Rückblick 2018 – Eindrücke, Erkennnisse, Veränderungen

Rückblick 2018 – Eindrücke, Erkennnisse, Veränderungen

Rückblick 2018 – Eindrücke, Erkenntnisse, Veränderungen

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Wenn ein Jahr zu Ende geht, ist es fabelhaft einmal zurück zu schauen. Wie auch immer das Jahr war, eine vernünftige Rückschau hilft mehr zu erinnern als nur die letzten Tage, ersten Wochen oder absoluten Highlights. Wenn du noch keinen eigenen Rückblick gemacht hast, nutz einfach schon die Fragen aus dem Ende vom Glücksjahr für dieses Jahr oder du nimmst diese hier. Ich hab beides gemacht, denn ohne Rückblick laufen wir Gefahr zu unterschätzen, was alles erlebt, gemacht, geliebt, verlassen, entschieden, gerockt wurde! Hach! Heute gibts daher fast klassisch, einen Rückblick, ähnlich wie 2017 , denn dieses Jahr ihr Lieben, war für mich ganz schön besonders.

Eindrücke

Und es hatte so einen bunten Strauß an Eindrücken für mich! Vom Familienurlaub auf Fuerte, über das Retreat auf Ibiza und einen Ausflug nach Stockholmer bis zum letzten Wochenende des Jahres in Berlin, war so viel dabei! Zürich habe ich kennen gelernt und mit meiner süßen amerikanischen Gastfamilie (siehe Foto) unsicher gemacht. Entspannen durfte ich im tollen ayurvedischen Kurhaus der Rosenbergs in Birstein (und werde zum Glück 2019 gleich nochmal da sein). Das Sauerland war Heimat eines wunderschönes Yoga-Wochenendretreats und die Unistadt von Sohn 2 (Marburg) durfte ich ebenso wie Hamburg samt Foo Fighters Konzert erkunden. Ein wenig atemlos mag sich das anhören, war es aber gar nicht. Ich habe wieder mal festgestellt, wie gerne ich Bahn reise (statt zu fliegen) und wie sehr ich fremde Orte liebe, wenn ich ein wenig Zeit habe sie zu erkunden – und, sorry, wie ungerne ich packe.

Zeichen

Das Jahr war aber nicht nur wegen all der schönen kleinen und großen Trips aufregend – der Umbruch in die Selbstständigkeit hat mich auch ganz schön auf Trapp gehalten. Anfang des Jahres war ich so zögerlich – der Ruf im Herzen laut, aber der Verstand hat permanent den Kopf geschüttelt, denn immerhin mochte ich meinen Hauptjob wirklich gerne und hatte außerdem ordentlich Angst vorm Scheitern. Letztlich haben tatsächlich all die Elefanten (neben noch ein paar anderen Dingen) den Ausschlag für meine Kündigung gegeben. Danach ging alles wie im Zeitraffer: Die letzten Monate als Angestellte verflogen nur so, ein Ausstand wurde gefeiert und plötzlich schrieb ich am eigenen Businessplan während parallel (siehe Bild) renoviert wurde.

Erkenntnisse I

Dieser Sommer war heiß ihr Lieben, innen und außen bei mir. Nicht nur wegen dem eigenen Weg, sondern auch wegen all der eigenen Hitzewellen. Mein persönlicher Highlight, äh, heißester Moment war, als ich bei über 30 Grad im Dachzimmer meines Businessplan Coaches saß und eine richtig schöne innere Welle an Wärme dazubekam. So wie ein Extrazuschlag, um den du nicht gebeten hast. Mittlerweile habe ich Frieden geschlossen mit der Wärme in mir. Sie kommt und geht. Es ist auszuhalten. Zur Zeit stelle ich mir vor, dass sie all das, was noch an Selbstzweifeln, Recht-machen-wollen und Anpassen da ist, wegbrennt. Am Ende bleibe ich, wahrscheinlich dann ganz grau und so, wie ich bin. Ohne jede Maske. Ich freu mich darauf.

Erkenntnisse II

Zwischendurch, als ich beschäftigt war, nebenbei noch unsere Wohnung renoviert wurde, ich schwitzte und ein wenig Angst hatte – da konnte ich nicht verstehen, was genau diese Karte für das Jahr 2018 bedeuten sollte. Am Anfang des Jahres gezogen stand sie das ganze Jahr auf meinem kleinen Fensterbankaltar und schien nicht ganz zu all den Anstrengungen zu passen. Erst gegen Ende des Jahres begann es mir einzuleuchten: Das Glück ist unser Geburtsrecht. Hierfür brauchen wir uns nie anstrengen. Im Gegenteil. Wieso also rannte ich manchmal so?

Veränderungen

Überhaupt hat mich 2018 verändert. Ich habe gemerkt, dass ich mir auch als Selbstständige vornehmen muss mir Zeit zu nehmen. Viel zu schnell vertüddel ich sie und schwups, ist die Hektik wieder da. Ich habe festgestellt, dass selbst mit Erfolg die Unsicherheit nicht ganz geht. Wie das Glücklich sein ist auch die Selbstsicherheit, die Zuversicht, der Glaube ein innerer Job. Gelernt habe ich auch, mich auf mich zu verlassen. Noch mal ganz anders als vorher. Aber auch, mich auf meine Familie zu verlassen, die mir den Rücken gestärkt hat, so dass ich einen weichen Übergang ins neue Leben hatte. Veränderung sind auch immer noch die Haare, die großen Jungs an fernen Universitäten, der Kleinste nun auf der weiterführenden Schule. Hui.

Alles ist im Fluss

Das Bild vom mitfließen, anstelle von Wasser schneller bewegen zu wollen oder gar sich gegen den Strom stellen, begleitet mich gerade sehr und passt auch wieder zur Karte von oben. Wenn wir es fließen lassen, dann kommt es einfach. Wie beispielsweise der Buchvertrag zu unserem Buch-Kalender-Ratgeber Glücksjahr 2019. Ich kanns echt nicht erwarten damit zu arbeiten. Die Buchmesse 2018 zählt auf jeden Fall zu einer meiner Highlights, ebenso wie all die Buchvorstellungen und das tolle Team, das wir sind. Aber auch diese lustigen Auftritte bei Astro TV um das Buch und den Blog zu promoten. Überhaupt war mehr Presse los. Verrückt und schön und noch total im Rahmen. Spannende Ausflüge in fremde Gebiete würde ich es mal nennen und wechsele daher von hier aus mal in meine Top Fünf des Jahres 2018

Fünf Dinge, die ich gelernt habe in 2018

  • Schlaf wird überbewertet. Nein, Spaß beiseite, Kinders, ich bin mir sicher, ich schlafe zu wenig. Es wird daher Zeit ein wenig zurück zu schalten. Mehr hierzu bald.
  • Aufregung ist ein gutes Zeichen. Ja, ich bin immer noch aufgeregt. Vor Yoga & Coaching Workshops, vor Presseterminen, vor dem Treffen mit neuen Menschen, besonders wenn ich eingeladen bin auf eine Party. Verrückt, gut, gehört zu mir, hält mich wach.
  • Yoga. Ich habe meine 300 hrs + Ausbildung abgeschlossen und bin stolz, so viel gelernt zu haben. Danach brauchte ich eine Pause, denn irgendwie macht all das Lernen und all die Wochenenden dann doch auch ein wenig müde. Nächster Termin zum Lernen ist erst im Mai 2019. Jippieh, mittlerweile freu ich mich schon wieder darauf.
  • Ich kann echt was. Bescheidenheit ist so oldschool. Ich habe gelernt noch mehr zu verstehen, was ich kann in 2018. Jede Menge zufriedener Coachingklienten, glückliche Workshopbesucherinnen, fröhliche Yogaschüler, Buchkäufer und und und – letztes Highlight: Zu sehen, wie die ersten Absolventen der Spiritual Business School abgehen, die gerade fertig geworden sind. Ich bin so froh, einen Teil zu Christinas wunderbarer Onlineschule beitragen zu dürfen und so dankbar für das fabelhafte Feedback dort.
  • Liebe ist das Wichtigste. Egal, wie es im Kalender oder auf dem Konto aussieht: Liebe ist das Wichtigste. Als jetzt an Weihnachten wieder alle Kinder Zuhause waren und mein Mann und ich samt Eltern zusammen saßen, dachte ich: Ich bin so ein Glückspilz. Echt jetzt. Liebe Menschen um sich haben ist fabelhaft. Ich bin ganz schön gesegnet mit Familie und Freunden. Amen.

Fünf Lieblingsmomente (war nicht leicht)

  • Tanzen, tanzen, tanzen. Ich hab so getanzt in diesem Jahr – mit meinem Mann, gelacht und gekichert und mich wie 15 gefühlt. Spitzenaugenblick. Der Moment der Wahrheit: Während ich mich wie 15 fühlte, grüßte mich ein Freund meines Ältesten herzlich. Nun denn, ich will sowieso nicht nochmal 15 sein.
  • Sich die Seele aus dem Leib schreien – auf dem einzigen Rockkonzert in diesem Jahr. Hach, wie hab ich das geliebt. Bestes Ende: Durchgeschwitzt mit dem Rad ins Hotel fahren und in der mondänen Hotellobby abhängen.
  • Einen Workshop geben, der sich genau richtig anfühlt – wenn ich unterrichte, fühle ich mich immer wohl. Allerdings war ich unsicher, ob das in meinem Prüfungsworkshop der Yogalehrerfortbildung auch so sein würde. Zumal meine Lieblingslehrerinnen als Prüferinnen dabei waren. Hach, war das toll, als ich nach den ersten Momenten fühlen konnte, dass es egal ist und ich auch hier ich bin. Seufz.
  • Palmen, Meer, wir. Es gibt keinen einzelnen Moment, aber der Familienurlaub im gewohnten Hotel war wunderbar. Wir drei, tiefenentspannt. Noch nie so lange auf eine Palme geschaut.
  • Ruhe fühlen. Obwohl das Jahr so wild war, ist es mit dem Meditieren noch mal anders geworden. Mehr Ruhe, mehr Klarheit. Neulich bin ich das erste Mal irgendwo langgegangen und habe einen ganzen Block lang nichts gedacht. Einen Block! Gar nichts! Man, war das toll.

Fünf Dinge, die ich wiederentdeckt, weitergemacht, gefunden habe

  • Mit der Frage: Wie zeigt das Universum mir heute, dass es mich liebt? aufwachen.
  • Nicht nur Vinyasa Yoga und Meditation üben sondern auch Kundalini Yoga einflechten.
  • Trampolinspringen rockt einfach. Immer.
  • Mein Mann und ich gemeinsam beim Sport. To be continued!
  • Apfelessig und Zitronenwasser. Beides toll am Morgen, die Kurkumasache ist leider ein wenig eingeschlafen. Erwäge eine Reanimation.

Lieblingsfilm 2018

Oh weia, mir ist keiner eingefallen. Ist das nicht furcthbar? Dafür habe ich mit voller Begeisterung Greys Anatomy weiterverfolgt und Modern Family entdeckt.

Lieblingslied:

Es gab ein paar. Letztlich ist es „Have it all“ von Jason Mraz geworden. Ich mags einfach fröhlich.

Lieblingsbücher:

Das hier hat gut getan in Richtung Selbstständigkeit:

Und das hier in Richtung Yoga: 

Und das hier habe ich zum zweiten Mal gelesen und fand es besser, als beim ersten Mal:

Und was nehme ich mit in 2019?

Ihr Lieben, hierzu wird es nochmal einen Post geben. Ich will mich stärker fokussieren in 2019, zumal so wunderbare Projekte auf mich warten. Ich will weiterhin darauf hinwirken Zeit zu haben und nicht nur das nächste To Do im Auge zu haben. Was nicht so leicht ist, wenn alles so spannend ist und auch Spaß macht. Müde fühle ich mich ein wenig, nach diesem aufregenden Jahr, daher wird nun etwas durchgeatmet. Hier gibts wieder etwas in den ersten Januarwochen. Habt einen tollen Start ins Neue Jahr, lasst es euch gut gehen und schreibt mir gerne, was eure Highlights, Lieblingsfilme, Entdeckungen in 2018 waren. Ich freu mich über jeden Einblick!

Alles Liebe,

Silja

PS: Die Bücher bitte gerne im Lieblingsladen einkaufen, damit der erhalten bleiben kann. Wer über den Link bestellt musst wissen, dass ich ein wenig profitiere.

PPS: Wir bei der Buchmesse, leider fehlt Anita auf dem Bild. Denkt sie euch bitte dazu 🙂

Hallo, ich bin Silja. Gründerin von Glücksplanet und Trainerin, Coach, Yogalehrerin, fröhliche Mama von drei Söhnen, glückliche Ehefrau, begeisterte Pflanzenesserin, beseelte Yogaübende. Mein Herz schlägt für Psychologie und Coaching, Yoga und gutes, gesundes Essen. Ich schreibe mit Leidenschaft über alles, was helfen kann ein glückliches, entspanntes und begeistertes Leben zu leben. Mehr findest du auf meiner "Über mich" Seite. Für tägliche Inspiration folge mir auf Facebook oder Instagram.

4 Kommentare

  1. Katrin 5 Monaten vor

    Liebste Silja,

    ein Hoch auf dein Eigenlob! Du kannst echt was!!! Ich habe in diesem Jahr ein Retreat bei dir (und der zauberhaften Vanessa) gemacht und mehrere live und Skype Coachings in Anspruch genommen. 2019 begleitet mich sogar dein Buch (mit persönlicher Widmung #fangirl). Es ist einfach wunderbar, dabei zuzugucken, wie sich dein Leben entwickelt, auf Instagram und hier daran teilzunehmen und sich über immer neue bombige Ideen zu freuen! Ich bin so froh, dass es dich gibt und auf der Liste meiner „berührenden Begegnungen“ in 2018 beim Rauhnachtjournaling gestern warst du ganz oben mit dabei. Danke, dass du so viel kannst und Danke, dass du jedem der möchte, so viele Tools für persönliche Entwicklung und Wachstum an die Hand gibst!

    Ich bin gespannt auf Silja 2019!

    Fühl dich fest gedrückt!
    Alles Liebe
    Katrin

    • Autor
      Silja 5 Monaten vor

      Liebe Katrin,
      danke dir! Hach ist das schön zu lesen ich bin total gerührt.
      Schicke dir eine dicke Umarmung und freu mich auf alles, was bei uns noch so kommt!
      Alles Liebe,
      Silja

  2. Benundtimsmama 5 Monaten vor

    Liebe Silja,
    es ist so schön deine Blogbeiträge zu lesen. Ich fühle mich danach immer glücklich, frei und total motiviert.
    Alles Liebe für Dein Glücksjahr 2019.
    Herzlich,
    Nina
    (Benundtimsmama)

    • Autor
      Silja 5 Monaten vor

      Liebe Nina!

      Wie lieb! Danke dir. Ich schick dir ganz viele Grüße,
      alles Liebe,
      Silja

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