und einfach daran liegt, dass wir nun Erfahrungen sammeln, die gut zu unserem Welt- und Selbstbild passen. So bestätigen wir uns ständig selbst, egal ob positiv oder negativ. Wir nehmen wahr, was wir glauben. Wir hören das, was wir hören wollen und wir trauen uns nur Dinge zu tun, die mit unserem kleinen Selbstkonzept zu funktionieren scheinen. So wird unser Selbstbild fester und fester. Letztlich sind Selbstzweifel nichts anderes als die Grenzen unseres Selbstbildes. Irrational und alt.

Wieso das nicht nur schlecht ist

Wobei das auch sein Gutes hat. Beruhigend ist es, wenn wir wissen, auf was wir uns bei uns selbst verlassen können. Was wir gut können und was nicht. Selbstzweifel tun nicht gut – klar, aber die eigenen Stärken kennen, die eigenen Grenzen viellicht auch? All das kann Sicherheit geben. Das Konzept, das wir von der Welt, ihren Regeln und uns selbst haben, sorgt dafür, dass wir nicht ständig nachdenken und abwägen müssen. Es befreit uns von unzähligen Wahlmöglichkeiten und Entscheidungsvarianten und sorgt für Überschaubarkeit. Soweit, so gut.

Selbstzweifel überwinden

ist dennoch eine Lebensaufgabe. So viele von uns haben Träume, Visionen, gute Ideen, Sehnsüchte und wünschen sich den Mut und die Entschlossenheit, endlich ihr Glück in die Hand nehmen zu können. Wenn es also soweit ist, dass du spürst, dass das Korsett deines Selbstbildes dich ausbremst, dir Erfolge vermiest oder dich klein hält- dann ist die Zeit gekommen die Grenzen zu sprengen und staunend zu beobachten was passiert.

Raus aus der Komfortzone

ist der erste Schlüssel für mich gewesen. Aus dem Traum zu schreiben wurde vor zig Jahren der Wunsch Journalistin und Autorin zu werden. Mit 18 besaß ich eine Liste der besten Schulen und Ausbildungsmöglichkeiten für diesen Weg und wollte mich bewerben. Was ich nie tat. All die „Es gibt so viel andere, die viel besser sind als du“ und  die „das schaffst du nie“ haben mich gehindert. Meine Selbstzweifel hatten gesiegt und mir einen überschaubareren Weg geebnet: In der Sparkasse um die Ecke eine Ausbildung machen. Na gut. Geht auch. Jahrzehnte später wurde der alte Wunsch wieder präsent: Schreiben, etwas teilen. Irgendwann kam die Idee eines Blogs und mit ihm die ganzen alten Sätze. 1:1! Ein Coaching brachte den entscheidenden Kick und mein erster Blog „entspannt glücklich“ ging online. Jahre ist das her und befreiend war das.

Frag dich

Welche Träume machst du nicht wahr, weil du nicht genug an dich selbst glaubst? Welche Sätze springen dir sofort in den Kopf, wenn du über eine Idee nachdenkst? Von welchem Glück, welchen Erfolgen, welchen Lebenskonzepten träumst du – und erlaubst dir nicht dort mal reinzutasten? Wir merken, wenn wir uns selbst boykottieren. Das beste Indiz ist die Schleife, in der du steckst. Immer und immer wieder: Erst der Traum, die Freude, die Aufregung – dann die innere Ernüchterung, die Angst, die Zweifel. Fang an einen kleinen Schritt da raus zu gehen. Zeit, einen ersten Minischritt auf dein Ziel hin zu machen.

Die Magie neuer Erfahrungen

Was dann passiert ist so magisch! Wir wachsen! Wir spüren den Irrsinn der alten Zweifel. Unser Korsett aus Kindertagen aus all den Zuschreibeungen, den „so bin ich halt“ und „so nicht“ wird irgendwann zu eng. Zeit, das anzuerkennen! Zeit, neue Wege zuzulassen. Neue Erfahrungen machen uns freier. Sie sorgen für neuen Handlungsspielraum und lassen neue Träume zu. Manchmal erkennen wir auch, was es nicht ist, wenn wir es erst versuchen. Auch das ist befreiend- zu erkennen, dass ein Traum auch nur eine Idee war, die wir gehen lassen können.

Ein Programm für mehr Selbstvertrauen

Wer noch mehr tun will, der startet mit einem kleinen Mini-Programm für ein wenig mehr Selbstvertrauen – ganz easy und entspannt.

Eine Liste

ist die erste Aufgabe. Mach eine Liste mit all den Dingen, die du nicht kannst. Ja, richtig gehört, wir schauen uns erstmal an, was du meinst, was du nicht kannst. Dann streich alles durch, was du auch nicht können willst. Bei mir sind das Dinge wie Excel beherrschen oder lange Zahlenreihen auswendig können. Schau dir nun an, was übrig bleibt. Was würdest du gerne können? Unterstreich die Dinge, die du von Herzen gern können willst. Such dir dann das aus, wohin es dich am meisten zieht. Sehnsucht endlich Klavier zu lernen? Gut, dann mach dich schlau wo eine gute Musikschule ist und meld dich an. Mach einen Probemonat in der Ballettschule um die Ecke, wenn es ums tanzen geht oder wenn du gerne weniger schüchtern wärst, dann überleg dir eine Sache, vor der dir graut -und tu sie! Einfach so. Weil heute Dienstag oder Mittwoch oder was auch immer ist. Warte nicht mehr mit der Überprüfung deines uralten Selbstbildes – teste heute, wie weit du kommen kannst. Beginn jetzt.

Eine zweite Liste

Ein paar Tage später beginn eine zweite Liste und führe diese jeden Abend weiter. Schreib alle Dinge auf, die du kannst, die dich ausmachen, die deine Stärken sind. Schreib außerdem auf, was du alles schon tolles gemacht hast in deinem Leben, notier all deine kleinen und großen Erfolge, die Meilensteine und die Kieselsteine deiner ganz persönlichen Biographie. Unsere Stärken zu kennen tut gut. Wenn du die Liste allerdings weiter und weiter führst – dann wirst du merken, wie du immer mehr Fähigkeiten dazu gewinnst. Wie mutig und voller Energie du bist, wie einfühlsam und toll. Insbesondere, wenn du weiter an Liste 1 arbeitest wird das sehr aufregend …

Vergleiche

dich nicht mehr. Ja, ich weiß, das ist fast unmöglich. Aber versuch es. Vergleiche machen unglücklich und sorgen nur dafür, dass du dich schlecht fühlst. Es gibt immer jemanden, der ein wenig besser ist. Es gibt immer jemanden, der ein wenig schicker ist. Wo das Leben glatter zu laufen scheint und der Weg leichter. Das Zauberwort ist scheint. Du weißt es nicht. Ein Vergleich macht keinen Sinn. Du bist, wie du bist. Du bist wunderbar und kannst es meist selbst nicht sehen. Also, Zeit zu verstehen, dass wir alle in  einem Boot sitzen und es kein besser oder schlechter gibt. Wir alle haben Talente, Lernaufgaben, einen Weg zu meistern in diesem Leben. Hör auf zu urteilen und zu vergleichen. Mach es dir nicht unnötig schwer.

Wo wir hinmüssen

ist zur Freude, zum Flow, zur Gemeinschaft, zum Abenteuer. Je mehr wir um uns selbst kreisen, umso größer die Gefahr unglücklich zu werden. Also, mach die Dinge, die dir Freude machen. Atme durch und entspann dich ein wenig. Such das, was dich an nichts denken lässt. Aufgaben, Momente, in denen du einsinken kannst und die dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Darum geht es im Leben – um das Glück in all den kleinen Momenten. Atme durch und erleb was. Raus aus der Grübelzone und los gehts!

Viel Spaß dabei,

Silja

PS: Wer noch mehr Glück braucht, noch mehr Selbstzweifel überwinden will der kommt zu meinem nächsten Workshop! Infos und Anmeldemöglichkeiten gibt es hier.

 

Hallo, ich bin Silja. Gründerin von Glücksplanet und Trainerin, Coach, Yogalehrerin, fröhliche Mama von drei Söhnen, glückliche Ehefrau, begeisterte Pflanzenesserin, beseelte Yogaübende. Mein Herz schlägt für Psychologie und Coaching, Yoga und gutes, gesundes Essen. Ich schreibe mit Leidenschaft über alles, was helfen kann ein glückliches, entspanntes und begeistertes Leben zu leben. Mehr findest du auf meiner "Über mich" Seite. Für tägliche Inspiration folge mir auf Facebook oder Instagram.

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