Nett sein – wie du sensibler, freundlicher und cooler wirst

Nett sein – wie du sensibler, freundlicher und cooler wirst

Nett sein – wie du sensibler, freundlicher und cooler wirst

So, Kinders, hinter mir liegt eine wilde Woche und ich hab schon im Newsletter berichtet, dass vor lauter wunderbaren To Dos leider mein Vorsatz der entspannten Pausen ein wenig hinten rüber gefallen ist. Ich bleib aber dran und werde all das, was helfen kann Ziele gut zu erreichen die nächste Zeit nochmal mehr im Fokus haben. Immerhin kommt der Frühling und ich kann spüren, wie ich mehr Energie bekomme. Heut allerdings gehts um einen anderen, wichtigen Vorsatz : Ich will gern menschlicher werden – sensibler werden – cooler und freundlicher. Warum und wieso und was mir hilft? Nun…

Throw kindness around like confetti (Wirf mit Freundlichkeit um dich wie mit Konfetti)

steht auf einem meiner Yoga-Shirts und ja! Was wäre, wenn diese Welt voller freundlicher Menschen wäre? Wenn wir uns alle anlächeln würden und zunicken? Uns bestärken und gegenseitig vorlassen? Wenn wir Hilfe bekämen, wenn wir sie brauchen und Zuspruch? Die Welt wäre doch toll, oder? Und eigentlich ist es gar nicht so schwer, die Welt ein wenig freundlicher zu machen . Allerdings hilft mir noch etwas anderes sehr und die Erkenntnis ist in den letzten Wochen nochmal gereift.

Wir sortieren ein

Wenn ich arbeite, hab ich immer mit Menschen zu tun. Mal sind es bekannte Gesichter, mal ganz Fremde. Und wie jeder Mensch bilde ich mir in den ersten Sekunden ein Urteil. Ich habe „einen ersten Eindruck“, wie man so schön sagt. Es ist wie ein einsortieren. „Aha, so einer ist das“ denke ich mir und schwups – ist da jemand in einer Schublade, aus die er gar nicht so schnell wieder rauskommt. Leider ist es ja so: Wir sehen, was wir glauben. Also sehe ich bei dem vermeintlich zickigen Kollegen auch eher die zickigen Momente, bei dem drögen Typen eher die Langeweile und und und. So suchen wir uns munter die Eindrücke zusammen, die uns bestätigen und, und das ist das Fatale, voneinander entfernen.

Wir sind gleicher als wir glauben

Dabei sind wir alle über irgendwelche Ecken verwandt. Wir sind viel ähnlicher als wir glauben. Dieses Video hier hat mich sehr beeindruckt. So viele ungeahnte Gemeinsamkeiten und ich hatte Tränen in den Augen. Wie wenig ich sonst darauf schaue, was mich mit jemandem verbindet, den ich nicht so mag oder anders empfinde, fiel mir auf. Das macht mich nicht netter wohlgemerkt und damit auch nicht cooler. hm.

Wenn uns jemand anders vorkommt

dann sind wir meist ein wenig auf der Hut. Also ich zumindest. Aber ich habe dazugelernt in den letzten Jahren (sonst wäre ich in meinem Job auch falsch). Ich habe gelernt, dass jeder in einer guten Absicht handelt – aus seiner Sicht zumindest, auch wenn ich das für ausgesprochenen Mumpitz halte. Ich habe gelernt, dass es Quatsch ist zu glauben „meine Art“ wäre immer die Richtige. Und ich habe gelernt, dass ich genauer hinschauen muss, um auch das Gute im anderen zu entdecken. Genau das ist also letztlich auch mein Schlüssel, um es hinzukriegen.

Menschlichkeit und die Kunst sensibler und freundlicher zu sein

Wann sind wir menschlich? Doch dann, wenn wir nicht die Unterschiede sehen, sondern auf den anderen eingehen und mitfühlen können – ach, eigentlich, wenn unser Ego einen Schritt zurück tritt und Raum lässt unser Herz und das Mitgefühl, was hier wohnt. Der Schritt dahin ist gar nicht schwer, habe ich festgestellt. Denn alles, was es braucht ist Aufmerksamkeit, Zeit und ein wenig Neugier. Wir entdecken die Gemeinsamkeiten erst dann, wenn wir uns Zeit nehmen sie zu erforschen. Wenn wir wohlwollend auf jemanden schauen und Fragen stellen. Neugierig sind. Man erfährt die tollsten Geschichten und plötzlich lächelt man sich an.

Nähe schafft Akzeptanz

Ich hab neulich erst erlebt, wie viel ein kurzes Gespräch zu zweit gut tun kann. Wie sehr wir uns wundern und freuen, wenn wir feststellen, dass wir alle doch eigentlich gar nicht so weit auseinander sind. In einem Training saßen jede Menge Menschen zusammen, einige mochten sich, andere hatten Vorbehalte und wieder andere schlechte Erfahrungen miteinander gemacht. Sechs Minuten pro Paarung gab es und nein, es sind nicht alle dicke Freunde, aber ich hatte das Gefühl, dass alle etwas milder geschaut haben und freundlicher waren. Ein kleines Gespräch reicht manchmal schon, wenn man es persönlich gestaltet und aufmacht. Verrückt, dass wir das nicht immer so tun.

Gemeinsamkeiten und Gegenproben

Ob es der Kurs in Wundern ist oder die tantrische Philosophie – es gibt einiges an Schriften dazu, wie verbunden wir im Kern miteinander sind. Uns eint mehr als uns teilt. Wieso also nicht als neuen Vorsatz mal anfangen, die Gemeinsamkeiten zu erkunden? Und der Neugier kann man noch eine gute Richtung geben: Wieso nicht die Gegenprobe machen bei den Leuten, die uns richtig abnerven? Die Gegenprobe kenn ich aus der Welt der Auswahlverfahren – da sind ja auch schnelle Urteile gewünscht. Was  man aber macht, um ein wenig mehr Fairness ins Spiel zu bringen, ist zu schauen, ob jemand die „andere Seite“ auch in sich hat. Ich finde, das kann man gut ins Zwischenmenschliche übertragen. Der Kollege scheint egoistisch? Dann ist die Frage: Wirklich immer? Die Prüfung wäre dann: Wann ist er selbstlos? Mit so einem Fokus haben wir eine viel größere Chance auch andere Facetten zu sehen. Wenn wir dann noch hingehen und miteinander sprechen, hui, dann sehen wir noch viel mehr und erkennen, warum wer wie ist.

Freundlich sein, sensibel und cool

Also, hör auf dich aufzuregen über die Unterschiede und darüber, dass die Leute es nicht so machen wie du es willst. Lass los und lächle. Lächeln ist das neue cool. Such die Gemeinsamkeiten statt die Unterschiede, die Hoffnung statt den Zweifel, die Zuversicht statt das Schwarzmalen und mach die Welt ein wenig heller. Ich wills noch mehr versuchen. Heißt: Lasst uns mehr miteinander sprechen, mehr in die Augen schauen. Es tut so gut.

Ein weiterer guter Vorsatz also bei mir. Und das neben dem schönen nicht-jammern und meckern, was mir sehr gut tut und der alt-neuen Idee meinen Erfolg am Spaß zu messen. Menschlicher sein ist gut. Freundlicher auch. Wieso sind wir nicht die, die den Unterschied machen? Die Zeit ist reif und wer macht mit?

Habt einen guten Start in die neue Woche ihr Lieben! ich schick euch liebe Grüße,

Silja

PS:

Immer wieder schön, um über Menschen und den Sinn des Lebens nachzudenken:

Oder auch:

Wie immer gilt: Beim Lieblingsbauchladen bestellen oder über den Link ordern, dann profitiere ich ein wenig. Danke!

 

 

 

Hallo, ich bin Silja. Gründerin von Glücksplanet und Trainerin, Coach, Yogalehrerin, fröhliche Mama von drei Söhnen, glückliche Ehefrau, begeisterte Pflanzenesserin, beseelte Yogaübende. Mein Herz schlägt für Psychologie und Coaching, Yoga und gutes, gesundes Essen. Ich schreibe mit Leidenschaft über alles, was helfen kann ein glückliches, entspanntes und begeistertes Leben zu leben. Mehr findest du auf meiner "Über mich" Seite. Für tägliche Inspiration folge mir auf Facebook oder Instagram.

0 Kommentare

Eine Antwort hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

*