10 Gamechanger für mehr Selbstliebe

10 Gamechanger für mehr Selbstliebe

10 Gamechanger für mehr Selbstliebe

Manchmal ist nicht ganz klar was uns fehlt. Das Hauptproblem zeigt sich eher subtil. In kleinen, aber deutlich spürbaren Akten der Selbstsabotage. Und gerade dieses Kleine, dass hat ordentlich Auswirkungen auf das Große. Daher: Wenn es bei dir nicht 100 % rund läuft und du immer wieder an den gleichen Ecken in deinem Leben diese imaginäre Glücksgrenze erreichst – dann kann es vielleicht daran liegen, dass du mehr Selbstliebe brauchst. Und ich sag dir auch warum.

Wie sich mangelnde Selbstliebe zeigt

Wenn es das eine Zeichen für zuwenig Selbstliebe gäbe, wäre es so leicht, ihr Lieben. Gibt es aber nicht! Es gibt nicht die eine Sache, die wir verstehen oder ändern müssen und auch nicht das eine Zeichen. Wir alle sind unterschiedlich. Es gibt Menschen, die rennen durchs Leben und versagen sich jede Menge Genuss. Es gibt andere, die trauen sich nichts zu und lassen Chance um Chance verstreichen. Wieder andere trinken zuwenig Wasser, oder auch zuviel Alkohol. Das Gleiche gilt fürs Essen: Frust oder Muss oder Mikro-Portionen- alles kann dabei sein. Mangelnde Selbstliebe hat so viele Gesichter. Der gemeinsame Nenner von all diesen Signalen ist, dass wir spüren, dass etwas zu fehlen scheint. Vielleicht, dass wir unser Leben anders wünschen würden und da irgendwo in uns eine böse Stimme flüstert: Aber das hast du doch so verdient / selbst gemacht / nicht anders gewollt. Dabei können wir alle etwas ändern, wir müssen uns nur auf den Weg machen und auch hier sind es eher die kleinen Sachen, die einen Unterschied machen – nicht immer die Großen.

Mehr Selbstliebe leben

geht ganz gut mit ein paar wirksamen Veränderungen (wie hier schonmal beschrieben) oder grundsätzlichen To Dos ( hier) oder Fragen und Tipps für die Einstellung und Umsetzung (hier).  Heute jedoch geht es um etwas anderes. Ich hab für euch die 10 Bickwinkel und wunderbaren Rituale, die mir helfen in einen Zustand zu kommen, der milder ist. Denn, wer sich selbst mit Mitgefühl und Milde betrachten kann, der gönnt sich mehr, der achtet mehr auf sich, der setzt klarer Grenzen und traut sich was. Und es ist so wichtig. Wir alle sind wunderbar, wie wir sind. Nicht, dass es nicht Verbesserungs- und Optimierungspotential gäbe – aber all das ist Oberfläche. Tief in uns, hinter diesen ganzen Schichten aus Erfahrungen und Erziehung und Erlebnissen, da sitzt ein wunderbarer Kern und der darf strahlen.

10 kleine Tricks für mehr Selbstliebe

Nun also dann, los gehts. Es wird Zeit, dass da endlich jemand da ist, der dich ermutigt, der dir beisteht, der dir Komplimente ins Ohr säuselt. Und ehrlich gesagt, dass kannst nur du selbst sein. Zeit, dass du genau das zu deinem Ziel machst, denn mit der Selbstliebe regelt sich so viel anderes – aber dazu später mehr.

1 ) Ich fühle meinen eigenen, wunderbaren Kern.

Probier einmal den Gedanken aus, den ich gerade so liebe „Du bist der Himmel. Alles andere ist nur das Wetter.“ (Pema Chödrön). Ist das nicht schön?  Und: Wenn du der Himmel bist, wie kannst du nicht perfekt sein? Wie kannst du reduziert sein, auf irgendwelche Oberflächlichkeiten? Um diesen, sehr spritituellen Gedanken mehr fühlen zu können, setz dich jeden Tag kurz hin. Atme ein und aus und konzentrier dich nur auf die Mitte deines Brustkorbs. Atme hier ein und aus und lass dein Licht von da aus scheinen. Visualisier das. Hilft immer. Echt.

2 ) Ich bin es mir wert.

Wer sich selbst liebt, gönnt sich schöne Momente, Erfolge, Spaß und Freude. Was auch immer du tust, frag dich ab jetzt: Wie kann ich das noch schöner für mich machen? Wenn du glücklich bist, werden alle anderen auch glücklicher sein. Glück ist ansteckend. Probier es aus.

3 ) Wer langsam geht, ist schneller da

hab ich mal irgendwo gelesen. Ab jetzt: Verzichte, so gut du nur irgendwie kannst, auf jede Hektik. Du hetzt jeden Morgen? Dann sei es dir wert früher aufzustehen! Dass der eine Griff auf die Snooze-Taste dich ausgeschlafener machen wird, ist eine Illusion. Wie viel besser du allerdings gelaunt sein wirst, wenn du nicht jeden Morgen schon im Kampfmodus durch die Welt düst – kaum auszudenken!

4 ) In mir sind alle.

Du bist da, jetzt, in irgendeinem Alter gefangen. Aber denk einen Moment an einen fröhlichen Tag in deiner Kindheit. Einen Geburtstag, einen Urlaub, einen Streich, ein Abenteuer – was auch immer. Spürst du, wie all die alten Gefühle wieder hochkommen? Wir sind immer alle. Die Junge, der Teenie, die Ältere. Also, hör auf so gesetzt zu tun und lass das Kind in dir an die frische Luft. Frag dich: Wozu hätte sie heute Lust und tu genau das! Dazu gehört allerdings auch der nächste Punkt.

5 ) Ich hab Mut.

Scham ist so ein großes Gefühl – und es engt uns ein. Wir alle haben mal blöd da gestanden. Es wurde gelacht und wir haben uns geschämt. Die Angst, so nochmal da zu stehen, ist meist groß. Also passen wir uns an. Benehmen uns vernünftig. Schimpfen mit uns, wenn wir vermeintlich mal nicht reinpassen und verkneifen uns die albernen Ideen. Zeit, dass sich das ändert. Selbstliebe ist auch, die Schamgrenze zu verschieben. Mach dich doch mal so richtig lächerlich. Sag laut die nächste Bushaltestelle an und leb mit den irritierten Blicken. Hüpf auf einen Bein durch die Stadt. Was auch immer dir einfällt, probier es aus. Werd freier, trainier deinen Mut.

6 ) Ich weiß, wie toll ich bin.

Eine wunderbare Selbstliebeübung ist das Ablegen der Bescheidenheit. Fang ab heute (jetzt!) an, dich selbst zu loben. Überleg dir, was du heute schon alles zauberhaftes geleistet hast. Und falls du luxeriös faul im Bett rumgegammelt hast, lob dich dafür. Es ist eine Fähigkeit so richtig faul sein zu können (und viele von uns haben sie verlernt). Lob dich über den grünen Klee. Du schaffst, tust, lebst so viel – Zeit, dass du anerkennst, wie einzigartig du bist. Und dies ist eine Übung, die es in sich hat. Also ab jetzt, jeden Tag, mindestens drei Mal: Lob dich!

7 ) Ich kann Komplimente machen.

Und wo wir schon beim positiven Selbstdialog sind – beginn dir am laufenden Band Komplimente zu machen. Ja, es gibt meist etwas, das wir an uns nicht so mögen. Fokussier das nicht. Es ändert sich nicht, in dem du mehr drüber nachdenkst. Such lieber drei andere kleine Stellen an dir, die du so richtig hübsch findest. Was ist mit deinen strahlenden Augen? Dieser schönen Strähne, die dir ins Gesicht fällt? Wie schaut es mit deinem kleinen Finger aus? Ist er nicht wunderbar geraten? Eben!

8 ) Ich bin bereit für meine Träume.

Wie groß sind deine Träume? Glaubst du an deinen Erfolg? Daran, dass für dich alles gut ausgeht? Perfekt? Wenn nicht, dann beginn es dir vorzustellen. Je konkreter deine Idee von deinem Ziel und deinem Traum ist, umso besser. Von da aus geh zurück. Wenn du das erreicht hast, welche Schritte haben dir geholfen hier hinzukommen? Und beginn mit dem ersten kleinen Superschritt. Welche klitzekleine Kleinigkeit kannst du heute angehen, um dein Leben ein bisschen näher an deine Vision zu bekommen?

9 ) Die Liebe ist bei mir.

Wenn du in einer Partnerschaft bist, dann beginn mal die Selbstliebe auszudehnen. So wie wir an uns ständig rummäkeln, so kritisieren wir auch ständig unseren Partner. Er oder sie geben ihr Bestes. Meinen es gut. Also, schau voll Liebe, mach Komplimente, sei begeistert, unternimm schöne Dinge. Warte nicht auf die Einladung, die Blumen und all das – leg los und mach es euch selber schön. Und für die, die noch auf die perfekte zweite Hälfte warten: Lad die Liebe ein. Formulier dir einen schönen Satz und sei offen für das, was kommt. Bis die oder der Richtige da ist, tu all das , was dir Spaß macht. Genieß dein Leben und freu dich auf den Moment, wenns hier ein plus Eins gibt.

10 ) Die eine Sache mach ich noch.

Zu guter Letzt: Von welcher Sache träumst du schon ewig? Was ist auf deiner ulitmativen To Do -Liste? Welche Sache würdest du einfach endlich angehen, aber kommst nicht in die Hufe? Deine Sehnsucht ist ein Zeichen. Wenn es also etwas Erfüllbares ist, dann warte nicht mehr. Mach es heute, dieses Jahr, so schnell wie möglich. Wenn es etwas zu Großes ist und Geld, Zeit oder Ideen nicht reichen – dann überleg dir: Wofür steht dieser Wunsch? Welche Sehnsucht soll er stillen? Und wie kannst du dieses Gefühl mit einfachen Mitteln jetzt schon in dein Leben holen? Los gehts. Erfüll dir diese eine Sache.

Bereit für mehr Selbstliebe?

Ob du glücklich wirst oder nicht, bist oder nicht, das ist deine Entscheidung. Bei den meisten von uns gibt es Rahmenbedingungen, die uns nerven können und welche, die uns beflügeln. Die Frage ist, was wir daraus machen. Welche Schritte wir gehen und was wir uns trauen. Zu begreifen, dass ein so großer Teil davon abhängt, wie wir mit uns selbst umgehen – und zwar jeden Tag – war so ein Gamechanger für mich! Und das umdenken zu mehr Selbstliebe ist wie ein Trainingsprogramm. Jeden Tag ein paar Gedanken, ein paar kleine Veränderungen und das über Wochen und Monate- und du merkst irgendwann, wie etwas anders wird. Wie du dich mehr traust, dir mehr zutraust, zufriedener mit dir bist. Und das ist erst der Anfang.

Ich bin gespannt, was noch kommt.

Hab eine tolle Zeit,

Silja

PS:

Dieses Buch über eine, die auszog mehr JA s in ihr Leben zu lassen (und die nebenbei eine der erfolgreichsten Drehbuchautorinnen ist). Der Schreibstil ist anfangs gewöhnungsbedürftig, aber die Aussage schön:

Wie immer gilt: Beim Lieblingsladen einkaufen oder über den Link bestellen, dann profitiere ich ein wenig und sage Dankeschön.

 

Hallo, ich bin Silja. Gründerin von Glücksplanet und Trainerin, Coach, Yogalehrerin, fröhliche Mama von drei Söhnen, glückliche Ehefrau, begeisterte Pflanzenesserin, beseelte Yogaübende. Mein Herz schlägt für Psychologie und Coaching, Yoga und gutes, gesundes Essen. Ich schreibe mit Leidenschaft über alles, was helfen kann ein glückliches, entspanntes und begeistertes Leben zu leben. Mehr findest du auf meiner "Über mich" Seite. Für tägliche Inspiration folge mir auf Facebook oder Instagram.

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