Vegane Gemüse-Reisnudelpfanne – schnell und unkompliziert

Vegane Gemüse-Reisnudelpfanne – schnell und unkompliziert

Vegane Gemüse-Reisnudelpfanne – schnell und unkompliziert

Dies ist das perfekte Rezept für alle, die schnell was Gesundes zaubern wollen. Mit gerade mal 15 Minuten Zubereitungszeit ist es genau das Richtige für großen Hunger an müden Abenden. Bei mir sind das die Abende, an denen ich bis kurz vor Kochzeit in Action bin und irgendwie der Tag zuwenig Momente der Pause hatte. Irgendwann bin ich dann müde und die Gefahr, die nächste Pommessbude zu entern, wächst. Damit das nicht passiert, lieb ich ja die schnellen Gerichte. Und wenn sie dann nicht nur vegan, sondern auch noch glutenfrei und gesund sind – dann bin ich ganz schön happy. Wie auch diese vegane Gemüse-Reisnudelpfanne mich echt glücklich gemacht hat und daher gehört sie hier geteilt. Frei nach dem Motto: Reisnudeln statt Pommes! gehts hier lang:

Glutenfrei?

Reisnudeln sind eine tolle Alternative zu normalem Reis oder normalen Nudeln.  Einmal sind sie super schnell zuzubereiten (3 Minuten Kochzeit) und dann sind sie auch noch glutenfrei. Selbst für die von euch, die wie ich nicht auf Gluten reagieren, machte es Sinn ein wenig darauf zu achten, nicht zu viel von dem Klebereiweiß aufzunehmen. Immerhin wird Gluten verdächtigt, Entzündungen im Körper zu beschleunigen oder gar auszulösen und mit Krankheiten wie Diabetes Typ 1, Schuppenflechte und sogar Multiple Sklerose in Verbindung gebracht. Viele Forschungen deuten darauf hin, dass jeder von uns ein Stück weit betroffen davon ist, Gluten nicht so gut zu vertragen. Wie stark sich die Symptome jedoch zeigen ist unterschiedlich. Ich reagiere bisher nicht stark auf Gluten, versuche aber da, wo ich kann, auf den Stoff zu verzichten. Insbesondere Weizenprodukte habe ich reduziert und suche immer mal wieder nach einfachen Alternativen.

Die richtige Gemüsemischung

Außerdem enthält das Rezept eine schöne Mischung aus ein paar tollen Gemüsesorten, die du jederzeit variieren kannst. Eigentlich ist das Rezept sowieso eine Verfeinerung von dem hier veröffenlichtem. Soszuagen 2. 0. – wegen der Mischung halt. Du nimmst einfach 1/3 Pilze. Zu Pilzen muss man wissen: Sie atmen ebenfalls durch ihre Zellwände, was sie ein wenig von den anderen Pflanzen unterscheidet. Ich esse sie gerne, denn sie liefern viel gutes Eiweiß (am meisten übrigens die Steinpilze), Kalium und haben eine Menge Ballaststoffe. Von letzterem essen die meisten von uns zu wenig, was nicht gut ist, denn ausreichend Ballaststoffe helfen beim Schutz vor Darmkrebs. Außerdem im Rezept ist 1/3 kleingeschnittener Kohl (hier heut Chinakohl), denn Kohl ist das Superfood schlechthin! Kohl enthält ebenfalls eine Menge Ballaststoffe und zudem Stoffe, die entzündungshemmend wirken und den Magen aufräumen. Das soll soweit gehen, dass bei Magengeschwüren Kohlsaft helfen kann. Kohl ist zudem noch sehr vitaminreich und enthält, je nach Sorte, eine Menge an Vitamin A,B, C und K und außerdem Magnesium und viele andere Spurenelemente. Das letzte Drittel der Gemüsemischung machen Lauch oder Lauchzwiebeln aus, die natürlich auch Vitamine enthalten, aber vor allem wegen ihres hohen Inulingehaltes gesund sind. Inulin pflegt unsere Darmflora und ist damit ein guter Garant für ein gesundes Immunsystem. Also, jede Menge gutes Zeug, oder? Ich hab gestern übrigens zudem noch die arme kleine Kohlrabi mit reingeschnipselt, die verloren im Kühlschrank lag.

Du brauchst (für 2 hungrige Personen):

  • 150 gr. Kohl, zum Beispiel Chinakohl
  • 150 gr. Pilze, zum Beispiel Champignongs
  • 150 gr. Lauch oder Lauchzwiebeln
  • wer mag oder hat: Irgendein verloren wirkendes Gemüse, bei mir: Eine Kohlrabi
  • 2-3 EL glutenfreie Tamarisauce
  • 1 TL Agavendicksaft oder Reissirup
  • 2 TL vegane Thai-Currypaste in rot
  • 2 TL Sesam
  • 2 TL Kokosöl
  • 1 Paket (250gr.) dünne Reisnudeln
  • Je 1 kleines Stück Ingwer und Kurkuma
  • eine Prise Chiliflocken
  • etwas Wasser
  • wer mag als Beilage: 1 Paket Mandel-Sesam-Tofu und 1 TL Kokosöl
  • bei Bedarf als Topping: Frischer Koriander

Und so geht die vegane Gemüse-Reisnudelpfanne :

  • Gemüse putzen, waschen, kleinschnibbeln (je nach Art des Gemüses) und beiseite stellen
  • Topf mit gesalzenem Wasser für die Reisnudeln erwärmen
  • Wenn gewünscht: Tofu kleinschneiden und in 1 TL Kokolsöl bei mittlerer Hitze knusprig braten und beiseite stellen
  • Kokosöl in der Pfanne erhitzen und Gemüse nach und nach dazugeben
  • Reihenfolge des Gemüses: Erst Champignons und Kohlrabi, dann Lauch, dann Chinakohl
  • Gemüse braten und nach ca. 2 Minuten die Thai-Currypaste mit dazugeben und mitanbraten lassen
  • Das Gemüse mit Tamari ablöschen und die gleiche Menge Wasser dazu geben, Temperatur reduzieren
  • Wenn das Wasser für die Nudeln kocht, diese ins Wasser geben und 3 Minuten köcheln lassen, zwischendurch umrühren
  • Nudeln abgießen und beiseite stellen
  • Gemüsesauce mit Agavendicksaft und Chili abschmecken, bei Bedarf etwas Flüssigkeit (Wasser) dazugeben
  • Die Nudeln dazugeben, alles verrühren, kurz ziehen lassen und vom Herd nehmen
  • Mit Sesam bestreuen und servieren, wer mag nimmt noch frischen Koriander dazu.

Ich wünsch euch einen guten Appetit und hoffe, die Mischung schmeckt euch so gut wie mir!

Alles Liebe,

Silja

 

Hallo, ich bin Silja. Gründerin von Glücksplanet und Trainerin, Coach, Yogalehrerin, fröhliche Mama von drei Söhnen, glückliche Ehefrau, begeisterte Pflanzenesserin, beseelte Yogaübende. Mein Herz schlägt für Psychologie und Coaching, Yoga und gutes, gesundes Essen. Ich schreibe mit Leidenschaft über alles, was helfen kann ein glückliches, entspanntes und begeistertes Leben zu leben. Mehr findest du auf meiner "Über mich" Seite. Für tägliche Inspiration folge mir auf Facebook oder Instagram.

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