Loslegen und was tun – wie du deinen Weg gehen kannst

Loslegen und was tun – wie du deinen Weg gehen kannst

Loslegen und was tun- wie du deinen Weg gehen kannst

Du kommst nicht so richtig in die Pötte, obwohl du längst meinst zu wissen, wofür dein Herz schlägt? Hast eigentlich alle Ideen in der Tasche und  kommst aber nicht ins Tun? Nun, dann wird es Zeit. Wir sollten irgendwann loslegen und uns aufmachen. Die Dinge anpacken und einen guten Plan in die Tat umsetzen. Dieses Leben ist nicht nur zum Träumen da – es ist da, um etwas zu tun.

Bestimmung, Visionen, Ziele

Manche von uns brauchen eine ganze Weile, bis sie ihrer inneren Stimme vertrauen lernen. Viel zu sehr haben wir uns an die vermeintliche Sicherheit der Routinen gewöhnt und lassen uns von inneren und äußeren Kritikern ins Leben quatschen. Dabei gibt es für jeden von uns eine Mission zu erfüllen, dem Herzen zu folgen und das Leben anzupacken!

Die Bestimmung

Darüber, was wir alles tun können, um unserer Bestimmung zu folgen, habe ich auch hier schonmal geschrieben. Aber selbst, wenn du noch nicht so wirklich weißt, wohin es dich ziehen wird und warum du hier bist, frag dich:

  • Was macht mir von Herzen Freude? Macht mich aufgeregt und glücklich?
  • Welche Essenz habe ich bereits gelernt in diesem Leben (und kann sie weitergeben)?
  • Wobei fühle ich mich (immer) gut, wenn ich es tue?

Wir sind dazu bestimmt glücklich zu sein – daran glaube ich fest. Selbst, wenn uns das Leben mal übel mitspielt, wir unglücklich sind oder uns etwas Schlimmes widerfährt – der Moment, wo wir uns zurück zum Licht drehen und die Schatten hinter uns lassen, der ist magisch. Da, wo die echte Freude ist, da müssen wir hin.

Eine Vision haben

Beim Visionboardpost habe ich schon viel zur Vision geschrieben. Eine Vision ist keine vage Idee der Bestimmung im Leben. Eine Bestimmung kann in viele verschiedene Visionen aufgehen. In der Vision entstehen Bilder und es wird konkreter. Es ist die Bebilderung des Gefühls, was wir suchen und der Idee, wie wir dorthin kommen könnten. Irgendwann wird eine  Mission in Worte gefasst und möglichst groß geträumt. Und ich meine nicht die dicken Autos oder großen Häuser oder die Wahnsinnskarriere für jeden. Ich meine das, was unser Herz wild klopfen lässt. Oft sind das übrigens die kleinen, feinen Visionen. Ich hatte mal ein Coaching mit einer Klientin, die die schlichte Version von einem ruhigen, ausgeglichenen, glücklichen Selbst hatte – als Leuchtturm für ihre quirlige Familie. Ein wunderschöner Moment war das, als sie begriffen hat, dass ein solcher Leuchtturm zu sein genau das ist, was sie sein will. Nicht mehr, nicht weniger. Die eigene Vision also von den wilden Visionen, die andere (Werbung, Eltern, Freunde) für uns haben, rein zu halten, ist die eigentliche Kunst. Bilder und Sehnsüchte haben die meisten von uns-die Frage ist daher nur, ob wir ihnen folgen.

Ziele setzen

Ziele übersetzen eine Vision in erste Handlungsschritte. Wer eine Mission und Bestimmung hat und ein paar schöne Bilder und Ideen im Kopf, der kann überlegen, wie es konkret dahin gehen kann. Ich hab hier schonmal über Ziele geschrieben. Um sie zu finden, fange ich immer hinten an. Ich überlege mir: Was ist kurz vor diesem Zielfoto (was ich von mir im Kopf habe) passiert? Was habe ich die drei Jahre davor gemacht, so dass ich da gelandet bin? Und dann setze ich mir die ersten drei Ziele. Klein, handlich, durchführbar. Bei mir werden dann daraus mehrere kleine Minischritte, fast schon eine To Do Liste: Ein Video über das Thema XY drehen. Einmal die Woche einen Yogakurs leiten. Mal die Übung X in einem Training durchführen. Ausgeschrieben – abgehakt. Letzteres macht übrigens echt Spaß.

Machen

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ wusste schon Kästner. Denn, wenn all das steht, dann geht es ans Tun. Es geht darum, die eigene kleine Komfortzone zu verlassen und sich raus zu trauen. Schritt für Schritt in die Welt mit der Idee! Ja, man kann scheitern. Ja, man könnte Erfolg haben (und  auch der könnte Angst machen) – aber was wäre, wenn wir nichts tun? Unsere Chancen vergeben und nicht handeln? Jeder kleine Schritt zählt, also los und poste etwas, auch wenn du denkst, dass es keiner liest. Unterrichte Yoga, auch wenn erstmal nur ein, zwei Leute vorbei schauen. Nimm dir Zeit für deine Lieben und für deine Themen. Du gestaltest dein Leben. Die Idee von Karma ist, dass jede unserer Handlungen eine Wirkung hat – auch, wenn wir sie nicht sofort sehen können.

Angst verhindert das loslegen

Wenn du diffuse oder konkrete Ängste hast, endlich mit deinen Herzensthemen zu beginnen, dann lies dir nochmal diesen Post hier zur Angst durch. Die Übung darin ist Gold wert und der Post eine schöne Wiederholung zu einem Teil der Themen hier. Ich mache die Angstübung übrigens immer und immer wieder, wenn ich raus aus meiner Komfortzone muss. Sie klärt so viel.

Den Zeichen vertrauen

Außerdem bitte um stärkende Zeichen. Bitte darum, dass du Wegweiser bekommst. Halte die Augen offen, um die Chancen zu sehen, die sich dir bieten. Auch, wenn sie etwas anders ausschauen, als erhofft oder geplant. Sei achtsam, fühl weiter in dich rein. Auch die eigene Intention ist ein guter Wegweiser und ein tolles Zeichen. Ich hab manchmal Dinge nicht bekommen und war so enttäuscht. Bis ich mal verstanden habe, dass es oft gut war, wenn etwas nicht so klappt und auch das ein Zeichen sein kann  – das hat ewig gedauert. Und neulich dachte ich, ich wäre nun mittlerweile darüber hinweg – bis letzte Woche mein Buchkonzept von der ersten Agentin abgelehnt wurde. Da war es wieder, dieses Frustgefühl, wenn die Dinge nicht so laufen. Erholt hab ich mich zum Glück schneller als früher. Alles ist ein Zeichen und ich bleibe dabei:  Alles kommt, wenn es kommen soll. Amen.

Jeder Tag –  ein Schritt

Viele Schritte schaffen eine große Strecke. Die wenigsten von uns haben Erfolg über Nacht. Jeden Tag eine kleine Sache tun, die auf das große Ganze einzahlt ist wichtig. Jeder Tag ein bisschen was und das mit Freude. Wo wir bei Punkt 2 wären: Nichts, was du tust, sollte ein reines „Um-zu“ sein.  Also keine „wenn ich xy (=Vision) erreichen will, muss ich (Z) machen“ (=etwas, auf das man gar keine Lust hat). So läuft es nicht – jedenfalls nicht bei den Dingen, die man oft machen will. Dann wird der Weg zur Quälerei. Kein InstagramAccount „Weil das jetzt so muss“- schau dir die Dinge an, die zu dir passen, mach das, was dir gefällt und leg dort los. Den eigenen Weg finden – auch in den kleinen Details ist so wichtig.

Gute Ratschläge – die nichts taugen

Mir wurde vor über einem Jahr sehr davon abgeraten die Themen Yoga, Coaching, Training und Firmenangebote zu mischen -das Angebot wäre viel zu breit. Ich sollte mich lieber richtig fokussieren wurde mir geraten. Es hörte sich logisch an. Mein Ratgeber war ein Fachmann auf seinem Gebiet und noch dazu erfolgreich. Ich hörte zu und machte mich mürrisch an die Arbeit. Etwas streichen – aber was? Ich fühlte mich unsicher. Das ganze Theater führte dazu, dass ich über ein halbes Jahr nicht weiter kam mit meinem Internetauftritt. Bis ich alles zur Seite schmiss und entschieden habe, meinem Herzen zu folgen.  Alles bleibst und ist gut so. Ich hab bis heute keine Ahnung, ob es besser gewesen wäre, wenn ich auf den Rat gehört hätte. Ich kann nur sagen: Ich hab gemerkt, wie mich der gute Rat blockiert hat -und immer wenn das passiert, dann läuft irgendwas falsch.

Wenn du nicht vorwärts kommst

Solltest du allerdings einfach nicht vorwärts kommen, obwohl du dich so bemühst. Solltest du mit Freude dabei sein, aber das Echo nicht stimmen – selbst nicht, wenn du so richtig viel Geduld hast…. dann gibt es da viellicht noch etwas zu sehen, was du bisher nicht angeschaut hast. Prüf nochmal alle Schritte: Willst du den Weg, auf dem du dich befindest, wirklich aus guten Motiven? Oder bist du auf einer „Umzu“ Strecke? Bist du mit echter Freude dabei? Hilfst du anderen auf deinem Weg? Versprühst du gute Energie? Gönnst du Mitbewerbern ihre Erfolge?

Schlechte Energie

entsteht, wenn wir beginnen ungeduldig zu werden. Wenn wir neidisch auf die Erfolge anderer schauen und nichts gönnen können. Wenn die Angst uns beherrscht und wir uns verkrampfen, um kontrollieren zu können. Wenn wir nicht mit dem Herzen dabei sind. Schlechte Energie schafft keinen Erfolg. Jeden Tag ein Stück hin zur Freude bedeutet auch: Jeden Tag ein Stück weg von der Angst, dem Ego und den schlechten Vibes. Atme durch, lass all das los. Denk an deine Vision, lächle, sei ein guter Mensch – der Rest wird kommen.

Ideen & Wege brauchen Zeit

Neulich habe ich in meinem Notizbuch eine alte Visionen-Seite gefunden. Jahre ist es her, da hab ich aufgeschrieben, dass ich Yoga und Psychologie in Workshops, Retreats und mehr kombinieren will. Über ein Jahr ist damals nichts passiert. Ich war gefangen in Selbstzweifeln und Blockaden. Bis ich gelernt habe, mir mehr zu vertrauen und einfach zu machen. Loszulegen. Anzufangen. Vanessa hat mir vertraut und meinen ersten Workshop ausgerichtet. Heute zieht sie um  – in ein wunderbares, großes, neues Studio und ich werde auch da unterrichten dürfen.  Diese Mischung aus Seminar, Coachingtechniken, Yoga und Meditationen ist einfach meins. Ich liebe es. Und je mehr ich es liebe, umso besser läuft es. Hamburg wird kommen und die Termine für das nächste Jahr formen sich auch. Yogastudios fragen an. Als ich den Zettel gesehen habe, musste ich darum weinen. Einfach so, vor lauter Glück.

Und ihr so?

Ich weiß, eine Menge von euch sind unterwegs. Machen Ausbildungen, bringen Licht in die Welt und tun im Kleinen und Großen Gutes. Ein Teil sucht noch. Ein Teil hat Pläne und Ideen. Wie geht es euch mit dem Handeln? Was sind die Hürden und Hindernisse? Ich freu mich von euch zu hören und bin gespannt, wo ihr steckt und was ihr machen werdet.

Liebste Grüße und los gehts, Visionen wahr machen!

Silja

 

 

Hallo, ich bin Silja. Gründerin von Glücksplanet und Trainerin, Coach, Yogalehrerin, fröhliche Mama von drei Söhnen, glückliche Ehefrau, begeisterte Pflanzenesserin, beseelte Yogaübende. Mein Herz schlägt für Psychologie und Coaching, Yoga und gutes, gesundes Essen. Ich schreibe mit Leidenschaft über alles, was helfen kann ein glückliches, entspanntes und begeistertes Leben zu leben. Mehr findest du auf meiner "Über mich" Seite. Für tägliche Inspiration folge mir auf Facebook oder Instagram.

2 Kommentare

  1. Daniela 2 Wochen vor

    Liebe Silja, deinen Artikel werde ich definitiv öfter durchlesen.
    Wenn die Idee mich im Herzen berührt, sollte man dem Nachgehen. Aber auch prüfen, ob es nicht nur ein Hirngespinst ist. Wenn es nämlich nach mir gehen würde, wäre ich schon längst Hotelbetreiberin in Thailand, würde Yoga auf dem SUP unterrichten und so weiter und so fort 🤣 aber jede Medaille hat zwei Seiten. Und irgendwo lauert immer der Verzicht auf etwas anderes. Schwieriges, aber sehr aufregendes Thema. Ich liebe es Pläne zu schmieden. Und mehrere habe ich in meinem Leben schon umgesetzt. To do Listen sind auch genau mein Ding… helfen einfach so schick den Plan einzuhalten und geben ein mega gutes Gefühl 😍 LG, Daniela

    • Autor
      Silja 2 Wochen vor

      Liebe Daniela,
      ja überlegen, ob man es mit allen Seiten wirklich will ist wichtig- da hast du so recht! Freu mich, dass dir der Artikel gefallen hat und ich schick dir liebe Grüße! Viel Spaß bei allen deinen Vorhaben 🙂

      Silja

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