No Poo: Mein 8 Wochen ohne Shampoo Experiment

No Poo: Mein 8 Wochen ohne Shampoo Experiment

8 Wochen ohne Shampoo – meine Erfahrungen mit No Poo

Die Haarpflege und ich, wir führten lange eine kritische Beziehung. Entweder waren meine Haare schwer vom sie ummantelnden Silikon oder der Kamm brach ab, da es auf meinem Kopf eine störrische Mischung Vogelnest- ähnlicher Gebilde gab. Mittelwege waren kaum zu finden. Irgendwann um die vierzig erwachte (spät, aber immerhin) mein ökologisches und ethisches Bewusstsein und ich träumte von einer Haarpflege, die mein Haar seidig hinterlassen würde, dabei natürlich aber Tierversuchs-, Silikon- , Mineralöl-frei sein würde. Ich probierte einiges aus. Es endete meist so, dass die Pflegeserien entweder ethisch und ökologisch korrekt waren oder ich schöne, kämmbare Haare hatte. Ich pendelte zwischen den Extremen und las unzählige Tests und Berichte bis zu meinem neusten Versuch mit No Poo – aber eins nach dem anderen.

Haare ab und dann?

Irgendwann dachte ich dann: Dann schneid ich sie halt kürzer und – zack- wurde aus dem längeren Haar ein Bob. Kurz darauf kam die Schnittreue, dicht gefolgt von einer weiteren, ausgiebigen Internetrecherche zum Thema: Haare pflegen und wachsen lassen. Es gibt ja einiges an Tipps was da kursiert. Warmes Olivenöl, Aloe Vera Saft, Honig und natürlich lauter teures, chemisches Zeug. Und dann sah ich diese hübsche Bloggerin und konnte nicht glauben, dass die gute Frau ihre Haarpracht einfach nicht mehr wäscht.

No Poo

heißt das im Englischen, was von No Shampoo kommt und nichts mit Verstopfungsproblemen zu tun hat. Ich sag euch: Es gibt eine ganze Menge Menschen da draußen, die ihre Haare nicht mehr waschen und sich damit ziemlich wohl fühlen.

Was ist der Shampoo-Ersatz?

Weit verbreitet ist der Ersatz von Shampoo durch eine Natron-Wassermischung, gefolgt von einer „Spülung“ aus Apfelessig und Wasser. Das ist übrigens auch das, was ich versucht habe. Es gibt als Ersatz auch noch Wascherde und anscheinend sogar Nüsse die genutzt werden, um die Haare Shampoo- frei aber sauber zu halten. Das hab ich aber noch nicht probiert. Ich war erstmal in der Küchenecke unterwegs und habe die Natron-Vorräte geplündert.

Die Shampoo-freie Welle hat ein paar Grundregeln, die beachtet werden sollten:

Die Reinigung von Rückständen

Die Shampoo-freie Zeit wird mit einer reinigenden Haarwäsche eingeläutet. Die meisten raten hier zu Shampoos, die bewusst eine klärende Wirkung haben und das Haar von Silikonresten befreien. Solche Shampoos gibt es wohl, ich habe allerdings einfach mein damaliges Shampoo genutzt und hatte ein gutes Gefühl. Das Shampoo sollte natürlich keine Silikone enthalten. Woran du diese erkennst findest du hier.

Die Übergangsphase

Nun gilt es das Haar aus dem üblichen Shampoo- fettiger Ansatz-Kreislauf rauszuholen. Der Ansatz der No Poo-Anhänger ist, dass unser Haar Sebum produziert. Dieses Talgprodukt pflegt das Haar und schützt es. Leider produzieren wir ziemlich viel davon, da wir immer wieder das Sebum  auswaschen, so dass unsere Kopfhaut gegenarbeitet und direkt wieder vermehrt Neues produziert. Wir sind in der Shampoo-Falle gefangen. Außerdem trocknet das Shampoo, der enthaltene Alkohol und die Tenside, unser Haar aus und wir müssen es mit Pflegeprodukten wieder ansehnlich machen. Silikon wird hier eine rein ummantelnde Wirkung zugeschrieben, die nicht pflegt. Das Haar sieht dann seidig aus, obwohl es eigentlich gar nicht so hübsch seidig ist. Die Übergangsphase in den No Poo Kosmos dauert einige Wochen und sie bedeutet: Wasche deine Haare so selten wie möglich mit der neuen Methode.  Bei mir hat es geklappt auf einen 4 Tage Rhythmus zu wechseln – mehr ging nicht, sorry. Ich fühlte mich dann schon ganz schön merkwürdig. Durch die fettigen (äh, sebumigen) Haare war das Gewicht ein anderes und die Haare wirkten strähnig. Ich habe, um weiter am sozialen Leben teilnehmen zu dürfen, meine Haare zur Not mit Trockenshampoo behandelt (man kann wohl auch einfach Maisstärke nehmen oder wenn dunkelhaarig Kakaopulver, aber so natürlich war ich dann doch nicht drauf). Hier eine Impression aus meiner Übergangsphase. Letztlich sah mein Haar ein wenig anders aus, aber am Ansatz völlig ok. Ich hatte nur das Befürfnis mir ungefähr ständig die Haare zu bürsten, da sie schneller zusammenklebten. Soll man aber sowieso, da die Kopfhaut durch eine gute Bürste schön durchblutet wird und die Haare durch das mit dem Bürsten in die Spitzen verteilte Sebum ganz natürlich gepflegt werden. Frisch gebürstet sah es bei mir ok aus:

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Meine Erfahrungen mit der Natron-Apfelessig-Wäsche

Nach mehreren Wochen Natron (2 TL Natron auf ca. 100 ml Wasser) und Aplfelessig als Spülung (nicht in die Augen kommen lassen!) hatte ich das Gefühl, mein Haar bräuchte mehr. Wobei die ersten Natronwäsche schon irre war, denn mein Haar war fluffig und weich. Toll. Leider hatte keine der späteren Wäschen mehr den Effekt. Was auch daran liegen kann, dass die Natron-Wasser-Mischung das Thema war. Irgendwie habe ich nie die wirklich richtige Mischung für meinen Kopf gefunden. Entweder fühlten sie sich nach dem Waschen noch fettig an oder sie waren irgendwie spröde. Verschiedene Dinge habe ich auf jeden Fall gelernt:

  • Auf keinen Fall die Haare mit Kokosöl behandeln. Das war früher mein Ritual vor der nächsten Wäsche – aber leider schafft die Natronwäsche das Kokosöl nicht rauszuwaschen, heißt: Speckkopf ist inklusive, oder für die Optimisten: Die Pflegewirkung hält länger als vermutet 😉
  • Den Apfelessig (ca. 1-2 EL) in einen leeren Becher füllen und dann mit dem warmen Wasser auffüllen.Die kalte Essigdusche ist nämlich furchtbar. Nicht nur, dass man stark nach Salatdressing riecht, nein es brennt und ist zudem halt noch kalt. Also: Augen zu und warmes Wasser nutzen.
  • Natron ist besser als Backpulver. Meine Backpulverwäsche (Natron war leider ausgegangen) war ein ziemliches Fiasko. Haare spröde und ich habe mich unwohl gefühlt.
  • Es riecht gut und pflegt etwas, wenn man zum Essig 1-3 Tropfen Duftöl packt, ich habe Mandarine genommen, roch lecker und übertünchte etwas den Apfel-Salat-Geruch (er blieb aber im Hintergrund bestehen)
  • Natron schäumt nicht. Es fühlt sich an, als würde man die Haare nur mit etwas übergießen. Aber Achtung! Die Wirkung entfaltet sich erst, wenn man das Zeug richtig einmassiert und die Kopfhaut auch schön massiert. So kann sich Dreck lösen und das Haar wirkt fast wie gewaschen. Man braucht dafür etwas länger, da man so ca. 2-3 Minuten fröhlich den Kopf knetet.
  • Die Haare sehen gepflegter aus, wenn man nach der Wäsche 1 Tropfen (! nicht mehr, sonst sind sie wieder zu fettig) Arganöl in die Haarspitzen massiert. Das ist auch eine gute Pflegemöglichkeit.

Hier eine Impression nach einer No-Poo-Natronwäsche, hübsch fluffig, oder? :

Natronwäsche

Andere Versuche

Außerdem habe ich noch mehr versucht, denn irgendwie überzeugte mich diese Natronsache innerlich nicht. Außerdem hat mich dieser Post irritiert, denn ich wollte ja nun wieder längere Haare und keine abgebrochenen. Woran merkt man also, was die Haare brauchen? Seufz. Noch dazu, wenn man wie ich die Haare chemisch färbt?

Haarwäsche mit rohem Ei

Obwohl ich sonst alles Tierische versuche zu vermeiden, hab ich mich an eine einmalige Eiwäsche getraut. Die soll nämlich spitze für das Haar sein, stärken, säubern und pflegen. Keine gute Idee sag ich euch. Man riecht sehr stark nach – wie beschreib ich es? – äh, Brauhaus. Ich fand es total ekelig. Die glibberige Masse (1 rohes Ei, etwas Aloe vera Gel) hat gestunken und sich fies angefühlt. Ich hab mich vielleicht geschüttelt, brrrr. Das Ganze wurde wieder mit der Essig-Wäsche beendet und das Ergebnis stank zwar immer noch nach Ei und Essig, sah aber verrückter Weise gar nicht so schlecht aus wie es (den ganzen Tag lang!) roch:
Eiwäsche

Waschen mit Aloe Vera, Zitrone und Honig

Dann habe ich noch getestet wie man mit 2 EL Aloe Vera Gel, 2 EL Zitronensaft (frisch gepresst natürlich) und 1 EL Honig eine Haarwäsche baut. Das roch viel besser und funktionierte so mittelgut. Die Haare fühlten sich zwar sauber an, waren aber etwas schwer. Habe allerdings das Foto vergessen. Vom Gefühl her fand ich allerdings diese Mischung am natürlichsten und fühlte mich am wohlsten damit beim Auftragen. Es kommt aber vom Hinterher-Gefühl auf keinen Fall an ein schönes Shampoo ran.

Mein Fazit

Eine ökologisch vernünftige Haarpflege zu finden, die auch noch rein pflanzlich ist und die Tiere nicht quält ist gar nicht so einfach. Besonders wenn man mit so störrischem Haar wie ich gesegnet ist, was chemisch behandelt wird und das auch noch wachsen soll. Letztlich fand ich das Experiment ganz ok allerdings etwas aufwändig. Außerdem war das Gefühl am Kopf anders und damit gewöhnungsbedürftig. Irgendwann hatte ich Sehnsucht nach dem Gefühl frisch gewaschener Haare. Dazu kam, dass ich irgendwie auch nie sicher wusste, wie ich nachher aussehen würde. Manchmal war mein Kopf noch strähnig und manchmal war alles ok, manchmal sahen die Haare sogar richtig gut aus. Nicht so einfach, wenn man arbeiten gehen soll und ein bisschen eitel ist. Wobei im Job keiner bemerkt hat, dass ich neue Dinge mit meiner Haarpflege ausprobiere. Das Experiment ist übrigens auch mit mir in Urlaub gefahren und hat dort erstaunlich gut funktioniert. Ich halte darum für den nächsten Urlaub fest, dass es reicht täglich das Meerwasser klar auszuspülen. Eine tägliche Wäsche musste gar nicht sein und belastet ja auch nur Kopfhaut und Umwelt.

Wie es weitergeht

Zur Zeit nutze ich ein Naturkosmetikshampoo (Feuchtigkeitsshampoo Sante) und eine Naturkosmetik Spülung (Eibisch, Dr. Hauschka). Ich suche noch die ideale Haarpflege und wollte mal mehr bei Erbse lesen, die nun mit Tee ihr langes Haar pflegt und viele tolle Tipps zu alternativer Haarwäsche zusammengetragen und ausprobiert hat. Sie ist seit 4 1/2 Jahren ohne Shampoo. Wahnsinn. Wenn ich soweit bin für den nächsten Test, dann werde ich berichten. Momentan jedoch gehört mein Haar wieder althergebracht dem Shampoo und der Spülung. Ich bemühe mich um tierleidfreies Zeugs und versuche dicke Chemiekeulen zu vermeiden, wobei ich neulich erst wieder ein silikonhaltiges Pflegeprodukt gekauft habe. Versehentlich. Nicht aufgepasst. Nun ja, und es riecht auch noch so gut. Trotzdem merke ich, dass meine Haare momentan nach einer silikonfreien Pflege schöner aussehen. Leichter irgendwie und sie fetten weniger schnell nach.

Mich würde allerdings auch interessieren, wie ihr das Haarthema behandelt? Habt ihr Tricks? Hausmittel? Ich bin sehr gespannt.

Bis bald, haarige Grüße

Silja

PS: Haar übrigens mittlerweile wieder etwas länger:

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Hallo, ich bin Silja. Gründerin von Glücksplanet und Trainerin, Coach, Yogalehrerin, fröhliche Mama von drei Söhnen, glückliche Ehefrau, begeisterte Pflanzenesserin, beseelte Yogaübende. Mein Herz schlägt für Psychologie und Coaching, Yoga und gutes, gesundes Essen. Ich schreibe mit Leidenschaft über alles, was helfen kann ein glückliches, entspanntes und begeistertes Leben zu leben. Mehr findest du auf meiner "Über mich" Seite. Für tägliche Inspiration folge mir auf Facebook oder Instagram.

21 Kommentare

  1. mara 1 Jahr vor

    Herzlichen Dank für das Teilen deiner Erfahrungen. Ich hatte früher total viel Spliss. Seit 10 Jahren wasche ich meine fast taillenlange Haare mit Seife-Anfangs noch mit Essigspülung-aber auch seit 4 Jahren keine mehr-bin jetzt 59 Jahre und hatte niemals zuvor so dichtes und gesundes Haar. Das Durchhalten lohnt sich 🙂

    • Autor
      Silja 1 Jahr vor

      Hallo Mara,
      das ist ja spannend. Was für eine Seife nutzt du denn? Ich bin sehr neugierig 🙂
      Liebe Grüße schickt dir
      Silja

  2. Tanja 1 Jahr vor

    Liebe Silja, danke für deinen Test. Ich habe das auch schon lange vor. Seitdem ich vegan lebe, bin ich total unzufrieden mit den Ergebnissen der Haarwäsche.
    Ich finde es sehr schwierig, das richtige Shampoo zu finden. Bin jetzt auch bei lavera gelandet, aber auch das ist nichts für mein Haar. Ich muss es unbedingt mal ausprobieren, das Shampoo komplett weg zu lassen, traue mich aber nicht.
    Liebe Grüße Tanja

    • Autor
      Silja 1 Jahr vor

      Hallo Tanja,
      ja mit Lavera kam ich nicht zurecht. Einzig das Sante Feuchtigkeitsshampoo geht einigermaßen, hat aber Tenside. Ich habe in deiner Facebookgruppe jetzt den Tipp bekommen Roggenmehl zu nutzen.Sie schreibt: „Roggenmehl die Haare glänzen sehen gesund aus ich bin davon begeistert 4 Esslöffel Bio Roggenmehl und 1/8 l wasser verrühren in den Haaren verteilen 15 min einwirken lassen ausspülen“ das hört sich gut an, oder? Eine andere nutzt eine Bioseife. Sonst nichts. Auch interessant. Ich werd weiter testen. Liebe Grüße

  3. Anne 1 Jahr vor

    Hallo Silja,

    ich habe überschulterlanges naturgewelltes Harr und benutze seid gut einem Jahr (fast) kein Shampoo mehr. Ich habe mir eine Spülung aus Apfelessig und Salbeitee gemixt, die riecht gar nicht salatig und meinen Haaren geht es gut. Inzwischen bin ich bei alle 5-7 Tage waschen angelangt – die Übergangszeit war allerdings hart, da habe ich oft den dringenden Wunsch verspürt, mir eine Mütze auf zu setzen. Jetzt geht´s aber ganz gut. Meine Haare fliegen nicht mehr (wie nach Silikonhaltigen Produkten) und verfilzen auch nicht so schnell. Insgesamt sind sie etwas dunkler geworden… Ich kann Dich also nur ermuntern, das Experiment noch mal zu wagen und länger durch zu halten!

    herzliche Grüße, Anne

    • Autor
      Silja 1 Jahr vor

      Hallo Anne,
      das hört sich tatsächlich spannend an. Ich werde mir mal eine Salbei-Apfelessig Mischung machen und schauen wie der Geruch so ist. Es wird sicher noch Versuche geben. Ich halte dich auf dem Laufenden!
      Liebe Grüße
      Silja

  4. Doris 1 Jahr vor

    Liebe Silja,

    ich bzw. meine Familie benutzen seit längerer Zeit die Produkte der Fa. Manna aus Ungarn. Guck doch mal im Netz, wenn du magst… Ich bin restlos begeistert, vor allem auch für die neurodermitische Haut meines Sprößlings…

    LG & schönes WE
    Doris

    • Autor
      Silja 1 Jahr vor

      Hallo Doris,
      danke dir für den Tipp! Ich schau es mir an.
      Liebe Grüße
      Silja

  5. shu uemura 1 Jahr vor

    Nur so viel Burstenstriche wie notig. Kamme dein Haar nicht zu viel, da das die Olproduktion deiner Kopfhaut anregt.

    • Autor
      Silja 1 Jahr vor

      Hallo shu uemura,
      aber auch die Durchblutung der Kopfhaut oder? Ich mag Kopfmassagen und auch Bürsten sehr…wäre ja schade 🙂
      Liebe Grüße
      Silja

  6. Eva 1 Jahr vor

    Hallo Silja, Dein Experiment hört sich ja spannend an. Danke fürs Teilen!!!
    Da ich auch keine Chemie und vor allem keine Einwegplastikverpackung mehr für meine Kosmetik nutze, habe ich die Lösung in Solidshampoos gefunden. Bei der Naturseifen Manufaktur Uckermark bestelle ich das Kräutershampoo oder kaufe direkt im plastikfreien Laden ein solidshampoo (aber Achtung, hier bleiben die Haare je nach Solidshampoo zu fettig). Mein Liebling ist wirklich das Kräutershampoo der genannten Firma. Online bestellbar. Liebe Grüße, Eva

    • Autor
      Silja 1 Jahr vor

      Hallo Eva,
      Das ist ja auch ein schöner Tipp. Danke dir fürs teilen. Momentan fahre ich mit Sante ganz gut…aber stimmt – mit Plastikverpackung. Aaaah. Es gibt immer was zu tun. Danke also für die neue Inspiration und bis bald,
      Silja

  7. Sandra 1 Jahr vor

    Hallo liebe Silja,
    leider habe ich diesen schönen Artikel erst gerade eben gelesen. Ich habe auch kinnlanges, chemisch gefärbtes Haar. Da ich auch die meiste Zeit mit meiner Frisur auf Kriegsfuß stehe und nachts anscheinend Marathon-Läufe zu bewältigen habe, sehe ich früh sehr zerzaust aus, somit wasche ich meine Haare täglich. Ich habe schon alles mögliche ausprobiert, aber seit geraumer Zeit, habe ich eine, für mich super tolle Lösung gefunden, bei der ich mich sehr wohl fühle und die Umwelt schone. Ich wasche weiterhin täglich meinen Kopf, 3 Tage nur mit warmen Wasser und am 4.Tag benutze ich eine Haarseife von der Firma Lush. Meine Haare sind jetzt nicht pudelweich, aber extrem sauber und voller Volumen. Zurzeit fühle ich mich mit dieser Methode richtig wohl. Viele liebe Grüße Sandra

    • Autor
      Silja 1 Jahr vor

      Hallo Sandra,
      danke für deinen lieben Kommentar. Mit Wasser wasche ich zwischendurch auch. Geht gut – haste recht! Und von der Lush Seife habe ich auch schon gehört. Wird ausprobiert, wenn mein Haar nach was Neuem verlangt. Danke dir für die Erinnerung. Liebe Grüße und bis bald,
      Silja

  8. Sina 10 Monaten vor

    Liebe Silja, es ist immer interessant, andere Erfahrungen von No Poo Anwendern zu lesen. Ich selber bin nun seit vier Monaten begeisterte Testerin von No Poo – Only Water. Ich wasche tatsächlich meine Haare nur noch mit Wasser! Meine Anfangszeit war natürlich nicht so schön, weil die Haare stark gefettet haben und dadurch habe ich auch einen kleinen Shampoo-Rückfall gehabt. Doch das hat mich innerlich so sehr geärgert, dass ich den Anspurn hatte, mein Experiment durch zu ziehen. Und ich kann sagen, dass es sich wirklich gelohnt hat. Meine Haare sehen super aus, lassen sich gut frisieren und Haarprobleme werden auch weniger. Das Einzige worauf ich nicht mehr verzichten kann ist meine Haarbürste. Sie brauche ich unbedingt, damit meine Haare immer frisch aussehen, Wenn Du magst schau doch einmal auf meinem Blog vorbei, dort teile ich ebenfalls meine Erfahrung und weiter wertvolle Tipps zur Anwendung von No Poo. Ich freue mich und lasse Dir liebe Grüße da, Sina

  9. Stephanie Kempa 4 Monaten vor

    Phyto Shampoo ist das Beste. Ich verwende es seit vielen Jahren und bin sehr zufrieden. Es gibt für jeden Haartyp das passende Produkt. Viele Grüße, Stephanie

  10. Antje Prussait 3 Wochen vor

    Hallo, Mara, ich Ma je meine Seife mittlerweile selbst, weil ich nicht nur auf Chemie, Solikone und Co. verzichten möchte , sondern auch den Plastik-Wahnsinn nicht mehr mitmachen möchte. Seit ca. 6 Monaten mache ich das so: alle 4-5 Tage Wäsche ich die Haare mit meiner Haarseige, spüle mit Apfelessig (übrigens mit kaltem Wasser – ich liebe das) und mein störrisches Haar ist wunderbar flzffog und – vor allem!!! – kämmbar. Einmal im Monat kommt eine Natron – Wäsche dazu und meinen Haaren und meiner Kopfhaut geht’s gut! Ich habe auch aufgehört zu färben und bin jetzt fast komplett weiß. Lieben Gruß aus Frankfurt, Antje

    • Autor
      Silja 3 Wochen vor

      Hallo liebe Antje,

      danke dir für den Impuls! Haarseife habe ich nun schon von einigen gehört und es sieht aus als müsste ich sie nutzen. Mit dem Plastikmist hast du so recht! Ich bin noch mittendrin – aber es wird langsam besser.
      Ich danke dir für deinen Kommentar – ich bin motiviert,
      Silja

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  1. […] dann folgte habe ich hier schonmal ausführlich beschrieben. Einige Wochen ohne Shampoo (No Poo), gefolgt von einigen anderen […]

  2. […] Haar und die unterschiedlichsten Pflegeexperimente für blondiertes Haar habe ich hier und hier schon mal mit euch geteilt. Die Pflege meiner Haare ist und bleibt ein Dauerthema. Nicht, […]

  3. […] tupfen nach der Dusche in ein irres Nest aus wilden Verflechtungen. Kein Durchkommen sag ich nur. Meine No Poo Phase war daher nicht nur ein ökologischer Versuch. Jedenfalls ist die Idee grau zu werden entstanden […]

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