Easy Detox – meine drei Lieblingsübungen für schnelle Entgiftung

Easy Detox – meine drei Lieblingsübungen für schnelle Entgiftung

Easy Detox- meine drei Lieblingsübungen für schnelle Entgiftung

Momentan bin ich so richtig in Bewegung. In der Startwoche meiner zweiten Yogalehrerausbildung, habe ich gerade jeden Tag ausreichend Yoga und das tut so gut. Aber mal abgesehen von dieser besonderen Luxuswoche, habe ich nicht immer so viel Bewegung, wie ich mir wünschen würde. Trotz morgendlicher Yogapraxis!  Was echt schade ist, denn ausreichend Bewegung macht uns kreativer und ausgeglichener, ist gut für unseren Körper und kurbelt unseren Stoffwechsel an. Letzteres ist gerade im Frühling so wichtig, denn irgendwie ist den meisten von uns jetzt auch körperlich nach einem kleinen Frühjahrsputz. Wer also wie ich kleine Übungen für ein wenig Frische im Körper brauchen kann, probiert mal meine drei kleinen Lieblingsübungen für die schnelle Entgiftung. Sie tun richtig gut und brauchen gar nicht so viel Zeit!

Easy Detox?

Ich hab mir vorgenommen diese Frühjahr zu nutzen, um etwas frischer und fitter zu werden. Pläne, wie beispielsweise in gelassener Regelmäßigkeit joggen zu gehen sind bisher noch nicht so wirklich in die Realität umgesetzt, denn irgendwie fehlt mir gerade für aufwändigere Programme einfach die Zeit. Ich brauche also etwas, was ich schnell tun kann, ohne allzu viel Zeit investieren zu müssen. Und so kam die Idee vom easy Detox: Kleine Übungen, die schnell entgiften hab ich gesucht und angefangen wild auszuprobieren. Rausgekommen sind drei absolute Lieblingsübungen, die mir persönlich am meisten bringen – und sie sind bunt gemischt. Ich lad dich ein, dir einmal 10 Minuten Zeit zu nehmen und mein kleines Detox-Programm auszuprobieren. Ich verspreche dir, dass es deinen Stoffwechsel ankurbeln wird und du dich danach fitter und frischer fühlen wirst.

Drei kleine Lieblingsübungen

Bevor du loslegst noch folgenden Hinweis: Du solltest dich bei allen Übungen wohl fühlen und sie nur ausführen, wenn sie sich gut anfühlen. Jedes Störgefühl deines Körpers solltest du (nicht nur hierbei) ernst nehmen. Unser Körper hat eine tolle Intelligenz, wir müssen nur lernen wieder auf ihn zu hören. Darum, probier aus und hör auf, wenn es nichts für dich ist. Jeder Körper ist anders und was mir gut tut, kann sich für dich ganz anders anfühlen. Also, reinhorchen und selbst entscheiden. Ich wünsch dir auf jeden Fall ganz viel Spaß!

Mein Favorit für den Start: Hüpf los!

Irgendwann demnächst wird hier bei uns ein kleines Trampolin einziehen. Bis es jedoch soweit ist, springe ich so herum – auf meiner Matte und barfuss, wenn möglich. Springen und hüpfen ist einfach genial. Unser ganzer Körper wird ein wenig gelockert und gewärmt, unser Kreislauf kommt in Schwung und unser Stoffwechsel wird angekurbelt. Aber auch unsere Psyche profitiert. Die Lockerheit der Bewegung baut wunderbare Glücksgefühle auf, zumal sie uns an unsere Kindheit erinnert. Hüpfen ist also was, was du machen solltest. Jeden Tag! Fang mit drei Minuten an und bau dann aus, wenn du Lust hast. Es ist nicht schwer: Einfach klein loshüpfen und dann langsam die Bewegungen immer größer werden lassen – und genießen, es ist toll!

Sorg für kreativen Flow und mach den Frosch!

Ich bin keine ausgebildete Kundalini-Yogalehrerin, aber ich liebe es ein paar Kundalini-Übungen in meinen Tag zu integrieren. Seit meinem letzten Yoga& Coaching Workshop zum Thema Kreativität liebe ich die Froschhaltung. Sie stärkt die Beine, bringt den Kreislauf nochmal mehr in Schwung und sorgt energetisch dafür, dass die Energien im zweiten Chakra geklärt werden und nach oben aufsteigen können. Dadurch können wir unsere kreative Energie besser kanalisieren und fühlen uns körperlich angenehm frisch und klar. Aber Achtung: Nix für Leute mit Knieproblemen! Und so gehts:

  • Komm in die Hocke (siehe Bild) auf die Zehenspitzen, deine Fersen berühren sich.
  • Die Knie sind dabei gebeugt und der Po liegt auf den Fersen.
  • Stütz dich vor dir schulterbreit auf den Fingerspitzen ab und verlagere ca. 40 % deines Gewichtes nach vorne
  • Atme ein, lass die Fingerspitzen auf dem Boden und streck die Beine ein gutes Stück  (solange die Fingerspitzen auf dem Boden bleiben können) – dein Po ist dann natürlich in der Luft, deine Nase will Richtung Knie
  • Atme aus und beug deine Beine wieder, schau nach vorne und lass deinen Po wieder auf deinen Fersen landen.
  • Mach das Ganze 26 Mal mit kraftvoller Atmung (Beine strecken = einatmen, Beine wieder beugen = ausatmen)
  • Halte dabei dein Gesicht entspannt und genieß die Übung
  • Wenn du mehr machen willst, dann probier 45, wem das zuviel ist beginnt mit 11 Wiederholungen

Mach dich stark wie ein Brett!

Zu guter Letzt gibts noch die Übung für Bauch und auch die Rückenmuskulatur: Das Brett. auch Plank genannt. Ich liebe das Brett! Wer Yoga macht, turnt sowieso ständig drin herum (halt mit gestreckten Armen) – aber auch für alle anderen ist die Übung einfach Gold wert. Ausgeführt mit einem tiefen, gleichmäßige Atem ist das gehaltene Brett zudem spitze für unseren Geist, denn wir lernen auch bei Anstrengung konstant und ruhig weiter zu atmen. Wer endlich was tun will -so gehts:

  • Am besten beginnst du im Vierfüßerstand und stellst entweder die Ellenbogen oder die Hände unter deinen Schultern auf.
  • Atme ein und in der Ausatmung spann deine Bauchmuskeln an, indem du die unteren Rippen reinziehst und deinen Nabel ebenfalls nach innen und oben ziehst, Beckenboden ist aktiv
  • Stell dann die Füße nach hinten, so dass deine Beine gestreckt sind. Du stehst auf den Fußballen, die Fersen in der Luft
  • Schieb deine Fersen nach hinten und aktivier ein wenig deine Kniescheiben
  • Versuch deinen Körper in eine schöne Gerade zu bekommen – dein Becken sollte nicht nach unten hängen, aber dein Po auch nicht nach oben zeigen
  • Schieb dann deine Schultern ein wenig nach außen und lass die Schulterblätter sich an deinen Rücken anschmiegen und nach unten ziehen, das Schlüsselbein ist schön weit, der Bauch bleibt angespannt, die Atmung schön tief
  • Der Kopf ist in Verlängerung der Wirbelsäule, lass deinen Scheitel nach vorne ziehen
  • Dann halte! Ich habe bei einer Minute begonnen und mein Ziel sind drei Minuten. Mal schauen, ob das klappt.
  • Wenn dir das anfangs übrigens zu anstrengend ist, dann geh hinten auf die Knie und auch vorne kannst du variieren: Manche mögen es lieber auf den Ellenbogen, andere lieber auf den Händen. Am besten finde ich es, hier zu wechseln. Probier einfach aus und hör auf deinen Körper, was ihm gut tut.

So ihr Lieben, ihr seht – einiges los. Ihr findet alle Übungen momentan auf Instagram als kleines Video – schaut einfach vorbei, wenn etwas unklar bleibt. Ansonsten freu ich mich natürlich auf eure Meinung und wünsch euch viel Spaß beim kleinen Bewegungs- Detox -ich hoffe, er erfrischt euch so wie mich!

Bis bald,

Silja

PS: Die Kundalini- Übung habe ich natürlich wieder aus Gurmukhs tollem Buch:

Wie immer gilt: Beim Lieblingsbuchladen ordern oder über den Link bestellen, dann profitiere ich ein wenig und bedanke mich!

 

 

Hallo, ich bin Silja. Gründerin von Glücksplanet und Trainerin, Coach, Yogalehrerin, fröhliche Mama von drei Söhnen, glückliche Ehefrau, begeisterte Pflanzenesserin, beseelte Yogaübende. Mein Herz schlägt für Psychologie und Coaching, Yoga und gutes, gesundes Essen. Ich schreibe mit Leidenschaft über alles, was helfen kann ein glückliches, entspanntes und begeistertes Leben zu leben. Mehr findest du auf meiner "Über mich" Seite. Für tägliche Inspiration folge mir auf Facebook oder Instagram.

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