Eine Übung in Achtsamkeit

Eine Übung in Achtsamkeit

Eine Übung in Achtsamkeit

Ihr Lieben, bei mir häufen sich gerade die Anfragen rund um das Thema Selbstoptimierung- besser werden- es „richtig machen“ und zwar vor allem auf dem Weg des positiven Denkens & Lebens. Verrückt, oder? Da tun wir Dinge, um uns besser zu fühlen, um fröhlicher und freier zu sein und mehr Licht in die Welt zu bringen- und setzen uns damit auch wieder unter Druck. Zeit also für eine Übung in Achtsamkeit – denn nur die kann helfen, wenn es wild wird und du dich über dich und deine alten Mustern zu ärgern beginnst.

Wieso wir immer wieder zu versagen scheinen

Du willst entspannt und guter Dinge sein – und maulst herum? Du wünschst dir den ständigen Kontakt mit deinem inneren Licht und fühlst zwischendurch Wut, Angst, Frust und Selbstmitleid? Dann herzlich willkommen im Club. Bestimmt gibt es tolle, super-erleuchtete Wesen, die ständig selig lächelnd durchs den widrigsten Alltag schweben- aber die meisten von uns gehören nicht dazu. Wir verlieren die Fassung, um uns kurz darauf zu schämen. Der Anspruch, den wir an uns haben, ist dabei das eigentliche Problem. Denn wer hat eigentlich festgelegt, dass wir uns selber nicht nur finden, sondern auch optimieren sollten?

Die Lust und der Frust mit der persönlichen, spirituellen und sonstigen Entwicklung

Entwicklung kann aus zwei Motivationen heraus kommen: Wir haben einfach Freude an einem Thema, sind neugierig und voller Lust – oder wir fühlen uns ungenügend, nicht gut genug, verbesserungswürdig. Nun ist es so, dass unser wunderbares System aus Erziehung, Schule und Sportvereinen uns besser machen will. Was bedeutet: Mehr oder weniger subtil werden wir auf Fehler und Optimierungsmöglichkeiten hingewiesen – unser Leben lang. Dazu kommen die Medien, in denen uns die Menschen glücklich, sonnig, erleuchtet und gut angezogen entgegen grinsen. Irgendwie scheinen es alle geschafft zu haben, nur wir selbst nicht. Also zumindestens an den blöden, genervten Tagen. An anderen fühlen wir uns vielleicht sogar dazugehörig, irgendwie nahe dran am heiligen Gral der fröhlichen Erleuchtungsindustrie.

Der Weg raus aus dem Hamsterrad der Optimierung

ist gar nicht so einfach, aber machbar. Erstmal prüfe, und zwar immer und immer wieder, deine Motivation. Bist du unterwegs hin zur Freude, zum Kichern? Oder willst du gerade wieder „besser“ werden? Wenn dir Letzteres passiert, dann gräm dich nicht, aber mach die Freude SOFORT wieder zu der Hauptsache. Frag dich: Wie kann ich lernen und gleichzeitig noch mehr Spaß haben? Zu welchem Thema zieht es mich gerade? Was würde mich glücklich machen? Glaub außerdem von Herzen daran, dass du wunderbar bist und es verdient hast. Das Glück wartet nicht im Urlaub, nach der Prüfung, wenn du 10 Kilo abgenommen hast. Das Glück ist jetzt längst da, du musst es nur zur Hauptsache machen.

Sei du das Wunder, das du suchst

Suchst du Perfektion? Dann gib auf! Sie ist eine Illusion. Wir sind, wie wir sind. Wir sind Menschen, machen Fehler, lernen, haben Spaß, weinen, klettern auf Bäume und fallen wieder herunter. Es gehört zum Leben, dass es Höhen und Tiefen gibt. Die Frage ist, wie stark du auf sie reagierst. Du kannst frustriert sein und einen Wall um dich bauen, der dich schützen mag. Oder du kannst durchatmen und auf dein Herz hören, deinen Atem beruhigen, dir einen Moment Pause gönnen. Es ist so simpel wie schwer: Nur du kannst dir das geben, was du suchst. Und es beginnt damit, dass du beginnst an dich zu glauben, an deine Einzigartigkeit (statt deine Perfektion) und an das Wunderbare in jedem von uns, auch in dir. Such also deine Besonderheiten und sonn dich in ihnen. Geh dahin, wo die Freude ist, nicht der Vergleich und die Bewertung. Atme die Momente ein und gräm dich nicht, wenn du doch wieder herumhetzt. Freu dich lieber, dass es dir aufgefallen ist.

Wie wir durch Achtsamkeit viel mehr Spaß haben

Nun also zur Übung in Achtsamkeit. Sie beginnt mit der Suche nach der Freude. Atme tief ein und überleg dir: Was kann ich genau jetzt tun, damit es mir ein ganz kleines bisschen besser geht? Damit ich es leichter nehme? Die Welt heller wird? Das Leben fröhlicher und bunter? Dann schließ ganz kurz die Augen und beschließe eine Kleinigkeit. Ich hab heute, nachdem ich maximal verspannt mit Kind in der Stadt unterwegs war (und doch nicht das bekommen habe, was ich brauchte) ein Eis gegessen. Ja, es ist kalt. Ja, es ist Herbst. Aber mein Sohn und ich, wir brauchten dringend dieses ganz dunkle, vegane Schokoeis. Es war toll, alles wurde leichter. Eine Pause tut so gut, Zeit sie viel häufiger zu machen!

Das Lernen kommt von selbst

….wenn wir achtsam sind. Wir merken, wann wir uns verspannen – und können es uns in dem Moment oder spätestens am nächsten Tag leichter machen. Immer früher wird uns klar, was wir uns antun und genau daraus können wir lernen! Wir können atmen und überlegen: Wieso ist das jetzt so? So passiert nach und nach etwas in unserem Leben. Ein kleiner Schritt nach dem nächsten führt uns immer näher heran ans alltägliche Glück  -weit weg von Optimierungswahn und raus aus den Stressmustern.

Wie Lernen wirklich funktioniert

beschrieben schon die Veden, der Kurs in Wundern und wahrscheinlich noch so 2023 andere Texte. Es beginnt mit Achtsamkeit und Wahrhaftigkeit. Sich eingestehen, wo die Angst sitzt und welche Muster unseren Stress machen, damit beginnt es (s.o.). Doch wenn du wirklich lernen und verinnerlichen willst, dann beginn das, was du tust, zu lehren. Lernen und Lehren ist der Weg zu echter Verhaltensänderung. Da, wo wir uns so auseinander setzen, dass wir sogar anderen beginnen davon zu berichten, da passiert noch mehr. Wir ermutigen andere und mit ihnen uns selbst. Wir verinnerlichen ganz anders, was unsere Kernbotschaften sind. Dieser Blog ist zum Beispiel genau das für mich. Heute war ich unachtsam – und schreibe jetzt darüber. Morgen wird es anders. Kein Grund, sich zu schämen. Kein Grund, den Kopf unter den Arm zu nehmen oder zu denken „ich kann es nicht“ oder noch schlimmer: „die anderen sind besser“. Nichts davon stimmt. Wir alle sind wunderbar und wir alle sind mittendrin.

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Ich schick dir liebe Grüße,

Silja

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Hallo, ich bin Silja. Gründerin von Glücksplanet und Trainerin, Coach, Yogalehrerin, fröhliche Mama von drei Söhnen, glückliche Ehefrau, begeisterte Pflanzenesserin, beseelte Yogaübende. Mein Herz schlägt für Psychologie und Coaching, Yoga und gutes, gesundes Essen. Ich schreibe mit Leidenschaft über alles, was helfen kann ein glückliches, entspanntes und begeistertes Leben zu leben. Mehr findest du auf meiner "Über mich" Seite. Für tägliche Inspiration folge mir auf Facebook oder Instagram.

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