Easy living – mehr Vertrauen in das Leben haben

Easy living – mehr Vertrauen in das Leben haben

Easy living – mehr Vertrauen in das Leben haben

Eine ganze Zeit lang war ich voller Zweifel und Unsicherheiten. Ich konnte sie gut überspielen, hab dafür gesorgt, dass sie nicht so sehr auffallen – und doch waren sie da. Eine Stimme in mir hat mich permanent gebremst und selbst heute ist sie manchmal noch da. Ich weiß nur besser mit ihr umzugehen. Früher hat diese Stimme in meinem Kopf verhindert, dass ich mich richtig was traue oder dafür gesorgt, dass ich Träume nur sehr halbherzig angegangen bin.  Die Stimme war ein Zeichen für das, was fehlte und zwar ein umfassendes (Grund-) Vertrauen in das Leben . Dabei ist gerade dieses Vertrauen so wichtig! Heute ist all das zum Glück Geschichte. Was mir geholfen hat? Es war ein Prozess mit ein paar Erkenntnissen und Übungen:

Die Basis, die uns trägt

Wenn wir optimistisch auf unser Leben schauen, sind wir tatendurstig, neugierig und begeistert. Der Glaube, dass das Leben es gut mit uns meint, sorgt dafür, dass wir uns schlicht mehr trauen. So begreifen wir Chancen als Chancen und auch ein möglicher Misserfolg zieht uns nicht langfristig runter. Eine solche Grundakzeptanz ist Gold wert, denn mit ihr sparen wir unsere Energie für die wichtigen Dinge auf, statt im Widerstand mit der Welt zu sein.

Angst macht keinen Spaß und schafft keinen Erfolg

Immer dann, wenn ich früher im Widerstand war, kam nichts Gutes dabei heraus. Ich habe an Leuten gezerrt, weil ich wollte, dass sie die Dinge anders tun oder andere Dinge tun. Doch selbst wenn ich damit Erfolg hatte, fühlte er sich nicht gut an. Im Job hab ich mich verspannt und gekämpft, was nicht gerade dazu geführt hat, dass ich eine richtig gute Leistung abliefern konnte. Es war einfach so: Ohne eine gute, optimistische Basis ging mir das Leben nicht leicht von der Hand und ich glaube, fast jeder kennt das. Wenn du also auch dazu neigst, dich durchzukämpfen statt zu vertrauen, dann wird es Zeit für eine Veränderung! Aber es ist gar nicht so einfach die Angst loszulassen, es ist ein Prozess bis wir mehr Vertrauen in das Leben bekommen.

Angst und Zweifel scheinen vernünftig – sind es aber nicht.

Hast du auch diese Stimme im Kopf, die ständig Sachen sagt wie: „Das kannst du nicht“ oder: „Dafür bist du nicht gut genug“? Und hält die Stimme dich ab, Dinge zu tun von denen du insgeheim träumst? Für mich war es ein entscheidender Schritt meine Gedanken und Bewertungen rund um die Angst zu verändern. Denn, auch wenn es scheint, als würden unsere Zweifel und Ängste uns schützen, so sorgen sie eigentlich dafür, dass wir kleiner und misstrauischer werden und unser Licht dimmen. Also, Zeit mehr Vertrauen in das Leben einzuladen und die blöden Ängste über Bord zu werfen.

Ursachen unserer Angst

Meist haben wir eine tolle Geschichte, warum es wichtig ist diese oder jene Angst zu haben. Wir wollen vielleicht nicht zu selbstverliebt sein, zu naiv, uns übers Ohr hauen lassen oder zum Affen machen. Wir wollen nicht blöd dastehen oder uns „ausnutzen“ lassen. Ha! Dabei sorgen unsere ängstlichen, unsicheren Gedanken viel eher für ein ziemlich angespanntes, verrücktes Verhalten, einfach, weil wir all diese Unsicherheiten kompensieren müssen. Die Geschichte unserer Ängste geht meist weit zurück. Wenn wir sie tilgen wollen, dann können wir entweder die Ursache bereinigen (am besten in einem Coaching oder bei einem Therapeuten) oder wir nutzen stetig diese drei machtvollen Schritte:

Wie du Angst loslässt und mehr Vertrauen bekommst:

1.) Schreib auf, wovor du Angst hast

Wenn du ängstlich bist oder unsicher, was dein Leben angeht, dann schreib es auf. Dinge wie: „Ich glaube, ich bin nicht gut genug für das, wovon ich träume. Ich fürchte, ich werde scheitern.“ oder „Das Leben ist hart, wenn man durchkommen will, dann muss man kämpfen.“ Schreib die Dinge auf, die du glaubst über das Leben und die dich davon abhalten voll zu vertrauen und dein Leben mutig zu leben.

2.) Überlege, was du anders sehen willst

Wie würdest du es denn stattdessen gerne sehen? Vielleicht hast du Angst, beruflich das zu tun, wo es dich hinzieht, weil du Angst hast, nicht genug Geld oder Erfolg zu haben? Dann überleg dir, wie du es gerne sehen würdest. Angenommen, das Leben meint es so richtig gut mit dir: Wie würde sich das zeigen? Was würdest du anderes denken, wenn du dir hier sicher wärst? Vielleicht könntest du dann sowas wie: „Wenn ich meinen Träumen folge und Gas gebe, werde ich immer genug Erfolg und Geld haben.“ denken?  Mach hierzu jetzt eine Liste: Was müsstest du glauben, um glauben zu können, dass du zum Beispiel immer genug Geld und Erfolg haben wirst? Das können ganz neue Sätze sein. Zum Beispiel, dass du gut genug bist oder, dass die Welt auf dich wartet? Mach solange weiter (also immer mit „was muss ich glauben, um das glauben zu können…?“), bis du am Kern bist. Spürt man sofort, am Kern ist es viel emotionaler und wenn du den entscheidenden Satz siehst, denkst du direkt: JA! Das will ich glauben können.

3.) Schreib die Story um!

Dann beginn dein Leben umzuschreiben. Als erstes nutz die stärksten Sätze von 2. und sag sie dir täglich immer und immer wieder, besonders morgens vor dem Badezimmerspiegel. Und mach jeden Morgen eine kleine Meditation, in der du dir vorstellst, wie dein Leben weitergeht, wenn all das wahr ist. Was wirst du konkret tun? Wie wird es sein? Gönn dir 10 Minuten wilde Traumzeit. Du kannst dieses Video zum Thema Zukunft für dich dazu nutzen:

Wie du ein Mindset für mehr Vertrauen kreierst

Im Newsletter hab ich schon meine persönlichen Lieblingsaffirmationen zum Thema Vertrauen geteilt. Sich täglich etwas wie „Ich vertraue dem Leben“ oder „Das Schicksal ist mein Freund“ zu sagen, tut absolut gut. Und es wird – langfristig und täglich angewendet – dein Vertrauen in das Leben erhöhen. Probier es aus. Mir haben außerdem noch ein paar weitere Gedanken sehr geholfen, mehr Akzeptanz und inneren Frieden zu finden und einen guten Optimismus zu etablieren.

1.) Das Glück hängt weniger von Momenten ab, als wir glauben!

Wenn wir unser Leben ängstlich verbringen, dann überschätzen wir den Einfluss, den negative Erlebnisse und Momente auf unser Lebensglück haben können. Und dazu neigen wir alle, wie einige Studien belegen! Wir glauben auch, dass etwas Positives unser Glück langfristig verändern würde (z.B. ein Lottogewinn). Es ist aber so, dass wir nach einer gewissen Zeit wieder auf dem gleichen Glückslevel sind wie vorher. Genauso ist es bei negativen Situationen. Viel schneller, als wir denken, erholen wir uns von blöden Momenten und finden zurück zu unserer Mitte.

2. ) Alles ist immer in Bewegung

Ich führe so ein 5-Lines-a-day- Tagebuch, also ein Buch in das ich jeden Abend ein paar Zeilen schreibe. Das besondere ist, dass fünf Jahre quasi täglich untereinander sind. Da ich nun schon im dritten Jahr bin, kann ich immer toll sehen, was vor einem oder zwei Jahren los war. Ich sehe die Dramen und Freuden, die Gedanken und Zweifel. Und wisst ihr was? In dem Moment war es immer schlimm und furchtbar, aber kurz danach war wieder was anderes los. Alles ist immer in Bewegung zeigt mir das. Nichts bleibt. Wir können das Gute nicht festhalten und das Unschöne nicht vermeiden, aber wir können uns darauf konzentrieren, dass es vorbei gehen wird. Unser Kern bleibt dabei gleich, unberührt, stark und strahlend. Er wird manchmal nur kurz verdeckt von den grauen Wolken, die aufgezogen sind.

3.) Wir brauchen unsere Höhen und Tiefen

Und wenn ich dann noch weiter zurück schaue auf mein Leben, dann sehe ich, dass das, was mal furchtbar für mich war, mich stark gemacht hat. Dass ich heute andere Dinge zu schätzen weiß, einfach weil ich weiß, dass sie nicht selbstverständlich sind. Wir brauchen die Tiefen um die Höhen zu fühlen und umgekehrt.

4.) Die Freiheit und das Glück liegt im Loslassen

Manchmal ist es dann noch wichtig, um so einen richtigen Vertrauens-Boost zu bekommen, loszulassen. Denn in dem Moment, wo wir nicht mehr versuchen etwas zu beeinflussen oder zu kontrollieren, werden wir frei. Wir können das, was ist anschauen und vielleicht genießen. Wir können uns um uns kümmern und unsere Blickwinkel frei wählen. Dieses Loslassen funktioniert nur, weil wir verstehen, dass alles, was wir brauchen in uns ist. Nichts von Außen kann uns retten. Es kann Freude bringen und andere gute Gefühle, aber das dringt nicht ganz ein. In uns ist ein Kern, eine Basis und die ist das, was zählt.

Meditation, um mehr Vertrauen in das Leben zu fühlen und das Herz zu öffnen

Um diesen letzten Schritt zu üben, hilft mir diese Herz-öffnende Meditation sehr. Sie ist ganz einfach: Du suchst dir einen Moment aus, in dem du dich nicht wohl gefühlt hast und in dem dir das Vertrauen in das Leben gefehlt hat. Du schaust ihn dir an und beginnst dann deinen Kern zu fühlen und diese Situation in deiner Vergangenheit zu heilen. Danach spürst du irre Energie in dir und kannst deinen Kern noch weiter strahlen lassen. Hier gehts zur Anleitung:

So ihr Lieben, ich hoffe, ihr habt nun viele tolle Ideen noch mehr Vertrauen in das Leben zu bekommen. Auf Facebook habe ich außerdem auch meine kleine Lieblings-Atemübung geteilt. Ihr findet sie – samt Informationen rund um meine nächsten Workshops- im Livevideo vom 10.12. ! Viel Spaß damit und liebe Grüße

Silja

PS:

Das Tagebuch was mir sehr hilft:

Das Buch, aus dem ich die schöne Atemübung von Facebook habe:

Wie immer gilt: Beim Buchhändler vor Ort einkaufen oder über den Link bestellen. Bei letzterem profitiere ich ein wenig und sage lieben Dank!

 

 

 

Hallo, ich bin Silja. Gründerin von Glücksplanet und Trainerin, Coach, Yogalehrerin, fröhliche Mama von drei Söhnen, glückliche Ehefrau, begeisterte Pflanzenesserin, beseelte Yogaübende. Mein Herz schlägt für Psychologie und Coaching, Yoga und gutes, gesundes Essen. Ich schreibe mit Leidenschaft über alles, was helfen kann ein glückliches, entspanntes und begeistertes Leben zu leben. Mehr findest du auf meiner "Über mich" Seite. Für tägliche Inspiration folge mir auf Facebook oder Instagram.

4 Kommentare

  1. Jessica 5 Monaten vor

    Toller Artikel, tolles Youtube Video. Vielen Dank, liebe Silja! 🙂

    • Autor
      Silja 5 Monaten vor

      Liebe Jessica! Super gerne! Danke dir 🙂
      und einen guten Start in die Woche für dich
      Silja

  2. Iris 2 Wochen vor

    Liebe Silja,
    Ich bin schon lange auf der Suche nach mir und meinem Sinn. Du beeindruckest mich sehr mit dem was Du sagst und wie Du dich gibst! Danke, vor allem auch für die tollen Meditationen, die sind durch die Kürze einfach super im Alltag anwendbar. 🙂 Lg. Iris

    • Autor
      Silja 1 Woche vor

      Liebe Iris,
      das freut mich so!! Danke dir – wie schön. Dann wünsch ich dir noch viel Spaß damit und hoffe, du findest immer mehr, was du suchst.
      Ich drück dich und bis bald,
      Silja

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