Manifestiere 2017 – wie du eine gute Intention setzt

Manifestiere 2017 – wie du eine gute Intention setzt

Manifestiere 2017 – wie du eine gute Intention setzt

2017 – ein wunderbares Jahr liegt vor uns in der Luft und es ist Zeit, dieses unbeschriebene Kapitel unseres Lebens kraftvoll zu beginnen. Und ja, ich bin normalerweise ein Riesenfan von Zielen und To Do Listen – dazu wird es auch noch einiges in den nächsten Wochen geben (nicht zu vergessen den Workshop im Januar für alle, die Lust haben ins Ruhrgebiet zu kommen). Heute aber geht es um die Grundmusik, den Ton, der dein Jahr bestimmen wird und das ist weitaus mehr, als der neue Job/ der nächste Abschluss/ der richtige Partner/ das Wunschkind/ die Selbstständigkeit oder was auch immer gerade auf deiner Liste steht. Eine gute Intention setzen ist, als würdest du den Soundtrack zu deinem nächsten Jahr aussuchen. Deinen Drishti, also Fokuspunkt, wie man im Yoga so schön sagt. Die Intention ist das, was du brauchst, um 2017 so zu manifestieren, wie es sein soll und genau jetzt an Neujahr ist der richtige Moment hierfür. Also setz dich hin, pack die Ziele-Liste weg und leg los.

Was du jetzt nicht brauchst

ist diese Liste mit den Dingen, die du dir wünschst. Eine Intention ist kein Wunschliste, 2017 nicht der Weihnachtsmann. Es leider so, dass Erwartungen unglücklich machen. Ja, Ziele sind gut, aber sie sind nicht die Grundmusik. Nicht der Zweck. Erwartungen sorgen dafür, dass du dich anstrengst, auch wenn dir nicht danach ist und sie werden so oft enttäuscht. Entweder, weil der neue Job / Freund/ Abschluss sich gar nicht so toll anfühlt wie erhofft oder, weil es anders kommt. Außerdem schafft jedes deiner „ich brauche…“  und „ich wünsche mir…“ ein Gefühl von Mangel. Es zeigt dir, was du noch nicht hast. Und Mangelgefühle willst du sicher nicht als Intention. Was du vielmehr braucht ist deinen Leitstern, etwas, was dein Herz und deine Seele nährt.

Wie du eine gute Intention findest

Eigentlich ist es einfach. Frag dich: Wann war ich in diesem Jahr von Herzen glücklich? Wann war ich in meinem Leben von Herzen glücklich?  Wann hätte ich die Welt umarmen können? Immer dann, wenn du voller Freude bist, wenn dein Herz weit offen ist, dann bist du da, wo du hingehörst. Eigentlich sollte genau das dein Grundzustand sein. Dein wahres Selbst ist pure Freude, Liebe, Verbindung. Du brauchst sonst nichts. Also, erinnere dich, wie fühlt sich das an? Deine Intention für 2017 sollte ein Gefühl sein. Wie also willst du dich 2017 mehr fühlen?  Wonach sehnst du dich aus tiefstem Herzen – nach welchem Gefühl?

Wieso die Erfüllung deiner Wünsche nicht (immer) glücklich macht

Manchmal ist diese Frage schwer zu beantworten, denn wir sind seit Jahren festgefahren in unserem Denken. Wir glauben Dinge wie: „wenn ich erst x Kilo leichter bin“ / „wenn ich erst den tollen Typen getroffen habe“ / „wenn ich erst meine Bestimmung gefunden habe“ – dann werde ich mich wunderbar fühlen. Leider aber nehmen wir alles mit. Alle Probleme, die du heute mit dir alleine hast, nimmst du vielleicht mit in die nächste Liebesbeziehung. Alle Selbstzweifel, alle Scham können noch da sein, wenn du 10 Kilo weniger wiegst. Das Gefühl von „dass es ist es noch nicht“ kann bleiben, auch wenn du deiner Bestimmung nah bist. Deine Gefühle entstehen durch deine Urteile und die sind leider nie rational. Sie sind gegründet auf deiner Erziehung, deinen Erfahrungen, deinen Glaubenssätzen. Sie sind geprägt durch deine Ängste und Blockaden. Die Erfüllung deiner tiefsten Wünsche ist also kein Garant für dein Glück.

Vom Wunsch zur Intention

Du kannst allerdings überlegen, welche Sehnsucht dahinter steckt. Ich geb dir ein Beispiel von mir. Im letzten Jahr habe ich meine Intention nur mit Zielen gesetzt. Ich habe eine Liste gemacht und ein paar Hauptziele gehabt. Ich hab alles erreicht, was da stand. Meine Familie ist glücklich und gesund, wir hatten schöne Urlaube und kaum Sorgen, dieser Blog ist gestartet, ich habe weiter gelernt, mich Dinge getraut, Yoga geübt, meinen NLP Master gemacht, tolle Momenten im Job gehabt und und und. Und doch habe ich mich nicht immer so gefühlt, wie ich es mir ausgemalt hatte. Ich war müde zwischendurch. Ich glaube sogar, ich war so oft krank, weil ich diese Auszeiten brauchte. Ich habe – wie das so ist mit reinen Ziel-Intetionen – hart gearbeitet und weniger gefühlt. Der Moment hat nicht immer über das Ziel gesiegt und darum war 2016 toll aber bei weitem nicht so toll, wie es hätte sein können.

Die Frage, mit der du alles klar kriegst

ist die Frage nach dem Wozu. Wozu willst du abnehmen, um was? Wozu willst du den Traumpartner finden, um was? Und wenn du die Antwort hast, dann frag weiter: Wozu das? Bist du bei dem Grundgefühl bist, der Grundsehnsucht, die dich treibt. Sie ist deine Intention. Nicht mehr, nicht weniger brauchst du in deinem Leben. Kein Auto, Haus, Garten, Job, Mensch oder was auch immer, kann das alleine bewerkstelligen. Die Sehnsucht liegt in dir, wie das Gefühl, wenn sie gestillt wird.

Von der Intention zur Manifestation

Von diesem Gefühl aus, leg los und manifestiere: Schreib dir auf: 2017 wird ein Jahr in dem ich… und ich werde… und dann… und schreib all die Gefühle auf, nicht die kleinen Ziele oder Schritte. Unten ist ein Bespiel von mir. Du brauchst allerdings als weitere Zutat, damit diese Art der Manifestation klappt, ein gutes Grundvertrauen. Du brauchst das Wissen, dass alles so kommen wird. Du brauchst das Vertrauen, dass es so kommt, wie es zu unserem Besten ist. Wer von uns weiß schon, was das Universum/ Gott / das Leben (nimm das, was für dich passt) mit uns vor hat? Lerne, zu vertrauen. Vertrau darauf, dass der Weg zu deiner Sehnsucht nicht unbedingt der Weg ist, den du zu sehen glaubst. Glaub vielmehr fest daran, dass die Gefühle kommen werden und lade sie ein. Sag: Ich bin bereit, alles zu tun, damit ich mich so fühle. Ich bin bereit zu vertrauen. Ich bin bereit mich zu verändern. Ich bin bereit glücklich zu sein und ich habe es verdient.

Drei Dinge, die eine Manifestation ausmachen

Es gibt genau drei Fragen, die du dir stellen kannst, um 2017 schön und rund für dich zu manifestieren und eine gute Intention für 2017 zu setzen. Ich geb dir meine als Beispiel und wenn du magst, dann teile deine mit mir unten – ich freu mich darauf!

1.) Wie willst du dich fühlen?

Hierzu gab es schon einiges oben. Für mich sieht es so aus: 2017 wird das Jahr, in dem ich noch mehr Liebe fühlen werde. Ich werde mich gut und glücklich fühlen, frei und klar. Ich werde energiegeladen sein und meine Energie schützen und fördern. Ich werde lernen und an mich glauben. Ich habe eine tiefe Sehnsucht nach Freiheit, Wissen und Liebe. Ich bin dann am glücklichsten, wenn ich Menschen glücklich machen kann und mich angenommen und verbunden fühle. Und genau das lade ich in mein 2017 ein.

2.) Wie kannst du Gutes tun? Gutes in die Welt bringen?

Deine Intention sollte außerdem einen Sinn beinhalten und der ist nicht dein eigenes Glück. Wie kannst du mit deiner Intention mehr Gutes in die Welt bringen? Bei mir hört sich das so an: 2017 wird das Jahr, in dem ich weiter lernen will Vorurteile aufzugeben, Urteile sein zu lassen und darum zu bitten, die Dinge anders zu sehen. Ich will eher den Kern des anderen erkennen, als seine vordergründigen Fehlschritte. Ich will liebevoll und sanft schauen, will mich bemühen geduldiger zu sein – mir gegenüber und allen anderen. Ich will Gutes tun, in dem ich dazu motiviere, dass wir alle freundlicher sind und doch klar in dem, was uns wichtig ist. Ich will meinen Beitrag leisten dazu, dass die Welt ein wenig heller wird. Ich werde die Dinge weiter verbreiten, die mir dabei geholfen haben. Ich bin bereit meinen Beitrag zu tun.

3.) Wie kannst du noch mehr das tun, was dir Freude bereitet?

Da, wo wir in dem Stadium von Freude sind, da sind wir auf dem richtigen Weg. Also, überlege dir, was du mehr tun kannst, um noch mehr Freude zu fühlen? Für mich heißt das, noch mehr Pausen machen, meine Lieblingsmenschen sehen und neue Menschen kennenlernen, Zeit mit Kindern und Mann haben, schreiben, Yoga üben, Trainings geben, in der Natur sein, Bücher lesen, gut essen und und und. Ich werde mit ganzem Herzen dabei sein, egal was ich tue. Den Moment ehren – jeden einzelnen.

Von der Intention zum Ziel

Eigentlich ist Punkt 3 schon der erste Schritt, um dir gute Ziele zu setzen. Ziele, die dich weiter bringen und glücklich machen. Die dich nicht einengen und kein Abbild deiner Ängste sind. Darum wird es am 14.1. in meinem Workshop gehen und sicher auch noch mal in Teilen in einem der nächsten Blogposts. Jetzt wird aber erstmal das Jahr begrüßt, oder? Die Grundmeldodie steht fest. Auf ein tolles 2017. Ich drück euch und wünsch euch eine gute Zeit!

Alles Liebe,

Silja

 

Hallo, ich bin Silja. Gründerin von Glücksplanet und Trainerin, Coach, Yogalehrerin, fröhliche Mama von drei Söhnen, glückliche Ehefrau, begeisterte Pflanzenesserin, beseelte Yogaübende. Mein Herz schlägt für Psychologie und Coaching, Yoga und gutes, gesundes Essen. Ich schreibe mit Leidenschaft über alles, was helfen kann ein glückliches, entspanntes und begeistertes Leben zu leben. Mehr findest du auf meiner "Über mich" Seite. Für tägliche Inspiration folge mir auf Facebook oder Instagram.

4 Kommentare

  1. Carola 11 Monaten vor

    Du sprichst mir wie so oft aus dem Herzen! Toller Beitrag ?! Ich werde einiges beherzigen und wünsche Dir und allen Leserinnen und Lesern ein grandioses Jahr 2017 ??

    • Autor
      Silja 11 Monaten vor

      Danke dir liebe Carola!! Und ich wünsch dir einen tollen Start in ein fabelhaftes 2017. Mögen alle deine Wünsche in Erfüllung gehen oder noch tollere Dinge auf dich warten!

      Liebste Grüße
      Silja

  2. Julie 11 Monaten vor

    Du bist so eine Inspiration!! Vielen Dank!!! ?

    • Autor
      Silja 11 Monaten vor

      Danke dir liebe Julie, so schön dass du das sagst. Ich wünsch dir ein zauberhaftes 2017 und schicke einen lieben Gruß,
      Silja

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