Es ist gut, sich gut zu fühlen

Es ist gut, sich gut zu fühlen

Es ist gut, sich gut zu fühlen

Ihr Lieben, dieser Post kommt aus dem Herzen mit einer Botschaft, die ich erst hier, so viele Kilometer von Zuhause und nach Tagen in der Sonne und am Meer, so richtig begreife: Es ist gut, sich gut zu fühlen. Diese Erkenntnis ist in einer wilden Mischung aus Faulsein, sich gut fühlen und einem Workshop mit meiner Lehrerin Gabriele Bernstein rund um ihr neues Buch (s.u.), entstanden. Ich fühle mich also gerade sehr entspannt – und dachte eigentlich, das würde ich immer machen: Mich gut fühlen, um in der richtigen Energie zu erschaffen.

Begreifen, was man tut

Und ich will ehrlich sein: Ich fand vorher, ich hab meine Energie ganz schön spitze im Griff. Ich meine, ich meditiere, übe Yoga, Pranayama, schreibe in mein Glücksjahr und mein Journal, ich bete und und und. Da muss doch alles spitze sein, oder? Und schlechte Tage, die haben wir alle, da bin ich sicher. Hier im Urlaub jedenfalls, mit nichts zu tun außer zu schwimmen, zu lachen, zu spielen, zu lesen – fällt mir erstmal auf, wie sehr ich in meinem Alltag immer noch angespannt bin. Es scheint wie eine Sucht, tief in mir, zu rennen und zu machen und dabei zu vergessen, was die Essenz ist, damit alles wunderbar läuft und sich entwickeln kann.

Sich gut fühlen in drei Schritten

Falls du also auch denkst: Ja ich weiß, dass ich mich gut fühlen darf. Ich will mich gut fühlen – aber es klappt nicht immer. Wenn du denkst: Ich bin angespannt, ohne zu wissen warum (oder denke, meine Außenwelt ist schuld) – dann schau mal ob dir diese drei Schritte helfen, die ich für mich ausbaldowert habe:

1. Erkenn dein Muster

Prüf einmal, welche Geschichte erzählst du dir? Welche Annahmen lassen dich rennen? Was glaubst du über die Welt oder dein Umfeld oder dich selbst, dass all die Anstrengung rechtfertigt? Meine persönliche Geschichte ist oft: „Alles bleibt an mir hängen“ oder „Alles muss ich alleine machen“. Ich kann mich da so richtig reintrancen und streng mich dann schrecklich an, um „alles“ zu schaffen. In solchen Phasen höre ich auf, mich so richtig gut um mich zu kümmern. Plötzlich geht es nicht mehr darum, dass es mir in dem Moment gut geht, sondern darum irgendein „es“ zu schaffen. Die Veränderung beginnt, wenn du das Muster als ein Muster erkennst, was IN DIR ist. Nirgendwo sonst. Innehalten, beobachten, was man da tut – das ist der erste, ganz entscheidende Schritt. Also aufhören, allem Außen die Schuld zu geben. Um Unterstützung bitten, Geduld lernen, es nicht auf die eine „richtige“ Art machen wollen – sondern sich entspannen.

2. Heilen

Glaubst du, dass du es wert bist? Dass du allen Spaß haben darfst? Dich um dich kümmern darfst? Oder glaubst du, dass du dich anstrengen musst, um den Erfolg / die Liebe / das Glück zu verdienen? Opferst du dich auf und meinst, damit anderen Gutes zu tun? Alles, was wir tun, hat eine tiefere Ursache. Eine Wurzel, aus der es stammt. Schau hin, wenn du dein Muster erkennst und beginn die Wurzel zu finden. Kümmer dich um dich so richtig gut. Wenn es dir gut geht, geht es allen um dich herum gut. Hör auf aufzurechnen, zu bilanzieren, Dankeschön und Gegenbeweise unbewusst zu suchen- und heile deine eigene Wurzel der Anstrengung. Was immer dir hilft dabei, nutz es. Bei mir begann es mit Therapien, mit Lernen, mit spirituellen Büchern, mit einem neuen Weg, mit täglicher Übung, Yoga, Ernährung – so viele kleine Schritte und wir werden freier und freier und freier. Wir heilen. DAS ist unsere Aufgabe hier.

3. Die gute Welle reiten lernen

Wo wir beim letzten Punkt wären: während wir nach und nach immer mehr in uns aufräumen, Trigger durchschauen, eine eigene Praxis etablieren und uns selbst mit lauter guten Helfern befreien, dürfen wir uns so oft es geht gut fühlen. Es ist gut, sich gut zu fühlen, sag ich und hab es von Frau Bernstein. Was auch immer dir dabei hilft: Tu es! Es ist das Gegenteil von Egoismus, wenn du dafür sorgst, dass es dir gut geht. Mach dir deine Lieblingsmusik an, tanz in der Küche, iss dein Lieblingsgericht drei Tage hintereinander. Drück deine Lieben, sei mild mit dir und allen anderen. Brems dich, wenn du hektisch wirst und atme so oft du kannst tief durch. Sorg für Pausen, für Schlaf, für gutes Essen. Schau dich um und sieh die Magie in diesem Moment. Denk an schöne Erinnerungen, an tolle Dinge die noch vor dir liegen. Lächle. Hüpf. Freu dich am Leben.

All das Leben

All das Leben ist zum Leben da, ihr Lieben. Wie wir dieses Leben angehen ist unsere eigene Entscheidung und wir können sie jederzeit neu treffen. Was auch immer in der Vergangenheit war, lass davon los. Egal, was Negativ ist in deinem Leben, welche Krankheit oder welche Hindernisse du bekommst – konzentrier dich auf das Gute. Jeden Tag, jeden Morgen, jeden Mittag, jeden Abend. Bau dein Gehirn um und lass das deine Routine sein, deine Übungspraxis. Ich freu mich jetzt schon so mit dir die Onlinetrainings zu teilen, die hier gerade im Hintergrund entstehen. Ich will gern alles teilen, was mir geholfen hat und das komprimiert und gut und an einem Ort. Drück mir die Daumen, dass das toll kappen wird und lass mal hören: Was hilft dir dabei dich gut zu fühlen? Welcher Song? Welches Erlebnis? Welcher Gedanke?

Alles Liebe und bis bald,

Silja

PS: Hier das Buch (ich hab natürlich schon vorbestellt)

und dieses Deck muss ich leider auch haben :

Wie immer gilt: Alles kann im Lieblingsbuchladen bestellt werden, dann bleibt er erhalten! Wer über den Link bestellt muss wissen, dass ich davon ein wenig profitiere.

PPS: Foto von der wunderbaren Miriam. 

Hallo, ich bin Silja. Gründerin von Glücksplanet und Trainerin, Coach, Yogalehrerin, fröhliche Mama von drei Söhnen, glückliche Ehefrau, begeisterte Pflanzenesserin, beseelte Yogaübende. Mein Herz schlägt für Psychologie und Coaching, Yoga und gutes, gesundes Essen. Ich schreibe mit Leidenschaft über alles, was helfen kann ein glückliches, entspanntes und begeistertes Leben zu leben. Mehr findest du auf meiner "Über mich" Seite. Für tägliche Inspiration folge mir auf Facebook oder Instagram.

1 Kommentar

  1. Steffen Becher 2 Monaten vor

    Dein Artikel hat mir sehr viele Informationen übermittelt. Dafür möchte ich mich bei dir bedanken.

    Ganz liebe Grüße, Steffen

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