#24: Bettina ved Param – wie finden wir unsere innere Zufriedenheit?

#24: Bettina ved Param – wie finden wir unsere innere Zufriedenheit?

#24: Bettina ved Param – wie finden wir unsere innere Zufriedenheit?

In dieser Folge ist die bezaubernde Kundalini Yogalehrerin Bettina ved Param zu Gast, die mit großer Offenheit über ihren (Yoga-) Weg berichtet. Wie das Kundalini Yoga sie gefunden hat und welche Wirkung das hatte, ist zum Beispiel eins unserer Themen. Außerdem geht es in dieser Folge um die innere Zufriedenheit, ums Glück und um die Frage, wieso es ganz gut ist, dass unsere Männer keine Vollblut-Yogis geworden sind.

Wir sind eine Zwiebel

Das Gespräch mit Bettina hat mich mal wieder darin bestätigt, dass wir quasi eine Zwiebel sind. Nach und nach finden wir unsere Themen und den Mut uns ihnen zu stellen. Nach und nach häuten wir uns. Lassen die Konditionierungen, die uns nicht gut tun, fallen und finden unseren eigenen Glanz wieder. Erinnern ihn quasi. Und dann kommt ein Thema wieder, in einer anderen Qualität. In dem Gespräch berichtet Bettina über ein paar Etappen ihres Lebens und die Befreiung, die in dem jeweiligen Schritt lag. Das hat eine ganze  Zeit in mir nachgehallt und ich hoffe, ihr habt genauso viel Spaß. Hier die heutige Folge als YouTube Video (und wie immer auch als Podcast auf Spotify, iTunes etc.) Noch eine Kleinigkeit:  Ich  habe mit einem anderen Headset gearbeitet- daher ist der Ton nicht 100% optimal, sorry:

Die drei Cs

Im Gespräch sprechen wir über einen Instagrampost von Bettina, in dem sie zum „Mental Destruction Detox“ pünktlich zu Ostern aufgerufen hatte. Die sogenannten 3 Cs stehen den Prüfsteinen innerer Meisterschaft (11 Cs) gegenüber und sind eine wunderbare Richtschnur aus der Welt des Kundalini Yoga. Yogi Bhajan empfiehlt die drei Cs compare – compete and complain zu lassen andere Lehrer raten dazu critizise dazu zu nehmen. Daher für euch hier vier Cs:

  • Critical – kritisch sein. Ob Selbstkritik oder anderen gegenüber kritisierend zu sein, beides tut uns nicht gut
  • Complaining – sich beklagen – Hiermit ist das Klagen über die Umstände unseres Lebens gemeint.
  • Comparing – vergleichend – der Vergleich mit einem inneren Ideal oder anderen
  • Competing – konkurrierend – hier ist sogar noch ein viertes C – dass des ständigen Wettbewerbs mit anderen oder einem eigenen überhöhten Ideal

Die elf Cs

Viel schöner für uns sind die 11 Cs, von denen Bettina ebenfalls im Gespräch berichtet und die sie mir zum Glück zur Verfügung gestellt hat. In unserer spirituellen Praxis, so das Buch (s.u.), pflegen wir die Erfahrungen der 11 Cs und machen hier Fortschritte, die uns helfen ein erfülltes klares Leben zu leben (ebenfalls frei aus dem Buch, s.u.):

  • Centered – zentriert: In unserer Wirbelsäule zentriert sein
  • Concious – bewusst: In einer wunderbar neutralen Achtsamkeit durch den Tag gehen
  • Contained – bewahrt: Sich bewahrt fühlen im eigenen Körper, in der eigenen Haut, im eigenen Zirkel
  • Continuous – beständig: Entspannt sein können im eigenen Zirkel fließend
  • Constant – konstant: Stabilität finden in einem neutralen Geist
  • Complete – vollständig: Ein Gefühl von Vollkommenheit fühlen (anstelle von Mangel oder Bedürftigkeit)
  • Content – zufrieden: Dankbarkeit für das Leben und Selbstliebe fühlen
  • Caring – fürsorglich: Voller Mitgefühl und Freundlichkeit uns selbst und anderen gegenüber
  • Connected – verbunden: sich verbunden fühlen mit der unendlichen Macht, der Energie, der „göttlichen Mutter“
  • Coherent- einstimmig:  Herz, Instikt und Intuition sprechen dieselbe Sprache
  • Confirmed – wissend: Das Wissen beherbergen: ich bin eine heilige Frau

Die Sache mit den Fäusten

Wenn wir im Podcast unsere Morgenpraxis teilen, berichtet Bettina von den „Fists of Anger“  – einer Kundalini Meditation, die hilft Wut und Negativität rauszulassen. Auch hier hat mir Bettina die Anleitung zur Verfügung gestellt, die ich nun nach besten Wissen und Gewissen teile und versuche zu erklären. (Im Zweifel, sprecht einfach eine erfahrene Kundalini Lehrerin bei Fragen an)

  • Sitze aufrecht ohne dich anzulehnen und zieh dein Kinn leicht Richtung Brust, so dass deine Kehle sanft das sogannte „Jalandhar bandh“ spüren kann. Bei mir fühlt sich das an an wie ein sanfter Verschluss meiner Kehle.
  • Mudra: Die Handhaltung sind Fäuste, allerdings berühren die Daumen jeweils die Basis des Zeigefingers (hier steht mein Daumen dann so ein bisschen seitlich raus). Die restlichen Finger formen sich oberhalb von den Daumen zur Faust.
  • Bewegung: Nun schwingst du abwechselnd eine Faust nach oben (rechts/ links) und kreist nach unten, fast wie beim Rückenschwimmen
  • Atem: Den Mund zu einem O formen und kräftig, rhythmisch ein und auszuatmen- synchron zur Armbewegung. Es ist quasi Feueratem durch den Mund. Die Lippen bleiben zum O geformt während der ganzen Meditation
  • Gedanken: Denk nun an alles und jeden, der dich verwirrt, ärgerlich, negativ werden lässt. Verstärke Atem und Bewegung während der Meditation
  • Dauer: 3 Minuten
  • Ende: Verschränke die Hände und Streck die Arme über den Kopf, Handflächen zeigen nach oben. Tiefer Einatmer durch das O des Mundes, sieh dich selbst in strahlend weißes Licht eingehüllt, halte den Atem für 10 Sekunden, dann atme durch das O aus.  Wiederhole diesen Abschlussatem drei Mal.

Aufräumen und strahlen

Ich liebe ja die Kundalini Übungen, da sie mich immer irgendwie in mein Strahlen zurück bringen und meine Energie aufzuräumen scheinen. Überhaupt hilft Praxis, welche auch immer, mich zu zentrieren und zu ordnen – daher konnte ich mit den 11 Cs ganz schön was anfangen. Wie geht es euch? Welche Praxis hilft euch, in euer Strahlen zu kommen? Ich freu mich auf Kommentare und Meinungen und gerne lasst auch bei Bettina einen Kommentar oder lieben Gruß da! Ich sage lieben Dank fürs Zuhören und Zuschauen und lieben Dank an Bettina für das schöne Gespräch.

Bis bald und eine gute Zeit,

Silja

PS: Bettinas wunderschöne Internetseite findet ihr hier   und Sachen wie den tollen Osterpost bekommt ihr auf Instagram mit.

PPS: Außerdem unterstützt sie Frauen in Indien mit dem Vertrieb dieser zauberhaften Tantraketten

PPS: Das Buch, aus dem die Auszüge (und oben die freien Zitate sind):

Wie immer gilt: Im Lieblingsladen ordern. Wer über den Link bestellt muss wissen, dass ich hier ein wenig profitiere.

PPPS: Das Bild gehört natürlich Bettina und ihren TedTalk pack ich euch auch gleich hier hin:

 

 

Hallo, ich bin Silja. Gründerin von Glücksplanet und Trainerin, Coach, Yogalehrerin, fröhliche Mama von drei Söhnen, glückliche Ehefrau, begeisterte Pflanzenesserin, beseelte Yogaübende. Mein Herz schlägt für Psychologie und Coaching, Yoga und gutes, gesundes Essen. Ich schreibe mit Leidenschaft über alles, was helfen kann ein glückliches, entspanntes und begeistertes Leben zu leben. Mehr findest du auf meiner "Über mich" Seite. Für tägliche Inspiration folge mir auf Facebook oder Instagram.

1 Kommentar

  1. Sandra Tippmann 3 Monaten vor

    Vielen Dank für diesen wundervollen Podcast 🙏 ich musste sehr schmunzeln, da ich vollkommen überzeugte Vinyasa Yoga Lehrerin bin und mein Ausbildungswochenende im Kundalini fast abgebrochen habe…ich habe überhaupt nicht verstanden habe wieso ich hier 20 min meine Arme in die Luft halten, Atmen und singen muss😱 damals war die Erfüllung und der Frieden Meilen Entfernt…. Diese Folge ermuntert mich es noch mal zu versuchen 🙏 freue mich auf deinen Workshop am Sonntag

    Namaste Sandra

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