Ängste überwinden und loslegen

Ängste überwinden und loslegen

Ängste überwinden und loslegen

Zu einem guten Ziel gehört der Tatendrang – und dann die Angst. Bin ich gut genug? Darf ich das? Kann ich das? Will ich das? Fast jeder Impuls nach vorne wird verfolgt von der Idee sich schnell zu verkriechen und lieber alles beim Alten zu lassen, oder geht das nur mir so? Selbst gestern, als ich den ersten Glückstag durchgeführt habe, hab ich mich morgens gefragt: Warum mache ich das? Was, wenn es nicht klappt? Die Leute verärgert sind oder enttäuscht? Verrückt, aber immer mal wieder holt mich das ein. Neulich jedoch hörte ich einen Podcast (und hab leider keine Idee mehr welchen…nicht zu finden) und dachte: Hammeridee! So mach ich das auch! Denn, mit dem richtigen Blickwinkel lassen sich Ängste überwinden und wir können befreit loslegen!

Träume, Ziele, Zweifel

Dass Träume wichtig sind und die richtigen Visualisierungstechniken dazu gehören, hab ich heut im Newsletter aufgefrischt und hier schonmal erklärt. Auch Zweifel haben ihre Berechtigung. Sie bringen uns weiter, wenn wir sie gut analysieren und für uns nutzen. Wie das geht kannst du hier nachlesen. Was neben all dem jedoch nicht passieren darf, ist, dass sie uns hemmen nach vorne zu hüpfen! Wir alle haben Träume und die, die unser Herz höher hüpfen lassen, die gehören wahr gemacht. Ja, dafür können wir gerne beten und visualisieren – und vor allem können wir dafür etwas tun. Ängste überwinden gehört dazu und ist essentiell um nicht im ständigen Soll-ich/soll-ich-nicht-Modus zu verharren.

Wie du deine Ängste anschauen kannst

Wenn du also eine tolle Idee hast, den nächsten Schritt gehen willst oder einfach Lust hast, die Handbremsen zu lösen, dann analysiere deine Angst ein wenig. (Inspiriert vom Podcast..ich meine von Tim Ferriss – aber die Episode find ich einfach nicht. Seufz. Sorry). Hier die Schritte, die ich nun schon ein paar Mal durchgespielt habe und die mir wirklich helfen:

1.) Schau dir deine Angst an

Mal eine Tabelle und schreib in die erste Spalte untereinander deine Ängste, wenn es um das neue Thema geht. Was könnte passieren? Was befürchtest du? Schreib alles auf. Sei ehrlich. Schau hin.

2.) Überleg dir, was du tun kannst

Nun überleg dir, was du heute schon tun kannst, damit das unwahrscheinlicher wird. Wo kannst du noch besser planen? Wo noch mehr hinschauen? Sei kreativ. Frag andere. Sammele Möglichkeiten und trag sie in die nächste Spalte gleich neben deiner Angst ein.

3.) Denk bis zum bitteren Ende

In Spalte drei folgen die jeweils zur Angst passenden Worst Case Szenarien. Wenn es so kommt – wie geht es weiter? Was wäre das, was schlimmstenfalls passieren könnte? Mal es dir einmal aus, das wovor du so sehr Angst hast. Schau genau hin und spür es ein wenig.

4.) Und dann?

Nun kommt (nächste Spalte, genau) das, was du tun wirst, wenn es so schrecklich kommt. Was wäre das, was du dann tun könntest? Wie könntest du (im schlimmsten Fall) deine Lage wieder verbessern? Gibt es Wege raus aus dem Tief? Schreib sie auf.

5.) Und wenn nicht?

Nun frag dich: Was, wenn du es nicht versuchst? Was passiert, wenn du dich nicht traust? Schreib auch das auf (ja, neue Spalte!).

6.) Dein Leben in drei Jahren

Letzte Spalte, versprochen: Mal angenommen, deine Angst gewinnt: Wie sähe dein Leben in drei Jahren aus? Wie geht es weiter? Würdest du etwas bereuen?

Zweifel, Angst, Plan- los!

Mir hilft diese Tabelle ungemein. Sie zeigt mir, dass meine Ängste durchaus oft real sind und dass es Lösungen gibt. Sie hilft mir zu verstehen, was schlimmer wäre: Es nie versucht zu haben oder die Gefahr auf der Nase zu landen. Meist motiviert mich diese Tabelle loszulegen. Träume anzupacken. Ziele wahr zu machen. Wir haben es in der Hand, jeden Tag. Schau dir also deine Angst an. Sieh genau hin und lass nicht zu, dass sie dich einfach so hemmt. Sie ist da, um dich zu schützen aber die Frage ist: Musst du geschützt werden?

Ich bin dafür, du legst los!

Alles Liebe, viel Erfolg – und eine tolle Woche

Silja

 

 

 

 

Hallo, ich bin Silja. Gründerin von Glücksplanet und Trainerin, Coach, Yogalehrerin, fröhliche Mama von drei Söhnen, glückliche Ehefrau, begeisterte Pflanzenesserin, beseelte Yogaübende. Mein Herz schlägt für Psychologie und Coaching, Yoga und gutes, gesundes Essen. Ich schreibe mit Leidenschaft über alles, was helfen kann ein glückliches, entspanntes und begeistertes Leben zu leben. Mehr findest du auf meiner "Über mich" Seite. Für tägliche Inspiration folge mir auf Facebook oder Instagram.

2 Kommentare

  1. Doris 3 Monaten vor

    Genau!!!
    Hab mich endlich getraut und esse seit 3 Tagen komplett vegan…egal was andere sagen oder meine Familie denkt…
    so voll Energie, Leichtigkeit und bei mir selber sein hab ich schon lang nicht mehr gespührt…
    Hoffe meine Gesundheit dankt es mir, war das letzte Jahr wirklich viel krank, ich muss sagen GsD, wer weiß ob ich sonst den „Sprung“ jetzt getan hätte…

    • Autor
      Silja 3 Monaten vor

      Doris ! Das ist ja super! Mir gings nach einigen Wochen schon viel besser. Nur auf das B12 nach einiger Zeit achten – der Rest hat mir total gut getan! Bin gespannt, wie es weitergeht und hoffe, du bist weniger krank.
      Liebe Grüße
      Silja

Eine Antwort hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

*