Hinter dem Ziel – was eigentlich zählt

Hinter dem Ziel – was eigentlich zählt

Hinter dem Ziel -was eigentlich zählt

Welche Ziele hast du? Welche Träume und Sehnsüchte? Wenn du magst, dann halte einen Moment inne und überlege kurz, denn hier beginnt die Reise. Ich habe die letzten Jahre eine Menge schöner Dinge getan, um meine Ziele für mich klar zu bekommen. Habe Visionboards gemacht und starte in das Jahr mit meinem Magic Workshop, ziehe Karten und stimme mich ein. Spannend ist, was passiert, wenn wir ein Ziel erreicht haben. Plötzlich sind wir da und erleben quasi hautnah mit, was passiert.

Hinter dem Ziel

Hier wartet ein besonderer Ort. Denk mal kurz zurück und frag dich: Wann habe ich das letzte Mal ein Herzensziel erreicht? Wann hat sich ein Wunsch erfüllt? Ist ein Traum wehrgeworden? Wenn du einen solchen Moment gefunden hast, dann überlege mal: Und was war dann? Hinter unseren Zielen warten mehrere Möglichkeiten: Bei den meisten hat sich schon längst das nächste Ziel im Kopf formiert. Falls das so ist, kann es sein, dass wir unseren Erfolg gar nicht wirklich wahrnehmen, geschweige denn feiern. Viel zu „busy“ sind wir, um in das Staunen einzutauchen und uns selbst auf die Schulter zu klopfen. Wer so lebt, der rennt viel und oh, ich bin ganz schön lange genauso gerannt.

Wenn wir rennen

Nicht nur, dass damals jeder Moment zum schnöden Vehikel für den nächsten Moment degradiert wurde, in mir war auch ständig ein Gefühl von Zeitknappheit. Falls dir das auch so geht, dann rate ich dir sehr den Kinderbuchklassiker „Momo“ nochmal zu lesen, um dich zu erinnern, dass hier das Jetzt stattfindet. Genau jetzt, während du versucht irgendetwas zu erschaffen, um irgendwann einmal richtig glücklich / entspannt/ relaxed / reich (setz ein, warum du rennst) zu sein. Wenn wir rennen, verkürzen wir unser Leben. Einmal, weil wir es nicht richtig leben und nur scheibchenweise wahrnehmen, und auch, weil all der Stress in unserem Körper für Krankheiten sorgt. Zeit anzuhalten und tief zu atmen – das darf man lernen, wenn es so läuft.

Das Ziel entzaubern

Die zweite Art, mit erreichten Zielen und gelebten Träumen umzugehen, ist sie sich wieder madig zu reden. Irgendwie ist es nicht so toll, wie erhofft? Wie, wenn der Sommer endlich da ist und wir an nichts denken können, als an den Schweiß, der uns in der Hitze der Körper hinunter läuft. Unsere Ziele sind in der gnadenlosen, nicht weichgezeichneten Realität des echten Lebens manchmal gar nicht so toll, wie ausgemalt. Der schlimme Fehler, den wir alle hier machen  (und oh, ich weiß wovon ich rede, denn ich freu mich immer sehr auf den nächsten Sommer um dann…) ist, statt da zu sein, zu vergleichen. Vergleiche machen nie glücklich, denn verrückterweise gibt es immer  eine schöner Kirsche auf einer anderen Sahnehaube und gefühlt ist immer eine andere Supermarktkassenschlange kürzer als die eigene.

Soziale Vergleiche

Leider gehören soziale Vergleiche, so zumindest die Sozialpsychologie, zum Menschsein dazu. Es gibt uns irgendwie Sicherheit, wenn wir wissen, wo wir stehen. Unser Platz im Rudel quasi. Wenn wir allerdings atmen und lernen, die Einzigartigkeit im Moment zu finden, können wir uns sachte befreien. Üben kann man das ja immer, nicht nur bei der Erreichung von Zielen. Wir können aufhören, unsere Schulabschlüsse, Körperformen, Biographien und und und zu vergleichen. Einfach, in dem wir es bemerken und sofort stoppen. Ich mag hier gerne nochmal Gabby Bernsteins „Choose again“ Methode (aus dem Buch s.u.) zitieren:

  1. Erkenne den Gedanken.
  2. Vergib dir den Gedanken.
  3. Lass ihn los.
  4. Wähle einen anderen Gedanken.

Das Ziel, was nie genug ist

Wenn wir das nicht lernen, dann rennen wir ebenso gnadenlos, denn nie ist etwas genug. Die Illusion ist, dass wir glauben, irgendwann wäre irgendetwas länger „gut“. Wobei man hier ja kurz innehalten kann und überlegen kann: Was heißt gut? Und sobald wir uns diese Frage stellen, wird klar: Gut genug, um glücklich zu sein. Wir alle suchen das Glück, wie eine Nadel im Heuhaufen und da unsere Gesellschaft uns wunderbar suggeriert, dass das Glück mit dem richtigen Schokoriegel/ Auto/ Familienstand/ Haus/ ….. kommt, meinen wir, wir müssten suchen. Atme ein und schau, was du bisher alles geschafft hast und wie toll das ist. Vielleicht kannst du dann sehen, dass alles schon gut genug ist?

Was wirklich zählt

Wobei wir schon bei dem wären, was wirklich zählt. Eckart Tolle (s.u.) nennt das das „Innere Ziel“- die innere Zufriedenheit und den inneren Frieden, diese tiefe Verbundenheit mit uns, unserem Sein, diesem Leben in diesem Körper. Was wirklich zählt, beginnt hier. Das muss zuerst kommen, alles andere ist nur die Kirsche, hier aber ist die Sahne, das Eis, das bunte Leben, alle Schokostreusel auf einmal! Wenn wir hier ruhen, dann können wir alles entspannt angehen, was immer wir wollen. Können Visionboards machen und Pläne und sind dabei schon längst zufrieden. Wir sind befreit von der Illusion, etwas im Außen könnte uns innen diesen Frieden schenken. Er ist unabhängig von dem, was ist. Das macht wunderbar frei und ist gleichzeitig die größte Herausforderung, oder?

Hab eine gute Zeit und wenn du kannst, hör auf zu rennen,

Silja

PS: Werbung: Im April ist mein ready to rise spiritual Leadership Programm noch zum reduzierten Startpreis zu haben. Ab Mai 21 erhöht sich der Preis :-).

PPS: Die Bücher zum Post:

Eckart Tolles Klassiker liebe ich sehr. Unbedingte Leseempfehlung

Das Buch von Frau Bernstein:

Momo:

Und mein Buch kann man nun auch schon vorbestellen (Kreiiiisch):

Wie immer gilt: Im Lieblingsladen bestellen, dann bleibt er erhalten. Wer über den Link bestellt muss wissen, dass ich hier ein wenig profitiere (Affiliate link)

Fotos: Von der wunderbaren Miriam natürlich. 

 

Hallo, ich bin Silja. Gründerin von Glücksplanet und Trainerin, Coach, Yogalehrerin, fröhliche Mama von drei Söhnen, glückliche Ehefrau, begeisterte Pflanzenesserin, beseelte Yogaübende. Mein Herz schlägt für Psychologie und Coaching, Yoga und gutes, gesundes Essen. Ich schreibe mit Leidenschaft über alles, was helfen kann ein glückliches, entspanntes und begeistertes Leben zu leben. Mehr findest du auf meiner "Über mich" Seite. Für tägliche Inspiration folge mir auf Facebook oder Instagram.

2 Kommentare

  1. Herzlichen Glückwunsch zum Buch liebe Silja! Ich bin eine begeisterte Hörerin deines Podcasts – und werde mir mindestens ein Exemplar deines Glücksbuchs kaufen… Danke für all die tollen und inspirierenden, mutmachenden Folgen – so schön, dass es dich gibt!!! ❤️Ganz liebe Grüße aus Graz, von Claudia

    • Autor
      Silja 1 Woche vor

      Liebe Claudia,

      vielen vielen Dank für deine lieben Worte. Ich freu mich auch schon riesig und bin gespannt, wie ihr es mögt.
      Danke für deinen Support.
      Alles Liebe,
      Silja

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