Neumondritual – wie du bekommst, was du dir wünschst

Neumondritual – wie du bekommst, was du dir wünschst

Neumondritual – wie du bekommst, was du dir wünschst

Passend zum Neumond gibt es heute endlich die schriftliche Form des Neumondrituals, an das ich ewig, da will ich ehrlich sein, nicht geglaubt habe. Bis ich dachte: Es schadet ja nichts und begonnen habe mit dem Mond zu arbeiten. Was so einiges verändert hat, aber dazu später mehr. Da es Spaß macht, was bringt (auch aus psychologischer Sicht) und die Ergebnisse wunderbar sind, wird es Zeit diese neue Angewohnheit hier zu teilen – also Hefte raus, ihr Lieben! Der Neumond naht.

Wie das Neumondritual funktioniert

Alles, was du brauchst ist ein Blatt oder, noch besser, ein schönes, frisches Heft. Zum Neumond gilt es nun, die Energie für den frischen Mondzyklus zu nutzen und das, was du dir wünschst, in dein Leben einzuladen. Was ein paar Schritte braucht, die nicht nur Mond-technisch Sinn machen.

Bring dich in einen guten Zustand

Deine Neumondwünsche sollten keine „Weg-von“ Wünsche sein, die machen uns nämlich, sagen Studien, eher unzufrieden. Sie sind Teil des Mangels, den wir in unserem Leben sehen und so gehen wir diese Art Ziele meist angestrengt, ohne Vertrauen und etwas verkrampft an. Stattdessen willst du aus einem Gefühl der Fülle Gutes in dein Leben einladen. Um in einen richtig guten Zustand zu kommen, beginn dein Ritual mit einer Liste der Dankbarkeit, denn die tut immer gut. Schreib eine ganze Seite lang (oder zwei) alles auf, für das du momentan in deinem Leben dankbar bist. Alles, was du schätzt, magst, an deinem Leben liebst, was du genießt und feierst, muss auf diese Liste! Du wirst merken, wie du mehr und mehr ein Lächeln im Gesicht sitzen hast und dich wohl fühlst.

Neumondwünsche

Nun denk über die nächsten Wochen und Monate nach: Was wünschst du dir in deinem Leben? Was willst du beibehalten? Was einladen? Wie willst du dich fühlen? Was wünschst du dir für deine Lieben? Was für dich? Für deine Karriere? Deine Freundschaften? Deine Liebe? Schreib aus dem Bauch heraus fünf bis zehn deiner Herzenswünsche auf und betrachte diese Liste.

Fühl mal rein

Nun sitz und fühl, wie sich das anfühlen wird. Mal dir die einzelnen Punkte aus, lass vor deinem inneren Auge Bilder entstehen. Wenn wir so bewusst in unsere Zukunft träumen, können wir ganz genau fühlen, wie gut uns das tun wird. Wir fühlen auch, wo wir noch nicht hinwollen – denn manchmal sind wir noch nicht bereit für all unsere Wünsche. Das Fühlen ist wichtig, um zwei Dinge zu erreichen: Die inneren Bilder motivieren uns nochmal auf eine andere, subtile Art und sind, so sagen Studien, auch essentiell für den Erfolg. Achte darauf, dasss du dich selbst auch im Zielfoto sehen kannst, das soll noch besser wirken. Bau dir ein inneres Bild zu jedem deiner Wünsche. Das macht Spaß! Sieh dich, wenn das wahr wird: Wie wirst du aussehen? Was machen? Je mehr du hier eintauchst, umso besser programmierst du ein wenig dein Unterbewusstsein. Dadurch sorgst du dafür, dass zumindest ein Teil der geschätzt  80 % automatischer, unbewusster Handlungen in Richtung Ziel führt.

Wie sehr glaubst du?

Wusstest du, dass wir unser volles Potential erst ausschöpfen, wenn wir wirklich an uns und unser Glück glauben? Darum schreib nun neben jedes deiner Ziele eine Prozentzahl, die aussagt, wie sehr du daran glaubst, dass dieser Wunsch wahr wird. Die Skala ist simpel: 0 % bedeutet, du glaubst überhaupt gar nicht daran, dass es wahr werden könnte und 100 %, dass du dir völlig sicher bist. Wähle aus dem Bauch heraus eine Zahl zwischen 0 und 100 und überleg dir: Wie kann ich mehr glauben?

Mehr glauben und Affirmationen finden

Affirmationen liebe ich sehr. Sie helfen mir, an das Gute zu glauben und selbst zu wählen, wie ich manche Situationen sehen will. Wenn du nun deine Einschätzungen siehst – finde zu jedem Wunsch einen positiven Glaubenssatz. Dieser spiegelt das, was du erleben willst. Wenn dein Wunsch beispielsweise ist, eine innige Partnerschaft zu leben, dann könnte eine passende Affirmation zur Stärkung sein:  Wir schauen voller Respekt und Liebe aufeinander. Oder : Wir schauen mild und mit Mitgefühl auf den anderen und uns selbst. Oder: Wir gehen liebevoll miteinander um. oder oder oder – es gibt unzählige Möglichkeiten! Such dir für jeden deiner Wünsche einen schönen Satz aus und lies dir die Sammlung danach noch einmal durch.

Ins Tun kommen

Als letzten Schritt gilt es, dich selbst in Bewegung zu bringen: Überleg dir, was genau kannst du tun, um all das wahr zu machen? Was ist dein persönlicher Einsatz? Wie willst du vorgehen? Für jeden der Punkte überlege dir eine, maximal zwei konkrete Handlungen, die dich näher an das Ziel führen werden. Beim Beispiel oben könnte das sein, deinen Partner zu einem schönen gemeinsamen Abend auszuführen oder ihm bewusst besser zuzuhören oder oder oder.

Und nun?

Nun ist deine Liste fertig. Meditiere zum Abschluss über all die Punkte, fühl nochmal, wie sich das anfühlen wird, wenn deine Wünsche wahr werden und dann fühl, wie du all die Dinge tust, die dir vorgenommen hast. Letzteres führt dazu, dass du fokussiert im nächsten Monat diese Dinge angehen kannst und auch dein Unterbewusstsein Bescheid weiß. Deine Affirmationen kannst du dir, wenn du magst, täglich durchlesen. Ich mache das nicht immer, aber immer mal wieder. Und dann das Wichtigste: Lass dich überraschen, was alles wahr wird und wann!

Die richtige Motivation

für das Ritual kommt bestimmt,  wenn ich mal aus meinem Mondjournal “ plaudere“ und erzähle, was ich da in den letzten Monaten so alles eingetragen habe. Hier ein paar Beispiele meiner Neumondwünsche:

  • Ich fühle mich verbunden, sicher und gut.
  • Allen Kindern geht es gut.
  • Der Supermann und ich lieben und unterstützen uns auf unserem Weg.
  • Wir finden ein neues, schönes Auto
  • Ich helfe mehr und mehr Menschen auf ihrem Weg ins Glück.
  • Wir finden einen Verlag für das Glücksjahr.
  • Meine Selbstständigkeit startet mit einem Gefühl von Sicherheit.
  • Ich baue einen tollen Onlinekurs.

Spannend, oder? Ist eine bunte Mischung, wie ihr seht (und natürlich steht noch viel mehr im Heftchen, aber nicht alles gehört hierher). Das Aufschreiben hat mir gut getan. Monat um Monat zu überlegen und genau zu formulieren, was mir wichtig ist, hat für Fokus gesorgt.

Ergebnisse

Was passiert ist, ist, dass mein Mann der entscheidende Mutgeber war, als es um meine Kündigung ging. Er unterstützt mich seitdem so wunderbar auf diesem Weg. Er fährt mit zu Buchvorstellungen und gibt mir das wertvollste Feedback. Auch das Gefühl von Sicherheit kam, als mein alter Arbeitgeber nach meiner Kündigung entschieden hat, weiter mit mir zu arbeiten und dich außerdem aus allen Ecken viel Lob bekam. Der Musketierverlag hat das Glücksjahr mit vollem Elan verlegt und investiert seit dem ganz viel Zeit und Energie in den Erfolg unseres Projektes. Den Kindern geht es natürlich gut und mir, na klar, auch.

Stolpersteine?

Auch Stolpersteine auf dem Weg zum Glück zeigten sich als letztlich gute Erfahrungen. So wurde die erste Autobestellung im Autohaus „vergessen“ – was dazu führte, dass wir drei Monate länger warten mussten, dafür allerdings die neuste Version vom Traumauto bekamen, Facelift und schicke Motorneuerungen inklusive. Mein Glückstraining ist noch nicht online, dafür bin ich Teil der wunderbaren Spiritual Business School (Achtung, Werbeblock) und habe darüber so viel über Onlinekurse gelernt, dass ich nun bald bereit bin, bald selbst ein sehr wunderbares Onlinetraining rund um das Glück zu bauen.

Los gehts

Also, ihr Lieben, los gehts! Bitte teilt mit mir eure Erfahrungen und, wenn ihr andere Mondrituale habt, gerne auch diese. Ich glaube ja mittlerweile sehr, dass es soviel gibt, was ich noch nicht verstehe. Nach und nach erst merke ich, wie mächtig manche Dinge sind, die ich vorher als „Esokram“ abgetan habe. Tatsächlich aber macht all das auch aus psychologischer Sicht Sinn – schauen wir mal weg vom Mond. Ziele finden, sie sich vorstellen, am eigenen Mindset arbeiten und ins Tun kommen – nichts anderes empfehlen gute Coaches. Ich bin daher sehr gespannt, wie es euch gefällt!

Liebste Grüße

Silja

PS: Das Buch, aus der die Ursprungsidee zu diesem Mondritual stammt:

Wie immer gilt: Im Lieblingsladen gerne einkaufen gehen, sonst über den Link bestellen, dann profitiere ich ein wenig.

PPS: Die Fotos von mir sind von der bezaubernden Miriam von Liebäugeln – danke (Werbung, unbezahlt)

PPPS: Die Mala ist von Malalove Online (PR Sample)

 

Hallo, ich bin Silja. Gründerin von Glücksplanet und Trainerin, Coach, Yogalehrerin, fröhliche Mama von drei Söhnen, glückliche Ehefrau, begeisterte Pflanzenesserin, beseelte Yogaübende. Mein Herz schlägt für Psychologie und Coaching, Yoga und gutes, gesundes Essen. Ich schreibe mit Leidenschaft über alles, was helfen kann ein glückliches, entspanntes und begeistertes Leben zu leben. Mehr findest du auf meiner "Über mich" Seite. Für tägliche Inspiration folge mir auf Facebook oder Instagram.

8 Kommentare

  1. Daniela 1 Monat vor

    Hallo,
    Vielen Dank für diesen Blogpost. Ich bin über Bobbie Kazui (Instagram) zum Neumondwünschen gekommen. Zunächst konnte ich gar nichts damit anfangen, aber es hat mich nicht losgelassenund ich dachte, ein Versuch kann ja nicht schaden…und oh Wunder…es funktioniert. Ich freue mich schon auf morgen! Es geht darum mir Zeit für mich zu nehmen, hinterfragen, die Wünsche auf Papier bringen, dankbar zu sein, auf mein Inneres zu hören…Ich liebe es mittlerweile sehr!
    Auch deine Beiträge sind immer eine grosse Inspiration.Danke dafür!
    Wie regelst du das alles eigentlich mit deinem kleinen Sohn? Hut ab, du hast so viel Power und gute Laune!
    Schönen Abend und liebe Grüße Daniela

    • Autor
      Silja 1 Monat vor

      Liebe Daniela,
      ich liebe die Neumondwünsche auch so sehr. Der Kleinste ist ja schon 10, da geht vieles einfacher und seine zwei großen Brüder studieren schon auswärts. Ich glaube, da genieße ich bei Nr.3 jede Minute .-) die Zeit ist kostbar.
      Alles Liebe,
      Silja

  2. Iris 1 Monat vor

    Liebe Silja, danke für dein Neumondritual. Ich habe es soeben gemacht und finde es sooo schön. Ich wünsche dir einen schönen Neumond.
    Alles Liebe Iris
    P.S.: Immer, wenn ich einen Elefanten sehe muss ich an dich denken ;-))

    • Autor
      Silja 1 Monat vor

      Liebe Iris,
      wie toll- danke dir fürs Feedback und das mit den Elefanten gefällt mir natürlich richtig gut :-)))
      Alles Liebe,

      Silja

  3. Dagmar 1 Woche vor

    Liebe Silja,
    heute ist Neumond und ich möchte gern ein Neumondritual machen. Ich tu mich schwer mit dem Visualisieren, inneren Bildern zu meinen Wünschen entstehen zu lassen. Wie komm ich da hin, wie kann ich das üben? Einfach immer wieder probieren, gut, nur ich hab es schon sehr viel probiert und geübt und es klappt sehr schlecht bis gar nicht. Hast du Tipps für mich? Liebe Grüße aus dem Allgäu, Dagmar

    • Autor
      Silja 1 Woche vor

      Liebe Dagmar,

      mach dir keinen Stress mit den Bildern. Arbeite mit einem Visionboard (also Bilder aus Zeitungen etc. aufkleben) und im Ritual fühl lieber, wie es werden soll. Wenn du deine Wünsche kennst, dann fühl sie. Das ist soviel wichtiger, als ein konkretes Bild zu haben. Vielleicht kannst du sie sogar riechen, schmecken, hören? Lass dich einfach überraschen und stress dich nicht.
      Viel Spaß und alles Liebe,
      Silja

  4. Aiksas 1 Woche vor

    Liebe Silja, ein tolles zielführendes Ritual.
    Ich werde es diesmal ausprobieren 🙂
    Ich wollte dir noch schreiben, dass man die Kraft von Affirmationen gut mit Klopftechniken unterstützen kann.
    Es gibt da Punkte, welche das gesagt direkt im Unterbewusstsein verankern.
    Falls du das noch nicht weißt, wäre das doch eine schöne Ergänzung 🙂

    • Autor
      Silja 1 Woche vor

      Hallo,
      danke dir für diese schöne Ergänzung!
      Alles Liebe und viel Freude,
      Silja

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