To Do Liste Dezember- stimmungsvoll statt Stimmungstief

To Do Liste Dezember- stimmungsvoll statt Stimmungstief

To Do Liste Dezember – stimmungsvoll statt Stimmungstief?

Der Dezember ist aus vielerlei Gründen ein ganz besonderer Monat, daher braucht es eine besondere To Do Liste. Es ist so einfach, sich vom schönen Schein der perfekt scheinenden Weihnachtsvibes stressen zu lassen und unmerklich den inneren Druck zu erhöhen, um auch ja eine besondere Stimmung innen und außen zu zaubern. Stress ist für viele Bestandteil der Vorweihnachtszeit und ich bin mittendrin statt nur dabei. Daher gibt es heute eine besinnliche, kleine, schöne To Do Liste für diesen besonderen Monat. Und da wir in einer Zeit sind, der ein wenig Spiritualität gut tut, bringe ich euch gleich auch ein paar Zitate aus dem Kurs in Wundern mit. Passend zum spirituellen Adventskalender, den es gerade auf Facebook und Instagram bei mir gibt.

„Die Welt, die ich sehe, birgt nichts, was ich will“

Sagt der  Kurs in Wundern und doch ganz schön oft das Gegenteil der Fall, denn ich liebe es mich inspirieren zu lassen von all den schönen schicken Instagramaccounts, wie beispielsweise diesem hier. Es macht Spaß zu schauen, zu staunen und leider auch viel zu oft das Haben-wollen. Wenn ich merke, dass ich beginne mich zu vergleichen und unzufrieden werde, wird es Zeit für einen Moment im Off- Modus. Denn alles da draußen ist nichts, was wir wirklich brauchen. Eigentlich. Die Welt der schicken Bilder sollte uns beschwingen, nicht verunsichern oder frustrieren. Daher heißt es im Dezember besonders aufpassen und aufs richtige Maß achten. Mit dem Buch auf der Couch fühlt es sich sowieso viel besser an, als mit dem Handy in der Hand. Also im Zweifel: Schalt ab. Schau weg. Lass sein.

„Ich will mich nicht als begrenzt sehen“ – Ein Kurs in Wundern 

Wir können selbst nur strahlen, wenn wir uns gut um uns kümmern.  Uns nicht ständig kritisieren, sondern bewusst lauter Gutes im Herz tragen. Was am Besten funktioniert, wenn wir entspannt sind. Im Advent plane ich daher eine Menge Schaumbäder, Meditationen und lange Spaziergänge.  Es ist die Zeit zum Nein sagen und genau abwägen. Was brauchen wir – was nicht? Die meisten von uns haben ganz schön viele Einladungen, Weihnachtsmarktbesuche, Dinnertermine. Sollten wir sie deshalb alle mitmachen? Ich glaube, die eigene Grenze zu setzen, schafft Raum dafür, unsere Freiheit zu fühlen. Zu spüren, dass wir selbst bestimmen dürfen. Fürs richtig gute Nein-sagen lies einfach diesen Post. 

„Diesen Tag wähle ich in vollkommenem Frieden zu verbringen.“ – Ein Kurs in Wundern 

Der Kurs sagt, wir entscheiden selbst, wie viel Frieden da ist. Tragen wir der Freundin den Fauxpas von neulich nach? Oder den Eltern diese schräge Bemerkung? Sind wir immer noch sauer über den Stau oder die Chefin? Oder auf uns selbst? Ein wenig Frieden zu schließen mit all dem, was ist, lässt Anspannung weichen. Der Widerstand, in dem wir manchmal sind, frisst unsere Energie auf. Ausgelaugt kämpfen wir dafür, dass es anders wird. Der Partner anders, die Freunde anders, die Wohnung und und und. Wobei natürlich Wachstum, mehr Freude, Gestaltung gut ist – aber nie aus der Unzufriedenheit. Die kann ein erster Wachrüttler sein und dann dürfen wir schnell den Blickwinkel wechseln. Dort im Frieden zu sein, wo wir sind, während wir was Neuen erschaffen, macht eine ganz andere Energie. Zu Weihnachten bedeutet Frieden übrigens oft auch ganz profane Kleinigkeiten für mich: Allen eine Karte schreiben. Oder Weihnachtsfilme schauen. Den diesjährigen Kitschreigen eröffnet hat Prinzessinnentausch, aber ich schaue auch schon mal (rudimentär gehaltvollere) Klassiker wie Tatsächlich Liebe. Mich beruhigen diese Filme. Sie sind wie eine warme, kuschelige Decke an einem sehr grauen Tag und daher sowas von Willkommen. Die Zeit für ein avantgardistisches Bad in der Kulturwelt kommt bestimmt auch irgendwann wieder und bis dahin bade ich quasi überall in Frieden und Glückseligkeit. So gut ich kann.

„Die Vergebung setzt allen Leiden und Verlust ein Ende.“  – Ein Kurs in Wundern 

Die Advents- und Weihnachtszeit ist für viele auch deshalb nicht einfach, weil sie uns an all die emotionalen Höhen und Tiefen vergangener Weihnachtstage erinnern kann. Dass es bei mir hierzu zweigespaltene Gefühle gibt, habe ich letzte Woche im Podcast von Carina geteilt. Aber außer diesem sehr einschneidenden Weihnachtsfest nach dem Tod meiner Mutter, waren fast alle darauf folgenden Feste wunderschön. Sich zu erinnern, kann gut tun und gleichzeitig schmerzen – je nachdem, was wir erlebt haben. Falls alte Wunden spürbar werden, atme durch. Frieden mit unserer Vergangenheit zu schließen ist wichtig, um frei nach vorne gehen zu können. Vergib all denen, die es dir mal schwer gemacht haben und auch dir selbst. Das Leben ist zu kurz, um nachtragend zu sein.

„Ich kann beschließen, alle verletzenden Gedanken zu verändern.“ Ein Kurs in Wundern 

Wir können Gedanken verändern, wir können aber auch Traditionen ändern. Wenn wir erwachsen sind, macht es Sinn unsere eigene beste Zeit zu gestalten. Ich baue zum Beispiel nun schon Tage vorher (manchmal Wochen) den Weihnachtsbaum auf und schmücke ihn. Früher gabs das erst am 24. Das frühe Aufbauen jedoch passt soviel besser in unser Leben. Es erspart Stress am 24. und wir haben viel länger was von der grünen Pracht.  Auch die vegane Bratensoße ist Pflicht, ebenso das Essen mit unseren Freunden kurz vor Weihnachten und der Trip zur Familie nach Berlin danach. Traditionen, die sich gut anfühlen, geben uns Halt. Sie sorgen für Struktur und Klarheit und sollten uns nicht nerven. Anpassungen sind daher das Salz in der Suppe und sichern ein feines Fest.

„Heute gehört der Liebe. Lasst mich ohne Furcht sein“ – Ein Kurs in Wundern 

Lieben! Weihnachten ist das Fest der Liebe. Also drück alle an dich, lach viel, mach Komplimente und hab keine Angst. Oft halten wir uns zurück, um nicht unangenehm aufzufallen oder niemandem zu nahe zu treten . Aber weißt du was? Es tut manchmal gut nahe zu treten. Zudem will ich an Weihnachten wieder spenden. Diesmal gerne lokal und ich mache mich gerade schlau. Glück wächst, wenn man es teilt und wir alle können jeden Monat und auch jetzt etwas geben.

„Mein gegenwärtiges Glück ist alles, was ich sehe“ – Ein Kurs in Wundern 

Das gegenwärtige Glück wächst ganz schön schnell, wenn wir Dankbarkeit üben. Darum ist genau das ein so großer Teil in unserem Glücksjahr 2019 (s.u.). Inhalten und Zurück schauen gehört zum Ende  des Jahres besonders dazu, daher gibt es auch wieder einen Rückblick. Die Anleitung für einen ganz schönen Rückblick wird es dieses Jahr in der Glückspost geben (meld dich einfach in der Seitenleiste hier rechts an). Hach, das wird toll. Und nun meine Frage: Was tut euch gut im Advent? Was habt ihr vor?  Ich freu mich wie immer auf ein wenig Austausch und wünsche euch eine tolle Zeit,

alles Liebe,

Silja

PS: Wer Lust auf ein besonderes Weihnachtsgeschenk hat, der kauft unser Glücksjahre-Buch! Es schafft, durch tägliches Aufschreiben, tolle Rezepte, jahreszeitliches Yoga und jede Menge Good Vibes, dass wir freundlicher auf uns und das Leben schauen. Wir verändern uns durch das, was wir jeden Tag tun – daher ist es eine tolle Anschaffung und ich bin überzeugt. (Werbung, eigenes Produkt): Vielleicht kennst du jemanden, der das gebrauchen kann? Du findest es im Lieblingsbuchladen oder auch hier (über den Link profitiere ich ein wenig) :

PPS: Wer sich einen sehr besonderen Start ins Neue Jahr gönnen will, der fährt mit mir an die Mosel Mitte Januar. Noch sind ein paar Plätze frei in meinem wunderschönen Yoga & Coaching Retreat im Januar. Ein Wochenende, eine Menge tolles Essen, Natur, Yoga, Meditation und Coachingtools! Es wird ganz zauberhaft und ich freu mich sehr!

PPPS: Die Fotos von mir am See sind von Martin. Du findest seine Seite hier (Werbung, unbezahlt).

 

Hallo, ich bin Silja. Gründerin von Glücksplanet und Trainerin, Coach, Yogalehrerin, fröhliche Mama von drei Söhnen, glückliche Ehefrau, begeisterte Pflanzenesserin, beseelte Yogaübende. Mein Herz schlägt für Psychologie und Coaching, Yoga und gutes, gesundes Essen. Ich schreibe mit Leidenschaft über alles, was helfen kann ein glückliches, entspanntes und begeistertes Leben zu leben. Mehr findest du auf meiner "Über mich" Seite. Für tägliche Inspiration folge mir auf Facebook oder Instagram.

4 Kommentare

  1. Jessica 1 Woche vor

    Guten Morgen, ich habe den Text zwei mal gelesen, so gut hat er mich gefallen. 🙂

    Die Weihnachtstage sind bei uns schon immer sehr Streßfrei, aber nach vielen Jahren spüre ich dieses Jahr tatsächlich das Bedürfnis, auf den Friedhof zu gehen. Für meine Verhältinisse, war ich dieses Jahr (drei mal) tatsächlich oft dort. Also gehe ich dem nach 🙂 Während meine Familie am 1. Feiertag bei meinen Schwiegereltern quatscht, bringe ich Gestecke zu meinen Eltern. Diese Vorstellung, dem Raum zu geben, macht mich sehr glücklich grad.

    Liebe Grüße, Jessica

    • Autor
      Silja 1 Woche vor

      Liebe Jessica,

      das geht mir auch so. Ich wünsch dir ganz wunderbare Tage und fühl dich gedrückt. Alles Liebe,
      Silja

  2. Christine 1 Woche vor

    Liebe Silja,
    vielen Dank für Deine Worte ! Ich hab nach dem Lesen Tränen in den Augen, weil ich mich so oft wieder finde und ganz arg dankbar bin, dass andere ähnlich denken und ich nicht allein bin mit meinen Hinterfragungen 🙂 Das macht Mut, auch so weiter zu machen und eben nicht mit dem Strom zu schwimmen, sondern immer mal eine Insel im Strom anzusteuern und auszusteigen ! Vielen Dank nochmal und ein schönes Heute !

    • Autor
      Silja 1 Woche vor

      Liebe Christine,
      das freut mich sehr – danke dir für diene lieben Worte. Ich wünsche dir auch ein schönes Heute – so toll gesagt,
      Bis bald,
      Silja

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